Für herausragende Leistungen im Schuljahr 2014/2015 hat der Freistaat Sachsen an 1.641 Lehrerinnen und Lehrer Prämien ausgezahlt. Insgesamt 3,35 Millionen Euro gingen an die Lehrkräfte. Im Durchschnitt erhielt damit jeder ausgezeichnete Lehrer eine Leistungsprämie in Höhe von rund 2.000 Euro (brutto).
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Sachsens Schüler sollen sich intensiver mit demokratischen Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit, Verantwortung und Toleranz auseinandersetzen. Das unterstreicht ein überarbeiteter Erlass des Kultusministeriums zu Politikerbesuchen an öffentlichen Schulen. Er betont die Verantwortung der Schule bei der politischen Bildung deutlich stärker als die alte Fassung.
Die Zahl der Schüler in Vorbereitungsklassen ist in Sachsen mittlerweile auf rund 6.777 gestiegen (Stichtag 8. Februar 2016). Aktuell gibt es 419 Vorbereitungsklassen. Es wird allerdings immer schwerer, für alle Flüchtlingskinder schnell einen Schulplatz bereitzustellen. Die richtigen Lehrer zu finden ist schwierig und bei den räumlichen Kapazitäten stößt Sachsen an Grenzen. Auch sofort einen Dolmetscher zu bekommen, gelingt nicht immer. Deshalb müssen die Kinder zum Teil länger auf einen Schulplatz warten als bisher. Das Land tut derzeit alles menschenmögliche, damit die Flüchtlingskinder möglichst schnell in die Schule gehen können. So werden jetzt auch zunehmend Vorbereitungsklassen an Gymnasien eingerichtet.
Schülerinnen und Schüler der Apollonia-von Wiedebach-Oberschule Leipzig besuchten heute Kultusministerin Brunhild Kurth im Ministerium in Dresden. Die Ministerin hatte die Schüler bei ihrem Besuch der Oberschule im Oktober spontan eingeladen.
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Die Zahl der Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder ist in Sachsen deutlich gestiegen. Derzeit gibt es 377 Vorbereitungsklassen (Stand 21.12.2015). Ende Oktober waren es noch 340.
Die neue Handreichung »Sonderpädagogische Förderung im gemeinsamen Unterricht« soll Lehrern praktische Hilfen und neue Perspektiven bieten. Kultusministerin Brunhild Kurth hofft, dass sie »als Arbeitshilfe angenommen wird sowie die Verantwortung und Kompetenz der Regelschulen für die sonderpädagogische Begleitung der Schüler stärkt«.
Zum 1. Februar 2016 wird das Kultusministerium 760 neue Lehrer unbefristet einstellen. Das sind so viele wie nie zuvor im Februar. Hintergrund für den Einstellungsrekord ist, dass sich erfahrungsgemäß zum Schulhalbjahr mehr Lehrer mit dringend benötigten Fächern und Schularten bewerben als zum neuen Schuljahr im August. Das liegt einerseits daran, dass in Sachsen der Vorbereitungsdienst im Januar endet und andererseits an der Konkurrenz im August durch andere Bundesländer. Diese stellen nämlich meist nur einmal im Sommer ein.
