Falschmeldungen und Verschwörungstheorien gewinnen durch das Internet ein demokratiegefährdendes Ausmaß. Die Vermittlung von Medienkompetenz bekommt damit zunehmende Bedeutung – auch in der Demokratiebildung.
Kategorie: Politische Bildung
Sachsens Schulen steht ab sofort ein neues Programm zur politisch-historischen Bildung zur Verfügung. Ziel soll dabei sein, möglichst allen Schülerinnen und Schülern die wichtige Erfahrung im Rahmen des Besuchs eines außerschulischen Lernorts zu ermöglichen.
Mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 werden nicht nur überarbeitete Lehrpläne in Kraft treten, sondern auch die Fächer Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung (GK) an Oberschulen und Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft (GRW) an Gymnasien in den Klassenstufen 7 und 8 eingeführt. Das gilt auch für die entsprechenden Förderschulen. Zur Unterstützung der politischen Bildung erhalten die Schulen in der Vorbereitungswoche vom Kultusministerium ein Materialpaket.
Mehr politische Bildung, Medienbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung – das ist das Ziel überarbeiteter Lehrpläne, die ab kommendem Schuljahr Grundlage des Unterrichts an allgemeinbildenden Schulen sein werden. Die Lehrpläne wurden jetzt veröffentlicht.
Manche befürchten hinter dem Einsatz von Jugendoffizieren an Schulen eine unerlaubte Nachwuchswerbung für die Bundeswehr. Für andere wiederum ist solch ein Besuch wichtiger Bestandteil der politischen Bildung. Kultusminister Christian Piwarz und Oberst Klaus Finck, Kommandeur des Landeskommando Sachsen, haben dazu jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Kommunikationswissenschaftler Lutz Hagen über die Verantwortung von Medienmachern und die Bedeutung von nachrichtenkompetenter Schulbildung.
Beleidigungen in sozialen Netzwerken, verfassungsfeindliche Symbole auf Tischplatten, menschenfeindliche Äußerungen von Schülern – im Schulalltag werden Lehrinnen und Lehrer zunehmend mit Situationen konfrontiert, die besonderes pädagogisches Handeln erfordert. Damit Lehrkräfte mehr Sicherheit im Umgang mit derartigen Vorfällen bekommen, hat das Landesamt für Schule und Bildung eine Handreichung erstellt.
Erstmals werden ab 1. Januar 2019 Klassenfahrten zu Erinnerungsorten vom Sächsischen Kultusministerium gefördert. Der Schwerpunkt des Angebots liegt auf historischen Orten und Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Dafür ist die neue Landesservicestelle »Lernorte des Erinnerns und Gedenkens« bei der Brücke/Most-Stiftung eingerichtet worden. Sie übernimmt die Koordination und Beratung der Schulen sowohl bei Fahrten innerhalb Sachsens als auch innerhalb Deutschlands und Europas.
