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SMK-Blog

»Fake news« zur politischen Bildung in Sachsen

»In Sachsen haben Schülerinnen und Schüler 50 Stunden Gemeinschaftskundeunterricht, in Nordrhein-Westfalen dagegen 250 Stunden«, behauptete gestern Cornelia Falken, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion »Die Linke« in einer Landtagsdebatte zur politischen Bildung in Sachsen. Stimmt das? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen.

Kultusministerium setzt Maßnahmen zur Stärkung der politischen Bildung um

Mit dem Ziel, die politische Bildung und Demokratieerziehung an Sachsens Schulen zu stärken, hatte Kultusministerin Brunhild Kurth im Januar 2017 ein Expertengremium berufen. Das Handlungskonzept des Gremiums »W wie Werte« liegt nun auf dem Tisch. 31 Empfehlungen machen die Experten. Ein Großteil soll nach Entscheidung von Kultusministerin Brunhild Kurth nun zeitnah umgesetzt werden.

Wegmarken von Kultusministerin Kurth

Die Staatsministerin für Kultus des Freistaates Sachsen, Brunhild Kurth (CDU), aufgenommen am Mintag (12.01.2015) im sächsischen Kultusministerium in Dresden. Foto: Robert Michael / www.robertmichaelphoto.de *** Local Caption *** Nutzung nur gegen H o n o r a r + 7% Mwst. sowie Urhebernennung. W I C H T I G: Jegliche kommerzielle Nutzung ist H o n o r a r - und M e h r w e r t s t e u e r p f l i c h t i g ! H o n o r a r gemaess M F M. Weitergabe an Dritte nur nach vorheriger Absprache mi t dem U r h e b e r ! D a r s t e l l u n g im I N T E R N E T ist grundsaetzlich honorar und mehrwertsteuerpflichtig; auch als 1 : 1 Kopie in I N T E R N E T - Ausgaben von Tageszeitungen und Magazinen. Autoren - Nennung auch fuer I N T E R N E T - Darstellung gemaess ß 1 3 Urh Ges. A C H T U N G: Jede weitere Nutzung nach dem Erstabdruck des Bildmaterials ist ebenfalls honorar - und mehrwertsteuerpflichtig ! Verstoesse werden verfolgt ! Soweit nicht ausdruecklich vermerkt, wird die Einholung von Persoenlichkeits-, Kunst- oder Markenrechten nicht zugesichert. Die Klaerung dieser Rechte obliegt dem Nutzer.
Staatsministerin für Kultus des Freistaates Sachsen, Brunhild Kurth – Foto: Robert Michael

In diesen Tagen blickt die Koalition aus CDU und SPD auf die erste Hälfte der laufenden Legislaturperiode zurück. Doch warum Halbzeitbilanz ziehen, wenn es auch länger geht. Seit März dieses Jahres ist Kultusministerin Brunhild Kurth fünf Jahre im Amt. Sie gehört damit zu den Kultusministern in Deutschland, die am längsten dieses Amt bekleiden. Grund genug einmal Bilanz zu ziehen.

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Prof. Dr. Hans Vorländer

Schule muss ein Ort gelebter Demokratie sein. Demokratieerziehung darf sich nicht nur auf ein Unterrichtsfach beschränken, sagt Politikwissenschaftler Hans Vorländer. Warum Vereine wichtige Institutionen für eine Zivilgesellschaft sind, erklärt der Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der Technischen Universität Dresden im Interview.

Interview mit Prof. Dr. Hans Vorländer: »Politik gibt es nicht als Pizzaservice»

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Prof. Dr. Hans Vorländer, Foto: SFB 804/Nick Wagner

Um Demokratie zu verstehen und zu leben, braucht es eine oder zwei Generationen. Das war in Westdeutschland auch so, sagt Politikwissenschaftler Hans Vorländer. Über zu hohe Erwartungen an Politik, ein falsches Demokratie-Verständnis und Grenzen direkter Mitbestimmung sprach Nicole Kirchner mit dem Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der Technischen Universität Dresden.

Qualität der politischen Bildung an Schulen muss sich weiterentwickeln

Der Sachsen-Monitor brachte alarmierende Ergebnisse ans Licht: Ein relativ hoher Anteil der jungen Menschen in Sachsen zeigt menschenfeindliche oder gar rechtsradikale Einstellungen. Damit müssen sich auch die Schulen auseinandersetzen. Einfach ist das nicht und Erfolgsgarantien kann niemand geben. Kultusministerin Brunhild Kurth schreibt im folgenden Beitrag über Möglichkeiten und Grenzen politischer Bildung an Schulen.

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