Individuelle Förderung von Grundschulkindern: Neue Handreichung zum Umgang mit den Pandemiefolgen

Wechselnde Unterrichts- und Betreuungssituationen haben bei Grundschülerinnen und Grundschülern in den vergangenen Monaten zu unterschiedlichen Entwicklungsständen geführt. Die neue Handreichung soll bei der individuellen Förderung im neuen Schuljahr gezielt unterstützen.

Eingeschränkter Regelbetrieb, Wechselunterricht, häusliche Lernzeit – die coronabedingten Gegebenheiten vor Ort waren in den Grundschulen im vergangenen Schuljahr unterschiedlich. Folglich sind die Lern- und Leistungsentwicklung der Mädchen und Jungen verschieden. Gerade im Grundschulbereich, wo die Grundkompetenzen für den weiteren Bildungsweg erlernt werden – ist es deshalb wichtig, professionell zu begleiten und zu unterstützen – und damit die pandemiebedingten Herausforderungen zu bewältigen.

Die neue Handreichung »Individuelle Förderung von Grundschulkindern – Reflexions- und Planungshilfe zur Bewältigung pandemiebedingter Herausforderungen« soll bei der individuellen Förderung im neuen Schuljahr gezielt unterstützen.

Zunächst ist für den Beginn zu bedenken:

  • die Vorbereitung des Ankommens im Schul- und Hortalltag,
  • das Abwägen und Wertschätzen von gesammelten Erfahrungen,
  • das Miteinander- und Voneinander-Lernen,
  • das Klären von Regeln.

Dies hilft, nach der unsteten Zeit Kontinuität und Konsequenz in den Alltag zu bringen und eine förderliche Atmosphäre zu schaffen.

Mit der Handreichung erhalten Grundschulen und Horte einen klaren Handlungsrahmen, der vor allem Gestaltungsspielraum zur Verfügung stellt, damit die Schülerinnen und Schüler zugeschnitten auf ihre konkreten Bedürfnisse individuell gefördert werden können. Eine wichtige Rolle spielen dabei Ganztagsangebote, die mehr und mehr in einem gemeinsamen Konzept von Schule und Hort zur Förderung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler entwickelt und verankert werden. Konkret heißt das: Bestehende Maßnahmen und Angebote zur individuellen Förderung durch verschiedene Akteure eines Standortes oder auch standortübergreifend sollen systematisch gekoppelt und ergänzt werden. Der gemeinsame Blick auf die Förderung der Kinder ist ein erneuter Impuls für die Gestaltung einer gelingenden Kooperation.

Die neue Handreichung »Individuelle Förderung von Grundschulkindern – Reflexions- und Planungshilfe zur Bewältigung pandemiebedingter Herausforderungen« gibt es hier.

Lynn Winkler, Redakteurin für Social Media in der Pressestelle des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus

10 Kommentare

  1. Grundschullehrerin 4 Monaten vor

    Hallo, der Link geht nicht zu öffnen!?

    • Autor
      Lynn Winkler - SMK 4 Monaten vor

      Liebe Grundschullehrerin,

      vielen Dank für Ihren Hinweis. Gerade geprüft, es funktioniert. Was genau klappt bei Ihnen nicht?

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  2. Fragende Familie 4 Monaten vor

    Guten Tag,
    wo kann man sich nach den Regelungen für die Erstellung der Endjahreszeugnisse erkundigen?

    • Autor
      Lynn Winkler - SMK 4 Monaten vor

      Liebe Fragende Familie,

      vielen Dank für Ihre Frage. Dazu beispielsweise an die Schule wenden.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  3. Lehrende 4 Monaten vor

    Wie geht es nach den Ferien weiter mit Tests, Masken, Präsenzbeschulung, Schulbesuchspflicht …
    Vielen Dank.

    • Autor
      Lynn Winkler - SMK 4 Monaten vor

      Liebe Lehrende,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass das Thema des Beitrags ein anderes ist. Sie können sich am Beitrag vom 30. Juli orientieren: https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2021/07/30/der-plan-fuer-den-schulstart-steht/. Sobald die neue Verordnung beschlossen wurde, informieren wir auf unseren Kanälen.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

    • Lehrende 4 Monaten vor

      Vielen Dank für Ihre Antwort, Frau Winkler.
      Leider ist die Kmmentar/Frage-Funktion im von Ihnen genannten Beitrag schon abgeschalten, um noch irgendeine Rückfrage auf dieser Seite stellen zu können.
      Und doch ist es gut, wenn Lehrer und Eltern sich entsprechend vorbereiten können. Der Druck der auf diesen beiden Seiten liegt, ist derzeit enorm und sollte von Amtswegen nicht immer unterschätzt werden. Schließlich sind diese beiden Seiten die ausführenden der Amtsbeschlüsse und die Kinder derzeit die am meisten Leidtragenden, mit allen Verboten, Regeln/Einschränkungen.
      Ich hoffe sehr, dass unsere nachkommende Generation – die Kinder – endlich wieder normal leben und lernen können und auch irgendwie die Freude daran wieder gewinnen werden. Das ist derzeit enorm schwierig unter dem Druck der den Familien bereitet wird.

    • Autor
      Lynn Winkler - SMK 4 Monaten vor

      Immer gern. Stimmt, zu den Hintergründen gern in unsere Netiquette schauen: http://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/netiquette. In Fällen, in denen Sie hier zu Ihrem Thema nicht mehr kommentieren können, können Sie uns gern per Telefon, E-Mail oder etwa über unsere Social-Media-Kanäle kontaktieren.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

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