Programmierung, Web-Technologien, Informationssicherheit: Seit mehr als 20 Jahren spielt Informatik am Beruflichen Schulzentrum Vogtland, Standort Rodewisch, eine zentrale Rolle in der Ausbildung. Eine Zukunftsgeschichte. Wir haben den Erfolgscode des »Informatikgymnasiums« jetzt entschlüsselt.
Schlagwort: Digitale Bildung
Die Grundschule feiert 2019 ihr 100. Jubiläum – und steht vor neuen Herausforderungen: Heterogenität, Digitalisierung und Demokratiebildung. Die Ausbildungsstätte in Dresden will zukünftige Lehrerinnen und Lehrer jetzt und in Zukunft mit verschiedenen Projekten fit machen.
»Das Wort ist der Schatten der Tat« – das wusste schon der griechische Philosoph Demokrit. Daran zu erinnern, ist heute wichtiger denn je. Das hängt auch mit dem Bedeutungsverlust der herkömmlichen Massenmedien und dem Erstarken des Internets zusammen.
Das Gymnasium im Dresdner Stadtteil Pieschen wurde im Sommer 2017 gegründet. Seitdem hat es sich zu einer der Vorzeigeschulen in der Landeshauptstadt entwickelt – besonders wenn es um das Thema Digitalisierung geht.
»Handy, Laptop und Co. gehören heute zur Lebenswelt der Schüler, sie lassen sich nicht einfach aus der Schule ausschließen. Und das wollen wir auch gar nicht«, sagt Anja Unger. Sie ist Schulleiterin am BSZ Agrarwirtschaft und Ernährung mit seinen Standorten in Dresden und Altroßthal.
WLAN-Netzwerke, interaktive Tafeln, Notebooks und Tablets – die Digitalisierung kommt ins Klassenzimmer. Einige Schulen aus Sachsen haben sich bereits auf den digitalen Weg gemacht.
»Für viele Kinder gehören Smartphone und Co. bereits ab dem Kleinkindalter zur Lebensrealität. Sie werden als Zeitvertreib oder Spielzeug erlebt«, sagt Schulleiter Holger Wachtel. Er leitet die Grundschule »Samuel von Pufendorf« in Zwönitz.
Das Mega-Thema Digitalisierung beherrscht die Diskussion um die Zukunft der berufsbildenden Schulen. Die Gegenwart ist derweil oft geprägt durch den Mangel an Azubis, Lehrern und moderner Ausstattung. Bei näherer Betrachtung zeigt sich: Alles hängt miteinander zusammen.

