Harter Lockdown für Schulen und Kitas

Angesichts weiter hoher Infektionszahlen im Freistaat Sachsen hat sich die Staatsregierung in der heutigen Kabinettssitzung zu einem harten Lockdown entschlossen. Davon sind auch Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen betroffen.

Die Lage ist ernst. Die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie konnten die Neuinfektionen nicht reduzieren. In der heutigen Kabinettssitzung hat sich die Sächsische Staatsregierung nach intensiver Beratung und Abwägung daher verständigt, Kontakte noch konsequenter in allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen zu reduzieren, um eine Überlastung unseres Gesundheitssystems abzuwenden. Das hat auch Folgen für den Schul- und Kitabetrieb.

Alle Einrichtungen der Kindertagesbetreuung werden ab dem 14. Dezember 2020 bis zum 8. Januar 2021 geschlossen.

Im selben Zeitraum gehen alle Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in die häusliche Lernzeit. Die Schulbesuchspflicht wird für diese Zeit aufgehoben. Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Grundschule und Förderschule Klassenstufe 1 – 4) wird eine Notbetreuung eingerichtet. Für die Kita- und Hortkinder wird in der Zeit vom 14. bis 22. Dezember 2020 sowie vom 4. bis 8. Januar 2021 ebenso eine Notbetreuung angeboten. Um die Kontakte so begrenzt wie möglich zu halten, wird die Notbetreuung nur für einen eng begrenzten Personenkreis systemrelevanter Berufe angeboten. Näheres regelt eine neue Corona-Schutz-Verordnung, die am Freitag in einer Sondersitzung des Kabinetts beschlossen wird.

Kultusminister Christian Piwarz warb um Verständnis. »Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir alle wissen, dass erfolgreiche Bildungsprozesse die persönliche Interaktion erfordern.« Gleichzeitig bat er die Schulen, die nächsten Tage zur Vorbereitung auf die häusliche Lernzeit zu nutzen. »Bitte nutzen Sie die verbleibenden Tage, um verbindliche Kommunikationswege mit Schülern und Eltern zu organisieren«, so der Minister. Er erinnerte daran, dass Lehrerinnen und Lehrer ihren Schülerinnen und Schülern für die häusliche Lernzeit Aufgaben und Materialien zu Verfügung stellen und über geeignete Kanäle verteilen sollten.

Dafür können unter anderem die zentralen digitalen Dienste für Schulen genutzt werden. So können sich Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler über das zentrale Identitätsmanagement Schullogin mit nur einem Login anmelden und so direkt auf die Lernplattformen LernSax (Verknüpfung des persönlichen Schullogin-Accounts mit einem bestehenden LernSax-Account), OPAL Schule, die MeSax-Mediathek und viele weitere Dienste zugreifen. Um Videokonferenzen schnell und einfach durchführen zu können, steht allen sächsischen Schulen der Videokonferenzdienst BigBlueButton zentral über Schullogin zur Verfügung. Zudem bietet die Online-Lernplattform sofatutor Zugang zu rund 11.000 Lernvideos, 43.000 interaktiven Übungen und 38.000 Arbeitsblättern für alle Jahrgangsstufen. Im Bedarfsfall werden die Zugänge über das Landesamt für Schule und Bildung verteilt. Mit den Zugängen können Schülerinnen und Schüler die Lernplattform für einen Monat kostenfrei nutzen.

»Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Schulen ab dem 11. Januar 2021 möglichst vollumfänglich im Präsenzunterricht arbeiten können«, so Kultusminister Christian Piwarz abschließend.

Dirk Reelfs, Pressesprecher im Sächsischen Staatsministerium für Kultus

109 Kommentare

  1. Mama 8 Monaten vor

    Ich habe zwei Kinder (3. und 1. Klasse) und obwohl es abzusehen war, dass Schulen wieder schließen werden, kam niemand mal auf die Idee, dass eventuell weniger wichtige Fächer wie Sport, Kunst, Werken.. in der Stundenanzahl reduziert oder ganz gestrichen werden und dafür mehr Mathe und Deutsch unterrichtet wird, um hier evtl. einen Puffer zu schaffen. So hätte man auch die Eltern in Bezug auf Homeschooling entlasten können -wenigstens jene, die Home Office machen können. Ich war im November 10 Tage mit beiden Kindern in Quarantäne und das war so kraft- und zeitraubend, dass da das Homeoffice geschlossen blieb.
    Jetzt stehen bei uns Inventur und Jahresabschluss an. Mein Chef verlangt Anwesenheit. Die Großeltern sind beide über 80! Die können keine zwei kleinen Kinder über den ganzen Tag betreuen und ich bin nicht systemrelevant. Ich kann auch nicht zum Arzt gehen und mich krank schreiben lassen, denn dann ist allen klar, was los ist und dafür haben meine Arbeitskollegen – verständlicherweise – kein Verständnis.
    Ich glaube, den meisten Entscheidungsträgern ist nicht bewußt, welch enorm hohe psychische Belastung das für uns Eltern ist und wenn es dumm kommt, bekommen die Kinder auch noch den Frust ab!
    Wie soll man sich da noch auf Weihnachten freuen?

  2. Schulsozialarbeit 8 Monaten vor

    Hallo Frau Winkler,
    ich finde es wichtig, dass bei der Festlegung der Zugangswege für die Notbetreuung im Bereich Grundschule/ Kita auch das Thema Kinderschutz Berücksichtigung findet. Es gibt Kinder, die aufgrund bestehender oder drohender Kindeswohlgefährdung unbedingt die Einrichtungen besuchen können sollten – unabhängig davon, ob die Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Ich hoffe sehr, dass dieser Aspekt bei der Erstellung der Kategorien dieses Mal beachtet wird, so dass in begründeten Einzelfällen auch solche Kinder die Notbetreuung nutzen können.
    Antje Nowak
    Schulsozialarbeit Pirna

  3. Kathrin 8 Monaten vor

    Bitte, liebe „Entscheider“; definiert den Kreis der Anspruchsberechtigten sehr eng. Die Notbetreuung verdient anderenfalls den Namen nicht. Die Erfahrung aus dem Frühjahr hat in der Praxis gezeigt, dass das zunehmende Erweitern der Berufsgruppen zu großen Verwerfungen unter den Eltern geführt hat, viele Eltern sich ungerecht behandelt fühlten. Also bitte: Einmal richtig runterfahren und schließen und dann alle gleichzeitig zurück kommen lassen.

    • Sonne 8 Monaten vor

      Kathrin das sehe ich ebenso. Hier sehen schon wieder viele nur sich. Was sollen wir Erzieher denn noch alles leisten. Auch wir haben die eigenen Ki der zuhause sitzen. Jeder Beruf ist wichtig, ohne Frage, sber es geht ja darum das Virus einzudämmen. Wenn wieder alle kommen, können wir es doch gleich wieder alles auf lassen. Ich verstehe den Frust, andere abscheinend die Notwendigkeit nicht. Wechselt Euch ab, arbeitet in Schichten. Auch uns bleibt nichts anderes übrig. Es ist für alle sehr hart

  4. Kempke 8 Monaten vor

    Reicht die Arbeitgeberbescheinigung vom März/April aus? Das man systemrelevant{Pflege) ist? Oder muss es wieder ein aktueller Bescheid sein…. Mein AG /Situation ist gleichbleibend… Vielen Dank fur die Info #kind Grundschule

  5. Katrin 8 Monaten vor

    Liebe Bildungsträger, wie kann es sein, dass erst alles gemacht wird, um die Einrichtungen offenzualten und dann mit dem Paukenschlag kommt, obwohl dieser – wenn man schon vor Wochen eingegriffen hätte (Bautzen, Grenzschließung, schärfere Kontrollen im Erzgebirge), nicht hätte sein müssen. Mein Kind ist seit 14 Tagen in Quarantäne, weil der Kindergarten corona bedingt schließen musste. Jetzt kommt der Lockdown. Ich selbst arbeite als Lehrerin und soll von zu Hause unterrichten mit einem 2 1/2 Jahre alten Kind, das frustriert ist, nach Kindergarten, Oma und Opa fragt. Und weil man ja als Lehrer, an einer Institution arbeitet, und dennoch nicht systemrelevant ist, darf es weiterhin nicht in den Kindergarten. Es geht zur Zeit vielen wie uns, und dennoch müssen Kinder die politischen Fehlentscheidungen tragen, das ist nicht nur traurig sondern auch beschämend!

