Die Gewerkschaften verdi, dbb beamtenbund und tarifunion sowie GEW haben bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen. Hintergrund dafür sind die laufenden Verhandlungen der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) mit den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes unter anderem über die Weiterentwicklung der Gehälter der Landesbediensteten und strukturelle Anpassungen des Tarifrechts im öffentlichen Dienst. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu eventuellen Warnstreiks an Schulen haben wir hier zusammengestellt.
Kategorie: Bildungspolitik
7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland können so schlecht lesen und schreiben, dass sie kaum schriftlich kommunizieren können. In Sachsen sind nach Schätzungen über 200.000 Menschen betroffen. Ohne Hilfe können sie weder ein Formular ausfüllen, noch eine E-Mail lesen. Um diesen Menschen zu helfen, gibt es seit vielen Jahren spezielle Alphabetisierungskurse für Erwachsene. Auch in Sachsen. Insgesamt rund 19 Millionen Euro investiert der Freistaat von 2014 bis 2020 dafür aus dem Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln.
Nachdem die Kultusministerkonferenz (KMK) unter der Leitung der Länder Schleswig-Holstein und Sachsen ein Strategiepapier zur Bildung in der digitalen Welt erarbeitet und Ende 2016 verabschiedet hat, legt Sachsens Kultusministerium jetzt den Entwurf einer Konzeption »Medienbildung und Digitalisierung in der Schule« vor. Damit wird die KMK-Strategie im Freistaat Sachsen für Schulen landesspezifisch umgesetzt. Der Entwurf soll in den nächsten Wochen mit der Fachöffentlichkeit diskutiert, anschließend überarbeitet und Mitte dieses Jahres verabschiedet und veröffentlicht werden.
Anne-Kathrin Kreis ist Schulleiterin an der Oberschule »Clara Zetkin« in Freiberg. Es ist die Schule von Seiteneinsteigerin Sylvie Schuster, die wir bereits im Blog vorgestellt haben. Die Schulleiterin ist dankbar für die neuen Kollegen, ohne die gerade im ländlichen Raum oft kein flächendeckender Unterricht mehr möglich wäre. Die neue Situation ist aber für sie und ihr Kollegium auch eine ziemliche Herausforderung. Eszter Bodnár hat mit ihr darüber gesprochen.
Mit dem Ziel, die politische Bildung und Demokratieerziehung an Sachsens Schulen zu stärken, hat Kultusministerin Brunhild Kurth heute ein Expertengremium berufen. Das Gremium soll dazu bis zum Sommer dieses Jahres ein Handlungskonzept erstellen.
Ab dem kommenden Schuljahr 2017/18 müssen die sächsischen Schüler in der gymnasialen Oberstufe nur noch 40 Kurshalbjahresergebnisse in die Gesamtqualifikation zum Abitur einbringen. Bisher waren es 52. Jetzt gibt es eine gute Nachricht auch für die Schüler, die bereits die gymnasiale Oberstufe besuchen. Auch für sie wird die Einbringungspflicht gelockert. Das hat Kultusministerin Brunhild Kurth entschieden.
Nicht mehr lange und das Jahr 2016 ist Geschichte. Für das Kultusministerium ein sehr spannendes Jahr mit vielen Neuigkeiten im Bildungsbereich. Unser SMK-BLOG ist gewachsen und auch die Zahl der User, die sich über den BLOG infomiert und kontroverse Themen mit uns diskutiert haben. Hier ein Jahresrückblick mit den zehn Themen, die unsere User am meisten interessiert und bewegt haben.
Mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 ist der bisher größte Bildungshaushalt in Sachsen verabschiedet worden. Insgesamt 7 Milliarden Euro gibt Sachsen in den nächsten beiden Jahren für Bildung aus. Das sind 800 Millionen Euro mehr als im jetzigen Landeshaushalt. Gleichzeitig ist es damit auch der größte Haushalt aller sächsischen Ministerien. Zwei Drittel des Geldes investiert der Freistaat dabei in seine Lehrer.
