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SMK-Blog

Schüler an Fachoberschulen werden entlastet

Nachdem bereits die Unterrichtsbelastung für die kommenden Elftklässler an den Gymnasien und Beruflichen Gymnasien gesenkt wurde, gibt es auch für die Fachoberschüler in Sachsen bald Entlastung. Für die Fachoberschulen ist erstmals nach 19 Jahren die Schulordnung und die Stundentafel überarbeitet worden. Damit wird auch die bisher hohe Unterrichtsbelastung gesenkt. In allen fünf Fachrichtungen haben die neuen Elftklässler bzw. die Zwölftklässler der 12L ab nächstem Schuljahr 32 Unterrichtsstunden wöchentlich. Bisher lag die Zahl je nach Fachrichtung bei 31 bis 37 Unterrichsstunden und damit über den Anforderungen der Kultusministerkonferenz. Außerdem ist die Berufs- und Studienorientierung in enger Zusammenarbeit mit den Kammern IHK und HWK verbessert worden. Insgesamt 20 Lehrpläne wurden neu geschrieben oder überarbeitet. Die wesentlichen Änderungen in der neuen Fachoberschulordnung gibt es hier schon einmal im Überblick.

Ansturm auf Gymnasien bleibt aus

Wie haben sich die neuen Regelungen zur Bildungsempfehlung auf die Anmeldezahlen an Gymnasien ausgewirkt? Kaum eine Frage interessiert derzeit offenbar mehr als diese. Eine Antwort fällt schwer, denn noch nie wurden die dazu nötigen Daten so früh erfasst. Ein Vergleich mit dem Vorjahr ist demzufolge schwierig. Wir haben es dennoch versucht – mit vorläufigen Zahlen.

Lehrermangel: Sachsen wirbt um Lehrer aus dem Ausland

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Francesca Gregori, Lehrerin an einer Grundschule in Dresden.

Im Kampf gegen den Lehrermangel wirbt Sachsen jetzt auch verstärkt im Ausland um Lehrer. Dabei setzt das Kultusministerium vor allem auf social media und Internet. Ein Videoclip ist der Startschuss für die neue Werbeaktion um Lehrer. Francesca aus Italien ist eine der drei Protagonisten. Seit zwei Jahren arbeitet die ausgebildete Gymnasiallehrerin bereits an einer Grundschule in Dresden. Damit ist sie eine von insgesamt 200 ausländischen Lehrern, die derzeit an einer sächsischen Schule unterrichten. Der Film lässt die zwei Lehrerinnen und einen Lehrer ihre teils bewegende Geschichte erzählen. Es sind Geschichten mit Happy End, denn alle drei fühlen sich wohl und es lohnt sich für sie aus vielen Gründen, in Sachsen als Lehrer zu arbeiten. Die Premiere für den Film gibt es hier bei uns im Blog.

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Manja Paech absolviert momentan ihr FSJ Pädagogik. Foto: Claudia Schiebel

»Lehrer werden? Schon immer mein Traum!« sagt Manja Paech, die bereits seit der 4. Klasse an ihrem Traum festhält, einmal als Lehrerin an einer Grundschule zu arbeiten. Eigentlich wollte Manja bereits im Oktober 2016 ihr Studium in Dresden beginnen, wenn da nicht der hohe Numerus Clausus gewesen wäre, der im vergangenen Jahr zwischen ihr und ihrem Traumberuf stand. Stattdessen absolviert sie seit Schulbeginn ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Pädagogik in der Oberschule Schönfeld und wird nach den Winterferien an die Grundschule am Schacht in Großenhain wechseln, um ihre Fähigkeiten als Lehrerin an verschiedenen Schularten auf die Probe zu stellen. Anstelle von Vorlesungen und Seminaren stehen also nun Förderkurse, Exkursionen und Elternabende auf ihrem Stundenplan.

 

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Prof. Dr. Hans Vorländer

Schule muss ein Ort gelebter Demokratie sein. Demokratieerziehung darf sich nicht nur auf ein Unterrichtsfach beschränken, sagt Politikwissenschaftler Hans Vorländer. Warum Vereine wichtige Institutionen für eine Zivilgesellschaft sind, erklärt der Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der Technischen Universität Dresden im Interview.

Hunderte neue Lehrer eingestellt

Insgesamt 800 neue Lehrer will Sachsen zum zweiten Schulhalbjahr 2016/2017 einstellen. Bis jetzt sind 765 Lehrerstellen besetzt. Weitere Lehrer werden in den nächsten Wochen eingestellt. Beworben hatten sich insgesamt 2.259 Personen. Allerdings waren nur 838 davon ausgebildete Lehrer und 1.421 Seiteneinsteiger. Das zeigt, wie angespannt die Lage auf dem Lehrerarbeitsmarkt ist, und zwar bundesweit.

Interview mit Prof. Dr. Hans Vorländer: »Politik gibt es nicht als Pizzaservice»

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Prof. Dr. Hans Vorländer, Foto: SFB 804/Nick Wagner

Um Demokratie zu verstehen und zu leben, braucht es eine oder zwei Generationen. Das war in Westdeutschland auch so, sagt Politikwissenschaftler Hans Vorländer. Über zu hohe Erwartungen an Politik, ein falsches Demokratie-Verständnis und Grenzen direkter Mitbestimmung sprach Nicole Kirchner mit dem Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der Technischen Universität Dresden.

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