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Katrin,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben immer gesagt, dass wir die Schulen und Kitas solange wie möglich offen halten, aber nicht um jeden Preis. Wir haben immer gesagt, dass wir täglich neu entscheiden und abwägen müssen zwischen Infektionsschutz und dem Recht der Kinder auf Bildung. Aktuell ist die Lage in den Krankenhäusern – auch wenn das manche nicht wahrhaben wollen – mehr als angespannt. Einige Krankenhäuser in Sachsen können schon keine Intensivpatienten mehr aufnehmen und die Zahlen steigen weiter. Wir mussten die Reißleine ziehen und alle Kontakte auf ein Minimum herunterfahren. Wir haben immer gesagt, die Schulen und Kitas zu schließen, darf nur das letzte Mittel sein und das ist es nun.

      Wenn Regeln nicht eingehalten werden und sich Menschenmassen, wie zum Beispiel in Seifen oder an anderen Glühweinständen treffen (ohne Abstand und Maske) und Quarantänemaßnahmen nicht eingehalten werden, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn die Infektionszahlen steigen. Und auch das haben wir immer betont, wir alle haben es in der Hand, dass die Schulen und Kitas offen bleiben, in dem wir im privaten Verhalten Kontakte minimieren. Dieses Ziel wurde nicht erreicht.

      Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir nach den zwei Wochen über die Weihnachtszeit am 11. Januar die Schulen und Kitas möglichst vollumfänglich wieder öffnen können.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  6. Eine besorgte Mutter 8 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren

    ein ganz anderes Thema in diesem Zusammenhang ist die psychische Gesundheit unserer Kinder und der Druck, dem sie ausgesetzt sind. Es wird an einer sächsichen Grundschule behauptet, dass die Kinder ja von der Coronasituation stark betroffen seien, aber gleichzeitig werden jetzt jeden Tag noch Tests und Klassenarbeiten durchgeprügelt, damit auch ja noch schön viel Noten gemacht werden.
    Es wäre doch viel sinnvoller, die Kinder in den verbleibenden Tagen noch für die Lernzeit zu Hause vorzubereiten.
    Gibt es irgendwelche Vorgaben vom Ministerium, die den Schulen das untersagen, auf den letzten Metern noch nach Noten zu jagen oder wird das in Kauf genommen? Wie ist im Allgemeinen die Lage bzgl. des Lehrplanes? Der kann unter diesen Umständen doch nicht ernsthaft vollumfänglich abverlangt werden.

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Eine besorgte Mutter,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Suchen Sie gern das Gespräch mit der Schule.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  7. Nadine 8 Monaten vor

    Nun also Schulschließung statt Wechselunterricht.
    Laut ihren Zahlen, haben sich vom 1.12. bis zum 7.12. 339 LuL (Lehrerinnen und Lehrer) und 1006 SuS (Schülerinnen und Schüler) in Sachsen mit dem Virus infiziert.
    Sie vergleichen diese Zahlen mit der gesamten Lehrer bzw. Schülerschaft (Werte unter 1%).
    Ich habe diese Zahlen einmal mit den positiv getesteten Sächsinnen und Sachsen in diesem Zeitraum
    ins Verhältniss gesetzt. ( Zahlen von der offiziellen Ministeriumsseite Infektionsfälle in Sachsen)
    Der Anteil der LuL lag bei etwa 2,66 % und der der SuS bei ca. 7,9 %.
    1. Nur 0,84 % der Sächsinnen und Sachsen sind LuL,
    haben aber ein dreifach höheres Risiko an Corona zu erkanken.
    2. 10,1% der Sächsinnen und Sachsen sind SuS. SuS haben angeblich meist milde, symptomlose Verläufe. Getestet werden mehrheitlich nur SuS mit Symptomen. Trotzdem liegt ihr Anteil an den täglich positiv getesteten von ca. 8 % nicht deutlich unter ihrem absoluten Bevölkerungsanteil.

    So viel zum Thema, dass Infektionsgeschehen an und in Schulen ist nicht so bedeutsam. Haben ja Studien aus dem SOMMER/FRÜHHERBST bestätigt. Ich finde es beschämend, dass das bei weitem verträglichere System des Wechselunterrichts vom Kultusministerium trotz der immens hohen Zahlen und Erlasse (ich weiß, „kann“ geschlossen werden) nicht veranlasst wurde. Wurden keine lokale, aktuelle Zahlen betrachtet?
    Wenn ja, warum nicht?
    Besteht im Ministerium noch immer der Konsens, Schulen sind im Infektionsgeschehen weniger relevant?

    Viele Fragen, Wünsche und Gebete für die 6 positiv getesteten LuL im Kollegium meines Mannes und die Hoffnung, dass meine 4 schulpflichtigen Kinder ( zwei von drei Schulen mit Quarantäneklassen und Geschwisterkindern in den Klassen meiner Kids ,nem 7-Tage-IW seit Wochen über 200 im Landkreis und keinem Wechselunterricht ) bis zum Freitag ohne Ansteckung nach Hause kommen und bis dahin auch niemanden unwissend anstecken.

  8. Anne 8 Monaten vor

    Wie ist es mit den Berufsfachschulen?
    Wir sollten nächste Woche unsere Praktische Prüfung zum Altenpfleger/in in der Schule an der Puppe haben ! Leider haben wir keine Info

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Anne,

      vielen Dank für die Nachfrage. Bitte wenden Sie sich dazu ans zuständige LaSuB. Prinzipiell soll der praktische und mündliche Teil der Abschlussprüfung an der BFS für Altenpflege (Winterprüfung 2020/2021) wie geplant stattfinden. Prüfungen sind von der häuslichen Lernzeit ausgenommen.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  9. Weihnachtsstern 8 Monaten vor

    Ich finde es schade, dass offensichtlich so wenig Verständnis für die Maßnahmen in der Bevölkerung herrscht.
    Wenn die Liste der Berufsgruppen für die Notbetreuung so lang wird wie im März, sind die Einrichtungen wieder voll und das, was erreicht werden soll durch die Minimierung der Kontakte, kann nicht erreicht werden.

    Es ist wohl klar, dass jeder Beruf wichtig ist und dass das große Ganze nur funktionieren kann, weil eins das andere ergänzt. Das kann jetzt aber leider nicht der Maßstab sein. Es geht darum Leben zu retten.

    Recht gebe ich allen damit, dass Freitag für die Organisation der Notbetreuung in den Einrichtungen, sowie bei der Arbeit nicht zu leisten ist. Dieses Problem besteht seit März und es ist schade, dass die Regierung daran einfach nichts ändert. Von allen wird Flexibilität erwartet, dann bitte mit gutem Beispiel voran!

    • Weihnachtsstern 8 Monaten vor

      …ich meinte den Monat Mai. Da war der Zugang zur Notbetreuung gelockert und sehr viele Kinder in den Einrichtungen.

