In Sachsen wird »Erste Hilfe« jetzt an einigen Schulen im Unterricht vermittelt. Das Sächsische Kultusministerium, das Universitätsklinikum Dresden und die Sächsische Landesärztekammer haben dafür heute das gemeinsame Projekt »Schüler retten Leben« gestartet. Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus hat die Konzepte für die Lehrerfortbildung und die darauf aufbauenden Schülerkurse entwickelt. Das Kultusministerium stattet die Schulen mit 420 Reanimationsphantome aus und die Landesärztekammer übernimmt das Anmeldeverfahren für die Lehrerfortbildungen. 94 Schulen in Sachsen haben sich bereits angemeldet. Für 56 Schulen beginnen die Fortbildungen jetzt im Januar.
Kategorie: Unterricht
Seiteneinsteiger sollen noch bevor sie unterrichten eine Einstiegsqualifizierung erhalten. Das hatte die Staatsregierung mit dem Maßnahmenpaket zur Lehrerversorgung Ende Oktober beschlossen. Mit Beginn des neuen Jahres startet für Seiteneinsteiger nun erstmalig eine dreimonatige Fortbildung.
Der »Orientierungsrahmen für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen« ist überarbeitet worden. Damit bekommen Sachsens Lehrer ergänzende Informationen zu diesem Thema, die den gesellschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich gerecht werden. Warum der Orientierungsrahmen aktualisiert wurde und was die wesentlichen Änderungen sind, erklärt dieser Blogbeitrag.
++Aktualisierung++ 360 Lehrer aus ganz Sachsen haben sich für die Herbstakademie zu Internet und digitalen Medien im Unterricht angemeldet. Die Fortbildung des Sächsischen Bildungsinstituts findet morgen, 15. November 2016, am Gymnasium Bürgerwiese in Dresden statt.
Weitspringer Simon Zienert stand vor einer schweren Entscheidung: Abi oder Leistungssport. Sich intensiv um beides zu kümmern, gelang ihm am Sportgymnasium Dresden immer weniger. Doch der Leichtathlet hatte Glück: Zum Schuljahr 2015/16 startete am Beruflichen Schulzentrum für Technik in Dresden ein neuer Schulversuch.
Der Berufseinstieg ist eine sensible Phase für junge Lehrerinnen und Lehrer und prägt meist das gesamte Berufsleben. Denn schon bald entscheidet sich, ob sie moderne Pädagogik umsetzen oder eher damit kämpfen, die nächste Unterrichtsstunde irgendwie zu überstehen. Längsschnittstudien belegen zum Beispiel, dass sich ein Teil der jungen Lehrer bereits nach kurzer Zeit nicht mehr an den während der Ausbildung gelernten Handlungsgrundsätzen orientiert, sondern auf erlebte Muster der eigenen Schulzeit zurückgreift. Damit es nicht so weit kommt, gibt es in Sachsen ein spezielles Trainings- und Coachingangebot. Mit dem Programm werden sie in der schwierigen Anfangszeit im Anschluss an die Lehramtsausbildung intensiv untersützt.
Aus fünfzehn Ländern kommen EU-Bildungsexperten am 1. Juni nach Sachsen, um sich anzusehen, wie bei uns schulische Integration funktioniert. Dabei haben sich die Experten den Freistaat für ihren Erfahrungsaustausch ganz bewusst ausgesucht. Sachsen ist deutschlandweit das einzige Bundesland, das seinen Lehrern wissenschaftlich geprüftes Material zur Verfügung stellt, mit dem sie die Sprachentwicklung ihrer Schüler beobachten können. Auf dieser Basis können die Schüler ganz gezielt in jedem Unterrichtsfach gefördert werden.
Die Zahl der Schüler in Vorbereitungsklassen ist mittlerweile auf 8.703 (Stand 9. Mai 2016) gestiegen. Derzeit gibt es 509 Vorbereitungsklassen (Stand 17. Mai 2016). Insgesamt sind es in Sachsen 24.579 Deutsch als Zweitsprache-Schüler. Nach aktuellen Prognosen sollen im Laufe dieses Jahres bis zu 15.000 weitere schulpflichtige Flüchtlinge nach Sachsen kommen. Damit sind die Schulen mehr als zuvor gefordert, pädagogische Konzepte zu entwickeln, um Schüler mit Migrationshintergrund zu integrieren und allen Schülern, unabhängig von der Herkunft, einen erfolgreichen Bildungsweg zu ermöglichen.
