Vernetzungstreffen: Verbindlich, kontinuierlich und nachhaltig

Demokratie beginnt an der Schule – die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung hat erstmals schulische und außerschulische Akteure für politische Bildung an Schulen in Sachsen zusammengebracht.

Text: Christina Wittich

Politische Bildung an der Schule braucht viele Akteure. Schule allein kann die Bandbreite des Themas und die damit verbundenen Interessen und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler und die der Lehrenden nicht ausreichend bedienen. Politische Bildung an Schulen lebt von externen Impulsen und von Kooperation. Rund 80 außerschulische und schulische Akteure nahmen darum Teil am ersten Vernetzungstreffen Schule im Dialog Sachsen der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) am 14. November am Weißeritzgymnasium Freital. Damit hatte die SLpB viele der Beteiligten in Sachsen zusammengebracht und einen Dialog untereinander und zum Thema Nachhaltigkeit angestoßen.

Erstmals und sehr umfänglich trafen sich an diesem Tag außerschulische Vereine, Organisationen und Institutionen, um transparent zu machen, welche Angebote bereits existieren für Lernende unterschiedlicher Altersgruppen und Klassenstufen. Der Tagung gelang es, offen zu legen, welche Anforderungen Schule an außerschulische Träger politischer Bildung stellen und welche Wünsche externe Anbieter an Schulen haben. Es gelang, einen Überblick zu bieten über Projekte deren Themen von Kinderrechten über Mobbing und Moral, den Umgang mit Social Media, Flucht und Asyl oder demokratische Mitwirkung reichten.

Deren Nachhaltigkeit war einer der wichtigsten Aspekte der Tagung: Der Effekt der Projekte soll idealerweise über deren bloßen Zeitraum hinaus anhalten und sich niederschlagen im schulischen Alltag und im Leben und Umgang der Kinder. Eine Bedingung für Nachhaltigkeit ist eine auf unterschiedlichsten Ebenen sichere und langfristige Zusammenarbeit von Schulen und außerschulischen Trägern. Deren Voraussetzungen diskutierten die Teilnehmenden am Vernetzungstreffen. Am Ende stand der Wunsch nach einer gleichberechtigten Entwicklungspartnerschaft, deren verbindliche und kontinuierliche Absprachen zu einer Perspektive für beide Seiten führen.

Ansprechpartner

Heike Nothnagel | Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Telefon: +49 (0) 351 85 31 876
E-Mail:

 

Lynn Winkler, Redakteurin für Social Media in der Pressestelle des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus

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