    • Kerstin Bunzkogler 8 Monaten vor

      Ich finde den Kommentar vom Weihnachtsstern sehr angemessen. Wer denkt auch mal an die Erzieher in Kitas und Horten? Seit Monaten betreuen wir die Kinder ohne zu klagen, ohne Abstand, mit viel Herz und Nähe. Es ist schlimm, dass in dieser Gesellschaft fast jeder nur noch sich selber sieht, seine Probleme, Vorteile und Bedürfnisse. Die Eltern in wirklich wichtigen Berufen wie z.B. der Pflege, Krankenhäuser sollten eine Notbetreuung in Anspruch nehmen können, keine Frage. Wenn wir aber alle Berufe als Systemrelevant einstufen, dann sind die Kitas und Horte voll. Vielleicht sollten wir die Tage (und da ist die Zeitspanne bis 08. Januar 2021 nicht sehr lang) einfach mal nutzen und all die nicht lebensnotwendigen Dinge zu lassen um Leben zu retten. Wenn ich mal keine Schuhe kaufen oder mal nicht zum Friseur gehen kann dann werde ich es überleben.Es ist sicherlich auch nicht überlebenswichtig dass der Fahrzeughandel oder Fahrradhandel öffnet, das sind Berufszweige, die im Moment nicht Lebenserhaltend sind. In vielen Bereichen ist sicher auch Homeoffice möglich, Ämter haben sowieso geschlossen. Natürlich ist es hart für all die Menschen, die ihrer Arbeit nicht nachgehen können und finanzielle Einbußen haben. Der Staat versucht hier schon einiges abzufedern, das ist eine große Herausforderung. Im Moment geht es aber um Leben oder Tod und das sollte uns allen sehr bewusst sein. Oder wird es manch einem erst bewusst wenn der Mann auf der Intensivstation liegt oder die Oma stirbt? Liebe Leute, lasst uns aufwachen und denkt an die Menschen, die wirklich Hilfe brauchen! Und danach sind wir wieder für euch alle da und betreuen eure Kinder mit ganz viel Hingabe, Herzlichkeit und Nähe! Dankeschön eine Erzieherin!

  10. S. Loose 8 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es ist eine absolute Farce wie langsam hier agiert wird. Ich bin Leiterin in der Kita und werden seit gestern ununterbrochen gefragt, wie es nächste Woche wird. Mit dem Freitag als Veröffentlichung (wie auch die letzten Male!!) haben wir keinerlei Planungsspielraum müssen alle Eltern und Mitarbeiter wieder am Wochenende informieren. Es ist einfach nur schlimm, wie in diesem Land geplant wird. Mit klarem Ampelsystem, wie in benachbarten Bundesländern wäre man besser gefahren und hätte viel früher reagiert.

    Freundliche Grüße

    Sophie Loose

  11. Francecso Tröger 8 Monaten vor

    Zu entscheiden wer eine Notbetreuung bekommt ist am Freitag eindeutig zu spät. Es können weder Eltern, Lehrer, Kindergärten noch Arbeitgeber bis Montag dann planen. Und es sind auch alle Berufe relevant. Die im Frühjahr systemrelevant waren, können ohne Zuarbeit von LKW Fahrern die liefern nicht arbeiten, genauso funktioniert es nicht ohne Produktion oder auch Büros (Lohn, Spedition, Handwerksbetriebe, Planer etc). Nur eine kleine Liste die oft vergessen wird. Die Notbetreuung sollte für alle die arbeiten gehen greifen. Auch mal mit an Alleinerziehende denken, egal ob Mann oder Frau, die keinen haben zur Fremdbetreuung und wie es so schön heißt systemrelevant sind. Nicht jeder verdient viel und hat zusätzlich Arbeitslosengeld 2 sondern versucht ohne finanzielle Hilfe klar zukommen. Die waren im Frühjahr schon aufgeschmissen mit ihren 67% vom Nettolohn. Oder man erhöht es und zahlt mehr. Die Diäten erhöht man sich ja auch. Man möchte ja gerne arbeiten gehen aber hat die Chance nicht und finanzielle Einbußen die schlaflose Nächte bereiten.

    • Katrin Meyer 8 Monaten vor

      Danke! Besser hätte man es nicht ausdrücken können!!!

    • Janine 8 Monaten vor

      Sehr gut und treffend fomruliert !!!

  12. G.H. 8 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auch wir haben Kinder in der Grundschule und gehen beide arbeiten. Uns stellt sich ebenfalls die Frage, wie wir die Kinder ab nächster Woche betreuen sollen, da wir beide nicht in systemrelevanten Berufen tätig sind. Hier wäre eine Betreuung im Hort wünschenswert (selbst wenn dies nur auf eine festgelegte Stundenzahl ermöglicht würde, wäre dies eine Hilfe).

    Mit freundlichen Grüßen
    G.H.

  13. Janine 8 Monaten vor

    Guten Tag,
    auch ich schließe mit meinen Vorsprechern an. Freitag ist absolut unzumutbar, sowohl für die Einrichtungen / Schulen als auch den Eltern um alle relevanten Schritte einzuleiten und Planungen vorzunehmen. Ebenso bitte ich zu bedenken die Krankenkassen und deren Abrechenzentren als systemrelevant einzustufen. Ist dem nicht so, werden Abrechnungen liegen bleiben und können nicht vollumfänglich und fristgerecht erfolgen – was einen weitaus garvierenderen Einschnitt in die Zahlkreisläufe (gerade bei den Apotheken) mit sich zieht, als die aktuelle Insolvenz eines der mit größten Abrechenzentren. Auch die Frage ob beide Elternteile systemrelevant sein müssen, oder aber einer ausreichend ist sollte alsbald geklärt werden. Der anvisierte Plan der Minister ist unzumutbar für den ’normalen‘ Bürger.

    Ebenso möchte auch ich noch die Frage der Kosten in den Raum stellen. KiTa-Gebühren für eine nichtvorhandene Betreuung sind nicht annehmbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Janine,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Dazu möchte ich auch Sie gern auf meine Antwort an ?!? hinweisen: http://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2020/12/08/harter-lockdown-fuer-schulen-und-kitas/#comment-10345. Bzgl. der Kita-Gebühren: Ob Elternbeiträge für die Zeit der Schließung erhoben werden oder nicht, kann nur in Abstimmung mit den Trägern, wie etwa den Kommunalen Spitzenverbänden, entschieden werden. Hier müssen wir noch etwas Geduld aufbringen, bis die Abstimmung erfolgt ist.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

    • Günter S. 8 Monaten vor

      Werter Herr Winkler, diese Antwort an ?!? ist nicht nachvollziehbar. Das hatten wir doch alles schon im Frühling durch. Eine Liste mit systemrelevanten Berufen gibt es bereits. Außerdem wurde damals auch definiert, wie viele der Beziehungsberechtigten in solche Zweigen arbeiten müssen.

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Lieber Günter S.,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Dazu gern noch ein paar Worte. Wir haben zum Beispiel jetzt zum Teil andere Bereiche, die öffnen dürfen. Im Sinne eines demokratischen Prozesses wird die Liste (die zwar an jene im Frühjahr angelehnt ist) noch einmal von den Kommunen, dem Sächsischen Landtag und dem Sächsischen Kabinett überarbeitet. Auch Erfahrungen aus dem Frühjahr werden dabei berücksichtigt.

      Bin übrigens Frau Winkler 🙂

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  14. Georgian Marius Savastita 8 Monaten vor

    Wenn Kinderkrippe geschlossen ist,ich muss bezahlen oder nicht?🤔🤔

    • Autor
      Dirk Reelfs - SMK 8 Monaten vor

      Sehr geehrter Herr Savistita,
      ob Elternbeiträge für die Zeit der Schließung erhoben werden oder nicht, kann nur in Abstimmung mit den Trägern, wie z.B. den Kommunalen Spitzenverbänden entschieden werden. Bitte haben Sie noch etwas Geduld, bis die Abstimmung erfolgt ist. Anschließend werden wir über das Ergebnis berichten.
      Viele Grüße
      Dirk Reelfs

  15. Anonym 8 Monaten vor

    Wir arbeiten Beide in absolut systemrelavanten Berufen. Aufgrund der angespannten Situation auf Arbeit haben wir so nicht nur theoretisch die Möglichkeit arbeiten zu gehen, während unser Kind betreut wird, es ist sogar unabdingbar das wir dies tun.

