Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine flüchten Millionen Menschen aus ihrem Heimatland. Darunter sind hunderttausende Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen finden auch in Sachsen Zuflucht. Die Schulbehörden und viele Schulen sind dabei, Bedingungen zu schaffen, um den Ankommenden den Zugang zu ermöglichen, ihnen Sicherheit und eine Perspektive zu vermitteln.
SMK-Blog
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Wie können ukrainische Kinder in Sachsen Zugang zu schulischer Bildung erhalten und bestmöglich in den Schulalltag integriert werden? Welche Gestaltungsmöglichkeiten und Materialien stehen den Schulen zur Verfügung? Dazu liegen jetzt Eckpunkte vor.
Am kommenden Dienstag beginnen für rund 11.200 Abiturientinnen und Abiturienten der allgemeinbildenden Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien die Abschlussprüfungen. Kultusminister Christian Piwarz hat sich zum Start persönlich an die Prüflinge gewandt.
Wie können geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine möglichst nahtlos beim Weiterlernen unterstützt werden? Das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) stellt dazu digitalisierte ukrainische Schulbücher über die frei zugängliche Bildungsmediathek MUNDO bereit.
In den Schulen und Kindertageseinrichtungen kehrt nach Ostern wieder Normalbetrieb ein. Die derzeit noch gültige Schul- und Kita-Coronaverordnung läuft zum 17. April aus. Eine Anschlussregelung wird es nicht mehr geben.
Wann starten welche Ferien genau? Mit der neuen Ferienregelung werden die schulfreien Termine für Sachsen jetzt für sechs Jahre festgelegt.
Um den ukrainischen Flüchtlingskindern den Einstieg in den Schulalltag in Sachsen so einfach wie möglich zu gestalten, sucht das Landesamt für Schule und Bildung Lehrkräfte und Schulassistentinnen und -assistenten mit ukrainischen Sprachkenntnissen für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen.
Vom Hörsaal ins Klassenzimmer: Jedes Jahr im März und September finden die Blockpraktika für Lehramtsstudierende statt. Wer die Gelegenheit nutzen möchte, eine Schule oder Region außerhalb der Universitätsstädte Dresden, Leipzig und Chemnitz kennenzulernen, kann dafür eine finanzielle Förderung erhalten. Das Studienbegleitprogramm »Perspektive Land« bietet Unterstützung für Übernachtungs- oder Pendelkosten an.
