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SMK-Blog

Immer mehr Migranten wollen Abitur ablegen

Die Zahl der Vorbereitungsklassen für Schüler mit Migrationshintergrund ist an den öffentlichen Schulen auf aktuell 553 Klassen mit 9.114 Schülern gestiegen. Die Steigerung in den letzten Wochen geht dabei vor allem auf die Vorbereitungsklassen an den Kollegs zurück. Dort lernen momentan 108 Schüler über 18 Jahre, die ihr Abitur ablegen möchten. Meist standen sie im Herkunftsland kurz vor dem Abitur oder ihre Hochschulzugangsberechtigung wird hier nicht anerkannt. Insgesamt gibt es an den Kollegs in Breitenbrunn, Freiberg und Leipzig sechs Vorbereitungsklassen.

Weitere Schulen starten mit jahrgangsübergreifendem Unterricht

Mit Beginn dieses Schuljahres haben zwei weitere sächsische Grundschulen den jahrgangsübergreifenden Unterricht eingeführt. Damit ist die Gesamtzahl dieser Schulen auf zehn gestiegen. An den sechs Schulen, die das Konzept bereits im letzten Schuljahr eingeführt hatten, werden nun erstmalig Erst- und Zweitklässler gemeinsam unterrichtet.

Gute Ergebnisse beim Abi 2016 – auch in den Fächern mit länderübergreifenden Aufgaben

Die sächsischen Abiturienten haben in diesem Jahr wieder ihr Abi mit einem Durchschnitt von 2,29 abgelegt. Das ist exakt der gleiche Durchschnittswert wie beim Abi 2015 und 2014.  Auch die Bestehensquote von 97,6 % ist im Vergleich zu den Vorjahren fast gleich. Nur der Anteil Abiturienten mit der Traumnote 1,0 ist gestiegen.

Ein Thema prägte das Schuljahr 2015/16 besonders: Die enorm steigende Zahl an Schülern mit Migrationshintergrund durch den Flüchtlingsstrom nach Sachsen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Schüler in Vorbereitungsklassen um mehr als 70 % gestiegen. Sachsens Schulen haben diese Herausforderung bisher gut bewältigt. Eine Bilanz.

Neue Prognose: Deutlich mehr Schüler an öffentlichen Schulen als erwartet

Die neue Schülerprognose des Statistischen Landesamtes hat es in sich: Die Zahl der Schüler an den öffentlichen Schulen wird in den nächsten Jahren deutlich stärker steigen als bisher berechnet. Nach der neuen Prognose wird sie schon im nächsten Schuljahr auf mindestens 396.600 steigen. Das sind 6.700 Schüler mehr als noch im Jahr 2010 vorausberechnet wurde. In Auftrag gegeben hatte die neue Prognose das Kultusministerium beim Statistischen Landesamt. Grundlage ist die kürzlich veröffentlichte 6. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung.

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