    Trotzdem, so hat es unsere Gemeinde beschlossen, wird es KEINE Notbetreuung in unserer Einrichtung geben. Grund hierfür seien zu viele Kranke unter der Belegschaft.
    Also ich rechne mal vor: 110 Kinder im Regelbetrieb schafft man noch gerade so, 5 Kinder in der Notbetreuung (so viele waren es nämlich im März) schaffe man aber auf keinen Fall.

    Und jetzt? Müssen die Großeltern (allesamt zählen zur Risikogruppe) auf den Sohnemann aufpassen? Ist das wirklich so gewollt? Denn eine andere Alternative haben wir nicht.

    Wir können unsere Arbeit aber nicht einfach niederlegen um das Kind zu betreuen, zu viele Patienten und geschätzte Kolleginnen und Kollegen (von denen es vielen ähnlich ergeht – übrigens nicht nur wir Ärzte, auch viele unserer Schwestern und Pfleger stehen vor ähnlichen Problemen) sind auf unsere Präsenz auf Arbeit angewiesen, Homeoffice ist in meinem Berufsstand nunmal nicht möglich. Zudem haben wir täglichen Kontakt zu COVID-19 Patienten, natürlich unter Schutzmaßnahmen aber kein Schutz ist zu 100% und jetzt sollen wir 2x täglich zu den Großeltern fahren um unser Kind dahin zu bringen und wieder abholen?

    Er kann auch nicht einfach bis 10. Januar dort bleiben, unser Sohn ist 4 und in der Trotzphase, Die Großeltern brauchen ein Erholungsphase zwischendurch.

    Ich sehe hier die Politik in der Pflicht, das Kitas eine Notbetreuung nicht nur anbieten können, sondern diese in der Tat auch anbieten müssen! Ich bitte Sie, umgehend auf alle Gemeinden und Träger einzuwirken, das eine Pflicht zur Notbetreuung besteht.

    • Erzieher aus Sachsen 8 Monaten vor

      Bitte denken Sie daran, das eine EInrichtung aber auch die Sicherheit der Betreuten KInder gewährleisten muss! Und wenn der Betreuungsschlüssel durch fehlendes/ krankes Personal nicht mehr eingehalten werden kann, ist so ein Schritt nachvollziehbar. Und bitte denken Sie auch immer daran, dass Erzieherinnen/ Erzieher auch Kinder haben und vielleicht vor dem selben Problem wie Sie stehen!!! Dies vergessen anscheinden immer wieder viele Eltern, das wir zum Wohle anderer Eltern unsere eigenen KInder nicht betreuen können…
      Man kann dies nicht immer so pauschalisieren. Ich gebe Ihnen aber Recht, das jeder Träger versuchen sollte, in dieser schweren Zeit Notbetreuung anzubieten, wenn dies möglich ist!!!

  16. KaLi 8 Monaten vor

    KaLi
    Und die Erzieher werden hier vergessen? Leider wurde auch der 23.12.2020 (offizieller Ferientag) in dieser Bekanntmachung ganz unterschlagen. Man könnte auf die Idee kommen, dass bis 22.12. Notbetreuung stattfindet und am 23.12.2020 alle Kinder ganztägig (bzw. im Rahmen der Betreuungsverträge) eine Ferienbetreuung im Hort erhalten. Ist das so gewollt?

  17. Anne Jakob 8 Monaten vor

    Wie sichern Sie eine angemessene Abiturvorbereitung? Ich habe zwei Kinder in Klasse 11 und 12… und wir sind mittlerweile verzweifelt.
    Dieses unsägliche „Homeschooling“, was in der Regel aus bei Lernsax hochgeladenen Aufträgen im Stil „Bearbeitet Lehrbuch S. xx bis xx“ besteht, ersetzt nun mal KEINEN Unterricht!
    Was passiert mit den zwingend zu schreibenden Klausuren, deren Resultate in der Oberstufe ja für das Abi allesamt relevant sind? Macht sich das SMK dazu wenigstens Gedanken? Hier wird eine ganze Generation geopfert; das gilt ja genauso für die Abschlussklassen an den Oberschulen“

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Anne Jakob,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Die Abschlussklassen haben bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs vor Ort im kommenden Jahr oberste Priorität. Entsprechende Lösungen erarbeiten wir derzeit.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  18. Anne-Maria Schmidt 8 Monaten vor

    Guten Tag,
    ich schließe mit meinen Vorsprechern an. Freitag ist unzumutbar. Zusätzlich stelle ich die Frage der Kosten wieder in den Raum. Wir werden nicht einsehen Kita Gebühren zu zahlen wenn unser Kind daheim ist. Auch das sollte wieder zusätzlich klar geregelt werden. Mit freundlichen Grüßen

  19. Jens Altmann 8 Monaten vor

    Bereits in der aktuell 14tägigen Quarantäne eines Gymnasiums im Landkreis Leipzig zeigt sich die Fortsetzung der Misere: nur wenige Lehrer bieten zu verbindlichen Unterrichtszeiten neben den Aufgaben auch Kontakt- und Austauschmöglichkeit für die Schüler an. Bis zu einem gewissen Maß ist es fitten und vor allem älteren Schülern möglich, sich den Tag eigenständig zu strukturieren. Im Arbeiten allein und mit unregelmäßigen, nicht planbaren Kontakten zu den Lehrern ist innerhalb kürzester Zeit ein hohe Demotivation und Müdigkeit bei den Kindern zu beobachten. Einer solchen depressiven Stimmung entgegenzuwirken gelingt Eltern, die aufgrund von Arbeit von zu Hause abwesend sind, nur schwer. Hier brauchen die Kinder die verbindliche und unterstützende Begleitung der Lehrkräft. Täglich. Im zeitlichen Rahmen des Stundenplans. Im Dialog.
    Ebenfalls außer Acht scheinen die Fragen nach Medienkompetenz und Onlinesicherheit. Mit diesen Fragen sind viele Familien noch allein gelassen.
    Herr Piwarz, bitte sorgen Sie dafür, dass Schulen auch unter diesen besonderen ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag so gut es geht erfüllen! Im Moment scheint da noch viel Luft nach oben ….

  20. Melanie Stiebritz 8 Monaten vor

    Guten Tag liebe säschische Regierung. Ich bitte Sie inständig darum, bei ihren diesmal fokosierten systemrelevanten Berufen, den Bestatter nicht auszulassen. Wenn ich wie bereits im ersten lockdown, meiner 5 jährigen Tochter, es zumuten muss, bei Trauergesprächen und Beisetzungen anwesend zu sein, weiß ich nicht welche Auswirkungen es auf sie haben wird. Wir als Bestatter stehen am Ende eines jeden Daseins und müssen jetzt mehr den je die Angehörigen auffangen.

  21. Stefanie 8 Monaten vor

    Auch ich wäre, im Sinne der Kita-/Hortleitungen und betroffenen Eltern, sehr froh wenn die Voraussetzungen für die Notbetreuung schnellstmöglich und nicht erst am Freitag bekannt gegeben werden. Es ist doch ein organisatorischer Aufwand, der nicht unterschätzt werden darf. Und Eltern die am Montag früh auf Arbeit sein müssen ist wahrlich nicht geholfen, wenn sie erst Freitagnachmittag erfahren wie es weitergeht. Ebenso für die Kita-/Hortleitungen, die ja auch wissen müssen wieviele Kinder kommen und wieviel Gruppen und Erzieher geplant werden müssen . Auch die Arbeitgeber müssen planen können.

