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SMK-Blog

Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Interview mit Prof. Dr. Hans Vorländer: »Politik gibt es nicht als Pizzaservice»

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Prof. Dr. Hans Vorländer, Foto: SFB 804/Nick Wagner

Um Demokratie zu verstehen und zu leben, braucht es eine oder zwei Generationen. Das war in Westdeutschland auch so, sagt Politikwissenschaftler Hans Vorländer. Über zu hohe Erwartungen an Politik, ein falsches Demokratie-Verständnis und Grenzen direkter Mitbestimmung sprach Nicole Kirchner mit dem Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der Technischen Universität Dresden.

Warnstreiks an Schulen: Worum es geht und was erlaubt ist

Die Gewerkschaften verdi, dbb beamtenbund und tarifunion sowie GEW haben bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen. Hintergrund dafür sind die laufenden Verhandlungen der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) mit den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes unter anderem über die Weiterentwicklung der Gehälter der Landesbediensteten und strukturelle Anpassungen des Tarifrechts im öffentlichen Dienst. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu eventuellen Warnstreiks an Schulen haben wir hier zusammengestellt.

Sachsen wirbt auf neuen Kanälen um Lehrer

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Kultusministerin Kurth auf Infoveranstaltung für Lehramtsstudenten

Im Januar 2013 hat das Kultusministerium die Kampagne »Lehrer werden in Sachsen« gestartet. Auftakt war damals eine Veranstaltungsreihe für Lehramtsstudierende an den sächsischen Universitäten. Mit Erfolg: Die Bewerberzahlen für ein Lehramtsstudium haben sich verdoppelt. Mit der Kampagne werden Lehrer, Studierende, Schüler und Seiteneinsteiger auf verschiedenen Kanälen direkt angesprochen. Die Werbung um Lehrer wird jetzt noch weiter ausgebaut. Auch die Servicequalität für Bewerber soll besser werden.

Analphabetismus überwinden: Sachsen startet jetzt 20 neue Kurse

7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland können so schlecht lesen und schreiben, dass sie kaum schriftlich kommunizieren können. In Sachsen sind nach Schätzungen über 200.000 Menschen betroffen. Ohne Hilfe können sie weder ein Formular ausfüllen, noch eine E-Mail lesen. Um diesen Menschen zu helfen, gibt es seit vielen Jahren spezielle Alphabetisierungskurse für Erwachsene. Auch in Sachsen. Insgesamt rund 19 Millionen Euro investiert der Freistaat von 2014 bis 2020 dafür aus dem Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln.

Konzept für eine digitale Klasse vorgelegt

Nachdem die Kultusministerkonferenz (KMK) unter der Leitung der Länder Schleswig-Holstein und Sachsen ein Strategiepapier zur Bildung in der digitalen Welt erarbeitet und Ende 2016 verabschiedet hat, legt Sachsens Kultusministerium jetzt den Entwurf einer Konzeption »Medienbildung und Digitalisierung in der Schule« vor. Damit wird die KMK-Strategie im Freistaat Sachsen für Schulen landesspezifisch umgesetzt. Der Entwurf soll in den nächsten Wochen mit der Fachöffentlichkeit diskutiert, anschließend überarbeitet und Mitte dieses Jahres verabschiedet und veröffentlicht werden.

Es ist heute kaum vorstellbar, dass Lehrer Hans Hauser ursprünglich so gar nicht beim Projekt »Produktives Lernen« mitmachen wollte. »Ich war absolut zufrieden als Geografie und Geschichtslehrer an meiner Mittelschule in Hoyerswerda.« Doch sein damaliger Schulleiter überzeugte den Pädagogen. Das war im Jahr 2008. Den Schritt hat er nie bereut. Ganz im Gegenteil, mit Herz und Seele betreut und unterrichtet er gemeinsam mit Kollegin Rosemarie Schulze mittlerweile nun schon die siebente Generation Schüler beim »Produktiven Lernen«. Es sind vier Lehrer, die in einem eigenen kleinen Gebäude zwei kleine Klassen betreuen. Von der achten bis zur neunten Klasse und damit letztendlich bis zum Hauptschulabschluss.

Anne-Kathrin Kreis ist Schulleiterin an der Oberschule »Clara Zetkin« in Freiberg. Es ist die Schule von Seiteneinsteigerin Sylvie Schuster, die wir bereits im Blog vorgestellt haben. Die Schulleiterin ist dankbar für die neuen Kollegen, ohne die gerade im ländlichen Raum oft kein flächendeckender Unterricht mehr möglich wäre. Die neue Situation ist aber für sie und ihr Kollegium auch eine ziemliche Herausforderung. Eszter Bodnár hat mit ihr darüber gesprochen.

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