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SMK-Blog

Schüler werden zu Lebensrettern ausgebildet

In Sachsen wird »Erste Hilfe« jetzt an einigen Schulen im Unterricht vermittelt. Das Sächsische Kultusministerium, das Universitätsklinikum Dresden und die Sächsische Landesärztekammer  haben dafür heute das gemeinsame Projekt »Schüler retten Leben« gestartet. Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus hat die Konzepte für die Lehrerfortbildung und die darauf aufbauenden Schülerkurse entwickelt. Das Kultusministerium stattet die Schulen mit 420 Reanimationsphantome aus und die Landesärztekammer übernimmt das Anmeldeverfahren für die Lehrerfortbildungen. 94 Schulen in Sachsen haben sich bereits angemeldet. Für 56 Schulen beginnen die Fortbildungen jetzt im Januar.

Orientierungsrahmen für Familien- und Sexualerziehung an Schulen aktualisiert

Der »Orientierungsrahmen für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen« ist überarbeitet worden. Damit bekommen Sachsens Lehrer ergänzende Informationen zu diesem Thema, die den gesellschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich gerecht werden. Warum der Orientierungsrahmen aktualisiert wurde und was die wesentlichen Änderungen sind, erklärt dieser Blogbeitrag.

Weitspringer Simon Zienert stand vor einer schweren Entscheidung: Abi oder Leistungssport. Sich intensiv um beides zu kümmern, gelang ihm am Sportgymnasium Dresden immer weniger. Doch der Leichtathlet hatte Glück: Zum Schuljahr 2015/16 startete am Beruflichen Schulzentrum für Technik in Dresden ein neuer Schulversuch.

Weitere Schulen starten mit jahrgangsübergreifendem Unterricht

Mit Beginn dieses Schuljahres haben zwei weitere sächsische Grundschulen den jahrgangsübergreifenden Unterricht eingeführt. Damit ist die Gesamtzahl dieser Schulen auf zehn gestiegen. An den sechs Schulen, die das Konzept bereits im letzten Schuljahr eingeführt hatten, werden nun erstmalig Erst- und Zweitklässler gemeinsam unterrichtet.

Der Berufseinstieg ist eine sensible Phase für junge Lehrerinnen und Lehrer und prägt meist das gesamte Berufsleben. Denn schon bald entscheidet sich, ob sie moderne Pädagogik umsetzen oder eher damit kämpfen, die nächste Unterrichtsstunde irgendwie zu überstehen. Längsschnittstudien belegen zum Beispiel, dass sich ein Teil der jungen Lehrer bereits nach kurzer Zeit nicht mehr an den während der Ausbildung gelernten Handlungsgrundsätzen orientiert, sondern auf erlebte Muster der eigenen Schulzeit zurückgreift. Damit es nicht so weit kommt, gibt es in Sachsen ein spezielles Trainings- und Coachingangebot. Mit dem Programm werden sie in der schwierigen Anfangszeit im Anschluss an die Lehramtsausbildung intensiv untersützt.

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