  22. ich 8 Monaten vor

    Wieso wird eine Notbetreuung erst am Freitag bekannt gegeben? Wie soll da eine Planung von Freitag zu Montag mit dem Arbeitgeber erfolgen? Was hat man all die Monate gemacht? Ich verstehe es nicht und habe dafür null Verständnis, dass sowas wichtiges erst am Freitag beschlossen wird.

    Schulschließung hin oder her, das Thema steht schon lange im Raum! Wieso plant man sowas wichtiges erst nach Verkündung einer Schließung.

    Diese ganzen Versprechungen, Warnungen und ständigen Ermahnungen, dass es notwendig ist – was soll das wenn man Ende nichts zeitnah und planbar organisiert ist?

    Mit Ankündigung der Schließung muss die Notbetreuung auch geklärt und auf den Tisch gelegt werden! Wir müssen alle unseren Job machen, wieso also ihr dann nicht?

  23. Sieglinde Sliwinski-Börner 8 Monaten vor

    Warum werden diese wichtigen Dinge, wie Notbetreuung erst am Freitag entschieden?
    Mein Sohn und Schwiegertochter arbeiten in systemrelevanten Berufen, wir als Großeltern, angeblich Risikogruppe müssten dann unsere Enkel über acht Stunden betreuen.
    Mir tun meine Enkel leid, in dieser Hickhack Zeit.

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Sieglinde Sliwinski-Börner,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Gern möchte ich Sie dazu auf meine Antwort an ?!? hinweisen: http://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2020/12/08/harter-lockdown-fuer-schulen-und-kitas/#comment-10345.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

    • Autor
      Dirk Reelfs - SMK 8 Monaten vor

      Sehr geehrte Frau Sliwinski-Börner,
      auch wir würden lieber heute als morgen, die Rahmenbedingungen zur Notbetreuung veröffentlichen. Doch vor allem die Träger der Kitas und Horte müssen die Notbetreuung umsetzen und müssen daher vor Bekanntgabe angehört werden. Das gilt auch für den Sächsischen Landtag. Die Ergebnisse der Anhörung werden abschließend im Kabinett ausgewertet. Wir werden umgehend informieren, sobald die Entscheidungen dazu getroffen wurden.
      Viele Grüße
      Dirk Reelfs

  24. Sieglinde Sliwinski-Börner 8 Monaten vor

    Es sind doch Studien gemacht worden, dass Kinder am wenigsten anstecken bzw Überträger sind, warum jetzt dieser komplette Lockdown?
    Fußball Spiele gibst aber weiter?👎👎👎

    • Autor
      Dirk Reelfs - SMK 8 Monaten vor

      Sehr geehrte Frau Sliwinski-Börner,
      keine Frage, die neuerlichen Beschränkungen für Kitas und Schulen hätten wir sehr gern vermieden. Nach wie vor, sind wir der Auffassung, dass Schulen und Kitas nicht die Treiber der Pandemie sind. Das haben uns bis zuletzt die Leiter der wissenschaftlichen Schulstudien immer wieder bestätigt. Die Treiber sind außerhalb der Bildungseinrichtungen zu finden. Die leider immer wieder zu beobachtende Verantwortungslosigkeit im öffentlichen Raum verursacht Kopfschütteln. Doch je stärker das Infektionsgeschehen außerhalb von Schulen und Kita, desto mehr werden Infektionen auch in die Einrichtungen getragen und vereinzelt auch innerhalb der Einrichtungen weitergetragen. In Abwägung der Güter „Recht auf Bildung“ und dem „Recht auf körperliche Unversehrheit“ und vor allem, um das exponentiell steigende Infektionsgeschehen im Land zu stoppen, sind die neuerlichen Beschränkungen getroffen worden. Wir alle sind nun aufgefordert achtsam, respektvoll und verantwortungsbewusst miteinander umzugehen. Nur dann kann es gelingen, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und – trotzallem Ärger über die getroffenen Maßnahmen – eine besinnliche AdventsZeit.
      Herzliche Grüße
      Dirk Reelfs

  25. tb 8 Monaten vor

    Mag man alles für nachvollziehbar halten, wenn es darum geht, das gesellschaftliche Leben insgesamt herunterzufahren. Ich hätte es nicht entscheiden wollen. Was mich aber skeptisch stimmt bei all der Lobhudelei auf die digitalen Verheißungen ist der Umstand, dass auch heute früh aktuell mal wieder Lernsax wegen Überlastung oder sonstiger technischer Probleme nicht aufrufbar ist. Und da sind wir noch gar nicht in der Situation, dass potenziell alle Schulen zugleich in vollem Umfang auf das System zugreifen müssen. Die Videokonferenz über Lernsax ist abgesehen davon ohnehin eine technische Katastrophe und Zumutung. Und warum werden die Schulen über alle Konsequenzen erst wieder kurz vor dem Wochenende informiert, wenn doch mit Blick auf Notbetreuungsregelungen usw. Eltern auch noch andere Dinge organisieren müssen als nur die Frage, wie man im Zweifel zu Dritt oder zu Viert oder zu Fünft zuhause gleichzeitig Homeoffice oder Homeschooling betreiben soll? Wie gesagt, mit Blick auf die Situation in Krankenhäusern und die Entwicklung der Fallzahlen war das absehbar, aber es sollte hier nicht permanent die falsche Vorstellung verkauft werden, man könnte das mal eben so alles virtuell lösen – das klappt schon an den Hochschulen nur mit erheblichen Abstrichen.

  26. Günter S. 8 Monaten vor

    Erst am Freitag wird die Verordnung und damit auch die Details zur Notbetreuung veröffentlicht?!? Wie sollen Arbeitende in systemrelevanten Berufen so planen können?

    Sollen am Ende wieder 80 jährigen Großeltern kleine Kinder betreuen, deren Eltern fast täglich Kontakt zur Covid19 Patienten haben?

    Bitte gebt früher Details bekannt!!!

    • Daniela 8 Monaten vor

      Das sehe ich genauso. Bisher habe ich mich immer zurück gehalten,aber was hier jetzt mit Arbeitnehmern und auch Arbeitgebern wieder gemacht wird ist fast nicht zumutbar. Von heute auf morgen werden Beschlüsse getroffen und dann muss man diese sich selbst erlesen und über Nacht Lösungen finden. Wenn man keine Großeltern hat oder diese in Systemrelevanten Berufen arbeiten ist die Verzweiflung groß,so wie bei uns gerade. Traurig ist das. Und wenn dann die Notbetreuung wieder mit einem riesen Antrag zusammen hängt,na dann Gute Nacht.

  27. Anika B. 8 Monaten vor

    »Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Schulen ab dem 11. Januar 2021 möglichst vollumfänglich im Präsenzunterricht arbeiten können«

    Gilt das auch für die Kindertagesstätten

    • Autor
      Dirk Reelfs - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Anika B.,
      das soll selbstverständlich auch für Kindertagesstätten gelten. Doch alles hängt maßgeblich davon ab, wie sehr wir alle in der Lage sind, die Kontakte zu beschränken, damit die Infektionszahlen wieder sinken. Wir selbst haben es in der Hand.
      Viele Grüße
      Dirk Reelfs

    • Anika B. 8 Monaten vor

      Danke Herr Reelfs für die Antwort! Ich weiß, dass es größtenteils an uns selber liegt und wir treffen uns auch schon nicht mehr mit anderen Personen. Und gerade da befürchte ich nun Auswirkungen für meine Tochter, wenn ihr nun auch diese letzten sozialen Kontakte außerhalb der Kernfamilie genommen werden, Sie ist ein Einzelkind und wird nun wieder – wie im Frühjahr – nur mit Erwachsenen Kontakt haben. Es ist doch einfach nicht gerecht, dass die Kleinsten für die Unvernunft der Großen bestraft werden.

