Eine unpolitische Schule darf es nicht geben, ebenso wenig wie neutrale Lehrer, schreibt Kultusminister Christian Piwarz in dem Magazin KLASSE. Das ergebe sich aus dem Erziehungs- und Bildungsauftrag von Schulen und dem Beutelsbacher Konsens. Die neue Ausgabe der KLASSE stellt Ideen für politische Bildung an Schulen vor. Eine Auswahl.
SMK-Blog
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
In Sachsen wird es bis 2030 deutlich mehr Schüler geben als heute. Die Zahl der Schüler wird in den kommenden Jahren jedoch ähnlich stark steigen, wie bereits 2016 prognostiziert. Das geht aus einer aktualisierten Schülerzahlprognose hervor, die das Kultusministerium beim Statistischen Landesamt in Auftrag gegeben hatte. Hauptursachen für die wachsenden Schülerzahlen sind eine anhaltend hohe Geburtenrate in Sachsen sowie ein positiver Wanderungssaldo. »Auf Grundlage der neuen Schülerzahlprognose wird das Kultusministerium die Lehrerbedarfsprognose bis Ende dieses Jahres fortschreiben«, erklärt Kultusminister Christian Piwarz.
Nachdem das Verwaltungsgericht Dresden in einem gestrigen Beschluss Kopfnoten in Schulzeugnissen für nicht verfassungsgemäß hält, ist in Sachsen die Diskussion darüber entbrannt. Für Kultusminister Christian Piwarz steht jedoch fest: »Eine Bewertung der sozialen Kompetenzen von Schülern steht für mich nicht zur Disposition.«
»Vereint gegen Blutkrebs« – unter diesem Slogan kämpft der Verein für Knochenmark- und Stammzellspenden e.V. (VKS) mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus gegen Blutkrebs. Im Rahmen eines interaktiven Workshops klärt der Verein an Sachsens Schulen über die Erkrankung auf und entwickelt gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für soziales Engagement.
Die neue Ausgabe des Magazins KLASSE gibt wichtige Impulse für die politische Bildung an Sachsens Schulen. Wie politisch dürfen Lehrerinnen und Lehrer sein? Müssen Pädagogen im Unterricht überhaupt neutral bleiben? Gilt für sie die Meinungsfreiheit etwa nicht? Auch darauf geht die KLASSE, die in wenigen Tagen erscheinen wird, ein. Im Blog stellen wir vorab wichtige Fragen und geben die passenden Antworten.
Arbeitsmedizinische Vorsorge, Untersuchung des Sehvermögens, Beratung von werdenden Müttern: An staatlichen Schulen in Sachsen wird der Arbeits- und Gesundheitsschutz für Lehrer von der Arbeitsgemeinschaft für Fachkräfte für Arbeitssicherheit in Kooperation mit der TU Chemnitz und vom Zentrum für Arbeit und Gesundheit Sachsen GmbH (ZAGS) deutschlandweit in einmaliger, innovativer Art und Weise umgesetzt. Davon berichtet das Ärzteblatt Sachsen. Die Gesundheitsfürsorge verknüpfe beispielhaft die praktische, arbeitsmedizinische Tätigkeit mit der aktuellen Forschung.
Für zwei Wochen tauschte eine Gruppe von Schulleitern und Vertretern der sächsischen Schulaufsicht ihren Arbeitsplatz gegen chinesischen Bildungsalltag. In Peking und Chengdu lernten sie das chinesische Schul- und Universitätssystem kennen und informierten sich über die Ausbildung von Lehrern. Mit einem Mitreisenden, Dr. Rainer Heinrich, Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Kultus, haben wir über die Erlebnisse gesprochen.
Heute startet die dreimonatige Einstiegsqualifizierung für Seiteneinsteiger, die ab dem zweiten Schulhalbjahr 2018/2019 an Sachsens Schulen tätig sein werden. Die meisten Seiteneinsteiger sind für den Einsatz an Grundschulen und Oberschulen geplant. Doch nicht alle freien Ausbildungsplätze konnten besetzt werden. Besonders für die Regionen Bautzen und Chemnitz gelang es nicht, ausreichend Bewerber zu gewinnen. Wichtige Fakten haben wir hier zusammengestellt.
