Protestaktionen, politische Diskussionen, menschenfeindliche Äußerungen: Immer mehr kontrovers zu bewertende Situationen und besondere Vorkommnisse im Schulalltag erfordern besonderes pädagogisches Handeln von Lehrerinnen und Lehrern. Für noch mehr Handlungssicherheit bei derartigen Vorfällen wurde die entsprechende Handreichung jetzt um fünf neue Beispiele ergänzt. Wir zeigen ein Fallbeispiel in Auszügen.
Kategorie: Politische Bildung
Demokratie beginnt an der Schule – die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung hat erstmals schulische und außerschulische Akteure für politische Bildung an Schulen in Sachsen zusammengebracht.
Wer bei Demokratiebildung immer nur an Gemeinschaftskundeunterricht denkt, springt zu kurz. Das Demokratieerziehung weit mehr sein muss, darüber klärt eine neue Publikation der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung auf und gibt gleichzeitig Tipps und Hinweise für eine demokratische Diskussionskultur an Schulen.
Falschmeldungen und Verschwörungstheorien gewinnen durch das Internet ein demokratiegefährdendes Ausmaß. Die Vermittlung von Medienkompetenz bekommt damit zunehmende Bedeutung – auch in der Demokratiebildung.
Sachsens Schulen steht ab sofort ein neues Programm zur politisch-historischen Bildung zur Verfügung. Ziel soll dabei sein, möglichst allen Schülerinnen und Schülern die wichtige Erfahrung im Rahmen des Besuchs eines außerschulischen Lernorts zu ermöglichen.
Mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 werden nicht nur überarbeitete Lehrpläne in Kraft treten, sondern auch die Fächer Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung (GK) an Oberschulen und Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft (GRW) an Gymnasien in den Klassenstufen 7 und 8 eingeführt. Das gilt auch für die entsprechenden Förderschulen. Zur Unterstützung der politischen Bildung erhalten die Schulen in der Vorbereitungswoche vom Kultusministerium ein Materialpaket.
Mehr politische Bildung, Medienbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung – das ist das Ziel überarbeiteter Lehrpläne, die ab kommendem Schuljahr Grundlage des Unterrichts an allgemeinbildenden Schulen sein werden. Die Lehrpläne wurden jetzt veröffentlicht.
Manche befürchten hinter dem Einsatz von Jugendoffizieren an Schulen eine unerlaubte Nachwuchswerbung für die Bundeswehr. Für andere wiederum ist solch ein Besuch wichtiger Bestandteil der politischen Bildung. Kultusminister Christian Piwarz und Oberst Klaus Finck, Kommandeur des Landeskommando Sachsen, haben dazu jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