  28. Sebastian Loik 8 Monaten vor

    Bedauerlich, dass der Personenkreis derer, die eine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen können, erst am Freitag bekannt gegeben wird. Wie soll man da als Familie bzw. wie sollen die Einrichtungen (Kita und Hort) von Freitag auf Montag planen? Hier muss es klare Aussagen seitens der Politik bis spätestens morgen geben…

  29. Harald von Ronn 8 Monaten vor

    Wieso bittet ein Minister, dass Schulen geeignete Maßnahmen zur Beschulung ergreifen. Ein Minister weist an und bittet nicht.
    Weiter muss ein Minister eine Kontrolle anweisen, um sicherzustellen, dass die angewiesen Maßnahmen auch umgesetzt werden.

    Es könnte aber auch Methode haben, wenn man um alles bittet. Wenn es dann nicht funktioniert, brauch niemand überrascht sein.

  30. Anonym 8 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    aus den Erfahrungen aus März bitte ich zu berücksichtigen den Bereich des Sektors der Lohnbuchhaltung zu berücksichtigen.
    Was ist mit den Eltern, die keinen Anspruch auf eine Notbetreuung haben? Raten wir Ihnen sich krank schreiben zu lassen oder werden diese Kinder von Menschen aus dem Kreis derer mit denen man plant Weihnachten zu feiern?
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

    • ?!? 8 Monaten vor

      Bitte nicht vergessen, dass auch das Handwerk systemrelevant ist und nicht im HomeOffice arbeiten kann, zumal wenn das andere Elternteil systemrelevant ist (zb Lebensmittel-Einzelhandel..)..im Frühjahr gab es in diesem Fall erst ab 20.4. mit der 2.Anpassung Anspruch…

  31. Brit Gabriel 8 Monaten vor

    Nur das nicht allen Schülern das digitale Lernen zur Verfügung steht, da der Staat verpasst hat, Regelungen bei Ämtern zu schaffen, um Zuschüsse für Einkommensschwache zu gewährleisten, was vor allem Alleinerziehende mit mehreren Kindern trifft und zahlungsunwillige Elternteile vom Staat diesbezüglich nicht zur Verantwortung gebeten werden. Wenn Schulen bei ca 700 Schülern nur ca 28 Endgeräte und diese noch ohne Versicherungsschutz zur Verfügung haben und die Hardware zum digitalen Lernen zu Hause fehlt, wird das wohl nichts werden. Die Hürden der Bürokratie von Hartz IV Beziehen sind nicht zu meistern und da ist es egal ob Hartz IV komplett oder bezuschusst gezahlt wird.

  32. Nicole 8 Monaten vor

    Wie sieht die Regelung für die Notbetreuung aus? Beide aus systemrelevanten Berufen, oder reicht einer der Partner aus einem systemrelevanten Beruf?

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Nicole,

      vielen Dank für Ihre Frage. Hier müssen wir noch etwas Geduld haben. Sobald die Details stehen, informieren wir dazu umgehend auf unseren Kanälen.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  33. Toni Blum 8 Monaten vor

    Bei notbetreuung dann weiter die getrennten Gruppen? Vorher wurde jetzt gesehen das die Gruppen sich zur sicherheit nicht durchmischen.
    Bin gespannt auf die Antwort wie konsequent der Staat da ist
    Zu Weihnachten sollte bei HARTEN Lockdown auch weiter geschlossen sein, das Virus macht an Feiertagen keine Pause sonst müssen wir die Erfolge von dez. 2020 am 01.01. Gleich wieder kassieren. Und böllerverbot wäre auch konsequent. Einmal richtig statt jo jo spielen. Die bürgen fühlen sich verschaukelt. Ich als Altenpfleger bei den oben genannten Dingen sauch trotz Fürsprecher der maskenpflicht. Und macht was am personalmangel. Geräte kann man kaufen Pflegepersonal nicht mehr!!!
    Bin gern zum Erfahrungsaustausch bereit.

  34. Wansi24 8 Monaten vor

    Da die Lehrer ja Aufgaben verteilen sollen und Videokonferenzen anbieten können, wäre ich ja gespannt, ob Lehrer auch Notbetreuung in Anspruch nehmen können, um eben jene Aufgaben erfüllen zu können.

  35. Augusta Windmüller 8 Monaten vor

    Müsste auch in Berlin genau so sein!!!

  36. A.Goll 8 Monaten vor

    Um Notbetreuung in Kitas mit entsprechenden Hygieneauflagen zu organisieren benötigen wir die Zuarbeit nicht erst am Freitag. Bereits Am Montag müssen Eltern aus systemrelevanten Berufen sicher den Nachweis erbringen, um ihre Kinder abgeben zu können. Dies brauch Vorlauf!!! Dienstpläne müssen erstellt werden!!!Feste Gruppen müssen neu zusammengestellt werden!!! Eltern müssen informiert werden!!!
    Gebt den Kitas und Horten Zeit zur Vorbereitung!!! Freitag ist zu spät!!! Und zum Abschluss: SCHULE macht zu Lehrer bleiben zu Hause und wie selbstverständlich übernehmen die Erzieher der Horte!

  37. Frustriert 8 Monaten vor

    Es werden mal wieder die Eltern alleine gelassen. Wie soll das gehen wenn beide Eltern arbeiten und gleichzeitig die Kinder betreuen müssen. Herr Piwarz wirbt um Verständnis. Aber die Kitas und Schulen sind nicht das Problem. Eher die Leute die ihre privaten Kontakte nicht einschränken wollen oder Betriebe wie Baufirmen wo mehrere unterschiedliche Firmen auf einer Baustelle ohne Abstand und Mundschutz rumlaufen. Vielleicht sollte man mal über eine generelle Schließung dieser Industrie nachdenken und nicht immer die schwächsten des Landes, die auch irgendwann mal unsere Rente verdienen sollen, bestrafen. Auch Kita Kinder brauchen die Förderung und im Frühjahr wurden diese schon mehrere Monate ohne wissenschaftliche Erkenntnisse regelrecht zu Hause eingesperrt. Naja die können sich ja nicht wehren. Vielleicht sollte man mal den Lobbyismus abschaffen. Wenn man schon hört, das der IHK Vorstand, die Schließung von Schulen und Kitas fordert, dann fragt man sich warum dies von Leuten gefordert wird die nicht unbedingt etwas damit zu tun haben. Aber klar, die Konsequenz wäre ja Industriebetriebe einzuschränken oder sogar zu schließen.

    Danke für das erneute Einsperren meines Kindes. Eltern und Kinder haben in diesem Land eh keine große Stimme.

    Man hält sich ständig an alle Regeln und Maßnahmen und am Ende ist man immer jemand der dann extra noch einen drauf bekommt.

    Ich hoffe das mal ein umdenken dort oben einsetzt.

    • Frank Müller 8 Monaten vor

      vielen Dank für den Kommentar, dem ist nichts hinzuzufügen! Wenn schon Lockdown dann für alle, auch für nicht systemrelevante Angestellte und Arbeiter. Wie soll man als nicht systemrelevanter Mensch arbeiten und Kinder betreuen? Wer macht die Arbeit, die dann liegenbleibt?

  38. Frisör 8 Monaten vor

    Bitte denken Sie bei der Auswahl des Personenkreises systemrelevanter Berufe für den Zugang zur Notbetreuung bitte bitte an die Friseure!

  39. Katja Martin 8 Monaten vor

    Was ist mit Lernförderung (Schülerhilfe) nach der Schule?

