Sachsen stellt weiter Lehrer ein

Sachsen stellt weiter Lehrer ein

In Sachsen können sich Lehrerinnen und Lehrer erstmalig direkt an einer Schule bewerben. Für 102 Stellen werden ausgebildete Lehrkräfte gesucht. 

© fotolia / marog-pixcells

Kaum ist das Einstellungsverfahren für 1401 Lehrerstellen zum neuen Schuljahr abgeschlossen, startet schon das nächste. Doch im Vergleich zu allen bisherigen Einstellungsrunden können sich Lehrkräfte zum ersten Mal direkt an einer Schule bewerben.

Wer kann sich bewerben?

Das sogenannte schulscharfe Einstellungsverfahren richtet sich ausschließlich an grundständig ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer für die Schularten Grundschule, Oberschule und Förderschule. Die Bewerber sollten ihren Dienst zum 1. Oktober 2017 antreten können. Seiteneinsteiger werden in dieser Einstellungsrunde nicht berücksichtigt.

Um was für Stellen handelt es sich?

Die Stellen sind alle unbefristet und Vollzeitstellen. Befristete Beschäftigungsverhältnisse oder eine Teilzeittätigkeit sind allerdings auch möglich, wenn Bewerber dies wünschen. Zudem können Gewinnungszulagen gewährt werden.

An welchen Schulen kann man sich bewerben?

Insgesamt sind 102 Stellen ausgeschrieben, davon 37 an Grundschulen, 40 an Oberschulen und 25 an Förderschulen. Weitere Informationen zu den Stellen und Schulen sind hier.

Bis wann läuft die Bewerbungsfrist?

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen spätestens bis zum 7. September 2017 auf dem Postweg bei der ausgeschriebenen Schule eingehen. Sollten sich Bewerber für mehrere Schulen interessieren, so müssen die betreffenden Schulen einzeln angeschrieben werden.

Welche Vorteile hat das neue Verfahren?

Einstellungsverfahren während eines laufenden Schuljahres sind vor allem für abgelehnte Bewerber aus anderen Bundesländern interessant. Schulscharfe Stellenausschreibungen sind zudem bewerberfreundlicher. Zum einen können sich die Schulen selbst bei der Nachwuchsgewinnung engagieren. Sie können sich als Schule präsentieren und einschätzen, ob die Bewerber ins Kollegium und zum pädagogischen Konzept der Schule passen. Das dürfte besonders für die Schulen und Regionen interessant sein, für die es bisher schwer war, Nachwuchslehrer zu gewinnen. Außerdem können sich die Bewerber viel besser ein Bild vom möglichen Einsatzort machen, die Einstellungsgespräche finden direkt an der Schule statt.

Dirk Reelfs, Pressesprecher im Sächsischen Staatsministerium für Kultus

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