Mit dem Ziel, die Aufklärung über und das Bewusstsein für den Holocaust altersgerecht weiter zu fördern, haben Sachsens Kultusminister Christian Piwarz und der Vorsitzende der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem, Dani Dayan, eine Kooperationsvereinbarung aus dem Jahr 2008 erneuert und fortgeschrieben.
SMK-Blog
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Ab August 2026 haben alle Kinder der ersten Klassenstufe einen Anspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung.
Die Schule der Zukunft muss stärker darauf abzielen, Kompetenzen zu vermitteln. Deshalb sollen künftig die als überfrachtet geltenden Lehrpläne im Freistaat laufend aktualisiert und der fächerverbindende Unterricht fest verankert werden. Martina Adler vom Landesamt für Schule und Bildung erklärt im Interview, was sich für sächsische Schulen verändert.
Die Schule der Zukunft verankert feste Zeiträume und Lernorte für selbstbestimmte Lernphasen fest im Schultag. Das Dresdner Gymnasium Tolkewitz zeigt mit dem seit Jahren erprobten Konzept des »Selbstregulierten Lernens«, wie das in der Praxis aussehen kann. Die Schule bereitet die Schülerinnen und Schüler schrittweise darauf vor, selbstständig zu lernen.
Ab dem kommenden Schuljahr werden in Sachsen 30 Grundschulen und 30 Oberschulen mit besonderen Herausforderungen aus dem Startchancenprogramm unterstützt.
In einer repräsentativen Untersuchung wird in Sachsen ab dem kommenden Schuljahr 2024/2025 die Arbeitszeit von Lehrkräften erhoben. Über die bislang bundesweit einmalige Untersuchung informierte heute Kultusminister Christian Piwarz. Insgesamt 4.500 Personen, darunter 4.100 Lehrkräfte und 410 Schulleitungen, werden daran beteiligt sein. Die einer zufälligen Stichprobe entnommenen Teilnehmer wurden bereits per Post informiert.
Weniger Bürokratie, weniger Bestimmungen, dafür mehr Entlastung, Flexibilität und Eigenverantwortung: Dieses Ziel soll mit dem künftigen Globalbudget erreicht werden. Was das für Schulen in Sachsen genau bedeutet, erklärt Thomas Hildebrandt vom Landesamt für Schule und Bildung im Interview.
Eine wissenschaftliche Untersuchung der Universität Leipzig hat in den vergangenen zwei Schuljahren die Wirksamkeit des zweisprachigen Unterrichtskonzepts »2plus« überprüft. Nun liegen die Ergebnisse vor.