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Katja Martin,

      vielen Dank für Ihre Frage. Schülerhilfe ist jedoch schon seit der letzten Corona-Schutz-Verordnung nicht möglich.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  40. Lehrer 8 Monaten vor

    Wie erfolgt die Vergabe der Zugänge für Sofatutor? Können Sie Ansprechpartner*innen beim Lasub angeben? Vielen Danke und viele Grüße

  41. ?!? 8 Monaten vor

    ..wird tatsächlich erst Freitag Nachmittag mit der Corona-Verordnung bekannt gegeben für welche Berufskreise diesmal eine Notbetreuung angeboten wird? Wie soll da eine Einrichtung bzw. arbeitende Eltern planen können bzw. Unterschriften der Arbeitgeber übers Wochenende eingeholt werden? Eine genauere Auskunft über die Bedingungen (im Frühjahr wurden die Berufkreise auch mehrfach verändert..) innerhalb der nächsten Tage wäre wünschenswert..

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Hallo ?!?,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Auch wir sind mit der Zeitschiene nicht glücklich. Ich kann Ihnen versichern: Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck daran. Die Liste muss zunächst zur Abstimmung in den Sächsischen Landtag und bedarf auch der Zustimmung durch das Sächsische Kabinett, das am Freitag zu einer Sondersitzung zusammenkommen wird. Sobald die Details stehen, informieren wir umgehend auf unseren Kanälen. Bis dahin möchte ich noch um ein wenig Geduld bitten.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  42. Maria M. 8 Monaten vor

    Es ist unverständlich, warum Kinder wieder die Leidtragenden sein müssen, obwohl die aktuelle Studie des Virologen Drosten ergab, das Kinder bei Weitem nicht so ansteckend sind wie Erwachsene.

    • Mandy M. 8 Monaten vor

      Liebe Maria M.,
      anhand der Untersuchung gebe ich Ihnen Recht. Aber meine persönliche empirische Erfahrung an der Schule ist, dass auch Grundschulkinder zum Teil schwer erkranken. Wie groß die tatsächliche Übertragung zwischen den Kindern ist, weiß ich nicht, da trotz Erkrankungen die Mitschüler nicht getestet wurden. Deshalb halte ich es für richtig, dass auch die Kinder in dieser Situation geschützt werden!

    • Sebastian 8 Monaten vor

      Genau die armen Kinder. Es ist leider das einzige Mittel momentan, was den Anstieg verhindern kann. Es geht nicht mehr um die Kinder sondern darum, dass das Gesundheitssystem nicht zusammen bricht. Wenn Sie der Meinung sind Ihr Kind muss jetzt leiden, dann gehen Sie mal ins Krankenhaus auf die Intensivstationen und befragen Ärzte und Pflegekräfte. Diejenigen sind am Limit und die Kurve steigt weiter an. Ich finde es auch nicht schön, dass Schulen und Kitas geschlossen werden und ich würde auch gerne mein Leben uneingeschränkt weiter leben, Sport treiben, Fussball spielen, ins Stadion gehen, Freunde treffen etc. Nur es geht nicht darum, was ich oder irgendeiner dieser Quersprecher will, es geht darum eine Pandemie zu bekämpfen. Leiden müssen Kinder in Afrika um Ihnen mal drastisch klar zu machen, auf welch hohem Niveau Sie hier jammern. In diesem Sinne, nicht immer an sich und seine Kinder denken sondern an alle.

  43. Ralf Unglaube 8 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    es ist für mich verständlich und nachvollziehbar, dass innerhalb dieses Bereiches hier der Fokus mehr im Schulischen als im vorschulischen Bereich liegt. Trotzdem möchte ich auch einmal für den Bereich der verschulischen Bildung eine Lanze brechen, zum Einen kommen diese meist mit deutlich geringeren Schutzmaßnahmen aus als der schulische Bereich, zum Anderen fehlt hier auch komplett eine Unterstützung hinsichtlich der Schaffung von Kommunikationsmöglichkeiten mit Eltern, innerhalb des Personals oder zwischen Einrichtungen. Da werden diesbezüglich die Einrichtungen und Träger leider sehr allein gelassen. Besteht in näherer Zukunft die Möglichkeit zur Schaffung ähnlicher Plattformen, wie diese seitens der Schule nutzbar sind?
    Für eine Beantwortung wäre ich sehr dankbar.

  44. Sandra Becker 8 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren, wie verhält es sich mit den KiTa-Gebühren?
    Mit freundlichen Grüßen

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Liebe Sandra Becker,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Ob Elternbeiträge für die Zeit der Schließung erhoben werden oder nicht, kann nur in Abstimmung mit den Trägern, wie etwa den Kommunalen Spitzenverbänden, entschieden werden. Hier müssen wir noch etwas Geduld aufbringen, bis die Abstimmung erfolgt ist.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  45. Köhler 8 Monaten vor

    Ohne Worte. Wertvolle Zeit nicht genutzt und wir Lehrer arbeiten WIEDER am eigenen PC bzw. LAPTOP … oder Herr Minister? So geht Vertrauen Stück für Stück verloren. Erst von Bildungsgerechtigkeit reden, aber dann Schulen wieder schließen.

  46. Lutz Pörnig 8 Monaten vor

    Gibt es keine Ausnahmeregelung für Klasse 12? Wegen der angekündigten Vorziehung der Weihnachstferien und diverser Lehrer-bzw. Kursstufenquarantären wurde der Klausurplan bereits ausgedünnt, letzte Leistungsermittlungen hätten in der kommenden Woche gerade noch rechtzeitig zur Ermittlung von Kurshalbjahresnoten auf vernünftiger Datenbasis durchgeführt werden können.

  47. Jeannett Thiele 8 Monaten vor

    Sehr geehrter Herr Piwarz,

    wenn z.B. Kfz-Werkstätten offen bleiben dürfen, sind diese dann auch systemrelevant, so dass ein Anspruch auf Notbetreuung besteht? Wenn das andere Elternteil dann im öffentlichen Dienst, z.B. bei der Landkreisverwaltung arbeitet, ist dann der Anspruch auf Notbetreuung gegeben? Ich bitte Sie, ermöglichen Sie allen Kindern eine Notbetreuung, deren Eltern weiterhin arbeiten müssen. Es wäre schön, wenn dieses Mal klar geregelt wird, wer Anspruch auf die Notbetreuung hat. Insbesondere, wenn es sich dabei um eine Arbeit im öffentlichen Dienst handelt. Beim letzten Mal musste ich 2 Wochen lang für die Notbetreuung nach Ostern kämpfen, weil mein Arbeitgeber sich geweigert hat, meinen Anträgen statt zugeben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jeannett Thiele

  48. M.Fischer 8 Monaten vor

    Und wieder nichts gelernt.
    Schon in der ersten Lockdownphase wurde Freitag Abend festgelegt, was ab Montag gilt.
    Wie sollen Kitas und Horte das Personal für die Notbetreuung planen, wenn sie gar nicht die Kriterien kennen? Wieviele Kinder werden wohl kommen? Dürfen die Leitungen wieder Samstag am Dienstplan arbeiten und die Erzieher haben wieder zu springen. Wie gehabt.
    Wie sollen Eltern und deren Chefs planen können?
    Kann man die Kriterien der Notbetreuuung nicht wenigstens Donnerstag bekannt geben?

  49. Sandra Thieme-Zisler 8 Monaten vor

    Mein Kind macht nächstes Jahr seinen Realschulabschluss. Ihm fehlt soviel Lernstoff, das kann keiner mehr nachholen. Auf Nachfrage, wie man sich das im Kultusministerium vorstellt, bekommt man dämliche Antworten. Vielen Dank für nichts.

  50. Kathrin Böttcher 8 Monaten vor

    Mein Kind ist leider schon in Klasse 5. Wir arbeiten beide in systemrelevanten Berufen. Wo bitte ist da die Notbetreuung. Schon mal was von Aufsichtspflicht gehört?

