Die Schule der Zukunft muss stärker darauf abzielen, Kompetenzen zu vermitteln. Deshalb sollen künftig die als überfrachtet geltenden Lehrpläne im Freistaat laufend aktualisiert und der fächerverbindende Unterricht fest verankert werden. Martina Adler vom Landesamt für Schule und Bildung erklärt im Interview, was sich für sächsische Schulen verändert.
Autor: Lynn Winkler - SMK
Die Schule der Zukunft verankert feste Zeiträume und Lernorte für selbstbestimmte Lernphasen fest im Schultag. Das Dresdner Gymnasium Tolkewitz zeigt mit dem seit Jahren erprobten Konzept des »Selbstregulierten Lernens«, wie das in der Praxis aussehen kann. Die Schule bereitet die Schülerinnen und Schüler schrittweise darauf vor, selbstständig zu lernen.
Weniger Bürokratie, weniger Bestimmungen, dafür mehr Entlastung, Flexibilität und Eigenverantwortung: Dieses Ziel soll mit dem künftigen Globalbudget erreicht werden. Was das für Schulen in Sachsen genau bedeutet, erklärt Thomas Hildebrandt vom Landesamt für Schule und Bildung im Interview.
Eine wissenschaftliche Untersuchung der Universität Leipzig hat in den vergangenen zwei Schuljahren die Wirksamkeit des zweisprachigen Unterrichtskonzepts »2plus« überprüft. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Wie können wir Sachsen noch lebenswerter und zukunftsfähiger gestalten? Mit kreativen und praxisnahen Ideen. Über das sächsische Beteiligungsportal können Interessierte ihre Vorschläge für die neue Sächsische Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einbringen. Mitmachen!
Die diesjährige Aktionswoche »Schule. Macht. Demokratie« im Rahmen des Internationalen Tages der Demokratie der Vereinten Nationen findet in Sachsen vom 9. bis 15. September statt. Mitmachen!
Welche Rolle spielt die schulische Demokratiebildung im Superwahljahr? Um Schulen in dieser herausfordernden Situation praxisnahe Unterstützung und Orientierung zu geben, hat KLASSE mit der Bildungswissenschaftlerin Anja Besand gesprochen. Sie ist Mitglied der Expertenkommission, die das Handlungskonzept »W wie Werte« überarbeitet hat.
Das Niveau der schulischen Berufsorientierung (BO) im Freistaat Sachsen ist im Vergleich zu anderen Bundesländern hoch: Viele Akteure arbeiten mit passgenauen Angeboten gemeinsam daran, Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt vorzubereiten. KLASSE hat zwei Oberschulen besucht und zeigt, was erfolgreiche BO in der Praxis bedeutet und wie die Jugendlichen davon profitieren.
