Sachsens Schülerinnen und Schüler gehören zu den besten in Deutschland. Warum sich der Freistaat dennoch auf den Weg macht, um die Schulen des Landes in die Zukunft zu führen, erklärt Kultusminister Christian Piwarz im Interview. Gemeinsam mit Bildungsforscher Kai Maaz diskutiert er darüber, was sich jetzt ändern muss.
Kategorie: Bildungspolitik
Freudige Aufbruchstimmung herrschte am Freitagnachmittag im Internationalen Congress Center in Dresden. Nicht, weil alle dringend nach Hause wollten nach dem langen, intensiven Tag. Sondern weil 84 Expertinnen und Experten, die das sächsische Staatsministerium für Kultus dort zur Auftaktveranstaltung von »Bildungsland Sachsen 2030« versammelt hatte, die Herausforderung angenommen hatten, in den nächsten Wochen und Monaten die Schule der Zukunft zu visionieren.
Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Welchen Ansprüchen muss schulische Bildung künftig gerecht werden? Das Projekt »Bildungsland Sachsen 2030«, das Kultusminister Christian Piwarz ins Leben gerufen hat, soll diesen Fragen nun sehr grundsätzlich und umfassend nachgehen.
In wenigen Wochen starten die Schülerinnen und Schüler der Ober- und Förderschulen in ihre Abschlussprüfungen. Für faire Bedingungen trotz Corona-Pandemie hat das Kultusministerium erneut entsprechende Maßnahmen beschlossen. Wir geben einen Überblick.
Wie kann Künstliche Intelligenz Falschmeldungen erkennen? Lässt sich Leukämie mit einer neuen mRNA-basierten Zelltherapie therapieren? Mit diesen und weiteren spannenden Projekten präsentierten sich 25 Nachwuchstalente aus ganz Sachsen bei den Sächsischen Landeswettbewerben »Jugend forscht« und »Schüler experimentieren« in Leipzig. Sechs Jungforscher holten den Landessieg und treten für den Freistaat beim Bundesfinale im Mai 2023 in Bremen an.
Große Wertschätzung im Kollegium und bei der Schülerschaft, Gestaltungsspielräume bei den Arbeitsbedingungen: Zwei Monate lang konnten Beschäftigte an sächsischen Schulen bei einer Onlineumfrage ihre Erfahrungen und Meinungen rund um das Thema Gesundheit einbringen. Die Ergebnisse fließen nun in neue gesundheitsfördernde Angebote ein und sollen helfen, bestehende Prozesse in den Schulen zu verbessern.
Bildungsempfehlungen pendeln sich langsam wieder auf das Niveau vor der Pandemie ein.
Um die rund 9.900 ukrainischen Kinder und Jugendlichen an den öffentlichen Schulen zu unterrichten, wurden bis heute 535 Pädagogen befristet eingestellt. Geeignete und bewährte Lehrkräfte aus diesem Personenkreis können jetzt dauerhaft beschäftigt werden.
