Ein Gastbeitrag von Susanna Siwczyk, Schülerin des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums Kamenz
Für einige gibt es genau zwei gute Gründe, Lehrer zu werden: Juli und August. Für Realisten gibt es einige andere, bessere Gründe, Lehrer zu werden:
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Für einige gibt es genau zwei gute Gründe, Lehrer zu werden: Juli und August. Für Realisten gibt es einige andere, bessere Gründe, Lehrer zu werden:
Das Sächsische Kultusministerium wird zukünftig von Frank Haubitz (parteilos) geführt. Ministerpräsident Stanislaw Tillich teilte der CDU-Landtagsfraktion heute mit, dass er Frank Haubitz zum neuen Staatsminister für Kultus ernennen wird.
Die sächsischen Schulen bieten nahezu flächendeckend Ganztagsangebote (GTA) an. Wie eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, hat der Freistaat mit 97,4 Prozent den bundesweit höchsten Anteil von Schulen mit Ganztagsangeboten im Schuljahr 2015/16. In den kommenden Jahren soll vor allem weiter in die Qualität investiert werden.
Ausgewählte Schulen sollen bei der Verwaltungsarbeit personelle Unterstützung erhalten. Bis zum 27. Oktober 2017 können sich sächsische Schulen für die Teilnahme am Modellprojekt »Schulverwaltungsassistent« bewerben. Die sachsenweit 39 Einsatzschulen werden bis Ende Oktober 2017 ausgewählt.
Der Schulversuch »Produktives Lernen« hat sich bewährt: Durch den starken Praxisbezug haben viele abschlussgefährdete Schüler einen Bildungsabschluss und stabile berufliche Anschlussperspektiven erreicht. Aufgrund des großen Erfolges soll der Schulversuch zum kommenden Schuljahr 2018/19 in das Regelsystem überführt werden. Im neuen Schulgesetz wurden die Weichen bereits gestellt.
Nach fünfeinhalb Jahren Amtszeit tritt Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth heute zurück. Über die Gründe für diesen Schritt sprachen wir mit der Kultusministerin.
Mit dem Ziel, die politische Bildung und Demokratieerziehung an Sachsens Schulen zu stärken, hatte Kultusministerin Brunhild Kurth im Januar 2017 ein Expertengremium berufen. Das Handlungskonzept des Gremiums »W wie Werte« liegt nun auf dem Tisch. 31 Empfehlungen machen die Experten. Ein Großteil soll nach Entscheidung von Kultusministerin Brunhild Kurth nun zeitnah umgesetzt werden.
Sächsische Oberschulen stehen ab diesem Schuljahr verstärkt im Visier von Justizvertretern: Zusammen mit den Lehrkräften fördern sie in einem neuen Unterrichtsmodul das Verständnis der Schüler für demokratische, rechtliche und politische Prozesse.