  51. Hr. Langner 8 Monaten vor

    Grundsätzlich bin ich sehr dafür, diesen Weg zu bestreiten, um die Infektionszahlen zu senken. Aber: Im ersten Lockdown hat es eine einzige Lehrerin meines Sohnes für eine einzige Unterrichtsstunde geschafft, Onlineunterricht anzubieten. Es ist, mit Verlaub Herr Piwarz, eben nicht damit getan, Materialien zu verteilen. Wenn es so wäre, bräuchten wir den Lehrerberuf nicht mehr. Bitte forcieren Sie diesen Weg. Jetzt.

  52. Enrico Kalläwe 8 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Ihrem Artikel schreiben Sie „Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Grundschule und Förderschule Klassenstufe 1 – 4) wird eine Notbetreuung eingerichtet. Für die Kita- und Hortkinder wird in der Zeit vom 14. bis 22. Dezember 2020 sowie vom 4. bis 8. Januar 2021 ebenso eine Notbetreuung angeboten.“ Warum wird zwischen der Notbetreuung von Kindern der Primarstufe und den Hortkindern unterschieden? Wird es für Kinder von Eltern mit systemrelevanten Berufen eine schulische Notbetreuung geben? Oder ist angedacht, dass diese Kinder das Pensum der häuslichen Lernzeit dann am Abend erledigen, wenn die Eltern sie aus dem Hort abgeholt haben? Ich hoffe nicht, dass so eine Regelung für diese Kinder vorgesehen ist. Es ist schon unverständlich, dass Kinder in diesen Zeiten auf so viel verzichten müssen (Zoobesuche, Schwimmen gehen). Sportler aber, ohne Auflagen, durch die halbe Welt reisen dürfen. Der Wahnsinn hat hoffentlich bald ein Ende.

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Lieber Enrico Kalläwe,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Die Notbetreuung von Grundschülerinnen und Grundschülern erfolgt in der Schule zu den üblichen Unterrichtszeiten. Die Hortnotbetreuung erfolgt ebenso zu den üblichen Zeiten.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  53. Maria Soellner 8 Monaten vor

    Wird erst Freitag entschieden, wer die Notbetreuung in Anspruch nehmen kann???
    Das ist für uns Pädagogen zu spät um alles mit den Eltern zu klären… gibt es die Chance es morgen oder spätestens am Freitag in Erfahrung zu bringen??
    Danke

  54. Andreas Warschau 8 Monaten vor

    Es wäre wünschenswert, wenn die Liste der Berufe, für die eine Notbetreuung in Frage kommt, vor Freitag kommuniziert wird. Davon hängt ja ab, wieviele Kinder in die Kita kommen und wieviel Personal ich dafür benötige. Wenn ich es erst am Freitag erfahre, ist es schwierig, für den Start der Notbetreuung am Montag zu planen. Abgesehen davon, dass die Eltern ja auch wissen müssen, ob sie auf Arbeit gehen dürfen oder selbst für die Betreuung sorgen müssen.
    Andreas Warschau, Kita-Leiter

  55. M 8 Monaten vor

    Wie bitteschön sollen nun berufstätige Eltern aus nicht systemrelevanten Berufen denn ihrer Fürsorgepflicht gegenüber ihren Grundschulkindern nachkommen?

  56. Mama 8 Monaten vor

    Unsere Kinder besuchen hier in der Sächs. Schweiz eine Grundschule mit je 1er Klassenstufe Schülerzahlen v. 15-18 Kindern (soviel zum Wechselunterricht, was in den Falle Quatsch wäre). Auch wie im Frühjahr besteht das Problem,dass die Schule zwar Internet hat, aber um das Lernprogramm von jedem Schüler einsehen zu können, reicht die Verbindung und wahrscheinlich der Zugang der Lehrer dann nicht. Man hatte jetzt im Sommer über solange Zeit, an solchen Sachen was zu ändern…weil jeder wusste, das der Herbst kommt.

    Gleichfalls stellt sich wirklich die Frage, wann und ob man irgentwann mal das Thema einer Wiederholung der Klasse angeht, in welcher Art und Weise auch immer, ob ohne Benotung oder generelle Wiederholung. Das muss man jetzt schon angehen! Und zwar bereits im Kita Vorschulalter, denn die müssten dann natürlich auch ein Jahr länger in der Kita bleiben, zwecks Lehrermangels. Den Kindern fehlt jetzt bereits so viel Lernstoff, da fragt in ein paar Jahren keiner mehr, „ach das war ja, weil Coronajahrgang“.
    Und eigentlich wissen wir, wenn die Schulen einmal zu sind, sind sie zu.

  57. N. Heinrich 8 Monaten vor

    Endlich!

    Ein notwendiger Schritt, um auch die Familien zu schützen, die dem Infektionsrisiko über die Kinder machtlos ausgeliefert sind, auch wenn sie in allen anderen Bereichen versuchen Andere bestmöglich zu schützen.

    Aber ein Schritt, der bei rechtzeitiger Umsetzung des Wechselmodells nach den Empfehlungen des RKI evtl. hätte vermieden werden können. Schade, dass die Verantworlichen mal wieder nicht den Mut hatten, rechtzeitig entschlossen zu handeln.

  58. Kugler 8 Monaten vor

    Was wird mit dem 23.12.,sie reden immer nur bis zum 22.12.?

  59. Grit 8 Monaten vor

    Danke, dass endlich was passiert!
    Ich hoffe, dass wir als Kita- und Hortleitungen die Bedingungen für die Notbetreuung nicht wieder erst am Freitagabend erfahren! Auch für uns ist eine Vorlaufzeit wichtig, um Personal und Abläufe planen und Eltern informieren zu können!

  60. Philipp Moosdorf 8 Monaten vor

    Unsere Familie ist einfach nur erleichtert, dass jetzt die Reißleine gezogen wird.

    Unsere Gedanken und Gebete sind aber auch bei den infizierten Lehrer-Kollegen meiner Frau. Allein diese Woche kamen noch einmal drei dazu. Trotz eines Hygienekonzepts, das so konsequent wie nur irgend möglich war, zum Teil auch trotz konsequent getragener FFP2-Schutzmasken.

  61. Steffen 8 Monaten vor

    Wäre es nicht vielleicht sinnvoll VOR Freitag festzulegen, wer Anspruch auf Notbetreuung hat? Freitag Nachmittag ist es etwas spät, um noch mit dem Arbeitgeber eine Alternative zu diskutieren.

  62. Kita_Hort 8 Monaten vor

    Wird es im Vorfeld eine Liste der systemrelevanten Berufsgruppen für die Notbetreuung geben?
    Wenn die Familien und Kitas für die kommende Woche planen müssen, ist eine Bekanntgabe am Freitag nicht wirklich optimal.

  63. Tim 8 Monaten vor

    Wird das Halbjahr für uns Abiturienten verlängert. Ich hatte die Klausur krankheitsbedingt nicht mitgeschrieben und sollte am 14.12. nachschreiben. Jetzt habe ich keine Klausurnote.

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Lieber Tim,

      vielen Dank für Ihre Nachfragen. Die Abschlussklassen haben bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs vor Ort im kommenden Jahr oberste Priorität. Entsprechende Lösungen erarbeiten wir derzeit. Und keine Sorge: Für die fehlende Klausur findet sich eine Lösung. Dazu gern direkt mit der Schule sprechen.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  64. S. Müller 8 Monaten vor

    Hallo,
    gelten der 22./23.12. weiterhin als vorgezogene Ferientage? Und sind an diesen Tagen die Horte und/oder Schulen für die Notbetreuung zuständig?
    Danke

    • Lynn Winkler - SMK 8 Monaten vor

      Hallo S. Müller,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Am 22./23. Dezember sind weiterhin alle Schulen, Kitas und Horte zu. Es gibt auch hier nur eine Notbetreuung.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler