Jeden Montag tauschen Siebtklässlerinnen und Siebtklässler der Oberschule Markranstädt das Klassenzimmer gegen die »Kleine Farm«. Sie bauen, kochen, gestalten und verbinden dort Inhalte verschiedener Fächer. Seit dem Schuljahr 2025/26 bringt die Schule das bestehende Format in die Erprobung des Vernetzten Unterrichts ein – eine Maßnahme der Strategie »Bildungsland Sachsen 2030«. Ein Besuch zeigt, wie die Schule nach eigenen Wegen für das neue Unterrichtsformat sucht.
Kategorie: Berufliche Orientierung
Wieso arbeiten sächsische Schülerinnen und Schüler fürs Kultusministerium und gehen nicht zur Schule? Sollte nicht eigentlich das Ministerium arbeiten und die Jugendlichen die Schulbank drücken? Heute nicht ganz. Denn es ist »genialsozial«-Tag. Ein jährlicher Aktionstag, an dem junge Menschen die Schule gegen einen Arbeitsplatz tauschen, um anderen mit dem erarbeiteten Geld zu helfen. Einer von ihnen ist Paul. Er schreibt heute für unseren Blog und berichtet von seinen Erlebnissen.
Freie Fahrt voraus für ein total anderes Berufsorientierungsprojekt! Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen machen sich an Bord eines Dampfschiffs auf den Weg in die vielfältige Berufswelt der Gastronomie und Hotellerie. Wir haben sie begleitet.
Mit dem Ziel, die Berufswahlkompetenz zu stärken, die Arbeits- und Wirtschaftswelt besser kennenzulernen sowie für MINT-Berufe zu begeistern, sind die ersten 25 Schulen Bildungspartnerschaften mit Unternehmen eingegangen.
Das Niveau der schulischen Berufsorientierung (BO) im Freistaat Sachsen ist im Vergleich zu anderen Bundesländern hoch: Viele Akteure arbeiten mit passgenauen Angeboten gemeinsam daran, Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt vorzubereiten. KLASSE hat zwei Oberschulen besucht und zeigt, was erfolgreiche BO in der Praxis bedeutet und wie die Jugendlichen davon profitieren.
Ministerpräsident Michael Kretschmer und Kultusminister Christian Piwarz sprechen sich dafür aus, dass Schulen und Unternehmen vertraglich geregelte Kooperationsvereinbarungen schließen.
Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Naturwissenschaften begeistern – das geht am besten mit viel Praxis. Mit dem Projekt »Schule und Forschung regional vernetzt (SFregio)« ziehen das Forschungsinstitut in Meinsberg, die Stadt Hartha und das Martin-Luther-Gymnasium (MLG) an einem Strang und wollen junge MINT-Fachkräfte in die mittelsächsische Region bringen.
Tägliche Aufgaben einfach bearbeiten, ein eigenes Firmenprofil präsentieren und mit anderen Schülerfirmen in Sachsen in Kontakt treten – und das datenschutzkonform: Das Kultusministerium stellt zusammen mit der Leipziger Softwarefirma mewedo GmbH & Co. KG und der sächsischen Servicestelle Schülerfirmen die App »HeySchüfi« bereit. Ab sofort ist die Applikation in den gängigen App Stores verfügbar.
