Die Schülerzahlen steigen und damit der Bedarf an jungen Lehrerinnen und Lehrern. Doch der Lehrerarbeitsmarkt ist leer gefegt. Diese Botschaft hat das Kultusministerium in den letzten Monaten gebetsmühlenartig ins Land gesandt. Jetzt naht der nächste Einstellungstermin.
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Das Problem Rechtsextremismus ist heute aktueller denn je. Da Schulen immer auch ein Spiegelbild der Gesellschaft sind, zeigen sich rechtsextreme und fremdenfeindliche Gesinnungen natürlich auch dort, wenn auch in abgemilderter Form. Kultusministerin Brunhild Kurth fordert deshalb im folgenden Beitrag alle Lehrer auf, sich dem Thema zu stellen und offensiv mit den Schülern zu sprechen.
Für das aktuelle Schuljahr 2015/16 hat Sachsen 223 Lehrer aus anderen Bundesländern eingestellt. Beworben hatten sich insgesamt 556 Lehrer. Der größte Teil der eingestellten Lehrer stammt aus Bayern.
Der Lehrerarbeitsmarkt ist momentan leergefegt, das betrifft vor allem die Deutsch als Zweitsprache -Lehrer. Diese brauchen wir aber dringend für die steigende Zahl der Flüchtlingskinder an den Schulen.
Dass Kinder gut voneinander und miteinander lernen, ist kein Geheimnis. Besonders zahlt sich das im jahrgangsübergreifenden Unterricht aus.
25 Schülern aus Sachsen steht Ende September eine aufregende Zeit bevor. Sie wurden aus 200 Bewerbern für unser Auslandsstipendium ausgewählt und werden für vier Wochen in einem fremden Land bei Gastfamilien wohnen und zur Schule gehen.
