Die staatlichen Zuschüsse an freie Schulträger in Sachsen sind zum neuen Schuljahr 2016/2017 weiter gestiegen. Grund dafür ist vor allem das am 1. August 2015 in Kraft getretene neue Gesetz für Schulen in freier Trägerschaft.
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Noch bis heute (30.6.) können sich Lehramtsstudierende ab dem 4. Semester für das Sachsenstipendium bewerben. Es gibt 300 Euro im Monat für die Dauer der Regelstudienzeit, spezielle Fortbildungen und eine individuelle Begleitung sowie Kontakt- und Vernetzungsangebote in der künftigen Einsatzregion.
Ab sofort können Lehrer bei ihrer Bewerbung für den Schuldienst in Sachsen einen bestimmten Landkreis oder eine Schule angeben, an der sie gerne unterrichten möchten. Dafür gibt es zum Einstellungsverfahren 2016 /17 eine neue Anlage zum Bewerbungsformblatt.
An den sächsischen Schulen ist die Zahl der Vorfälle mit rechtsextremem Hintergrund von 74 (2014) auf 46 (2015) gesunken. In den überwiegenden Fällen handelt es sich bei den Delikten um das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Seltener kam es zu Volksverhetzung oder Sachbeschädigung. In drei Einzelfällen ging es um Beleidigung, Bedrohung und Brandstiftung. In allen Fällen wurden sofort Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zum fünfzehnten Mal vergibt der Freistaat Sachsen einen Preis für beispielhafte Innovationen in der allgemeinen, beruflichen, wissenschaftlichen, politischen oder kulturellen Weiterbildung. Insgesamt ist der Preis mit bis zu 40.000 Euro dotiert.
An der Spitze des Sächsischen Bildungsinstituts (SBI) wird es nach über fünf Jahren Jahren einen Wechsel geben. Die bisherige Direktorin des Sächsischen Bildungsinstituts, Dr. Dorit Stenke, beendet am 31. März ihre Tätigkeit in Sachsen. Sie wird ab 1. April die Leitung der Abteilung Berufliche Bildung, Qualitätssicherung, IT im Ministerium für Schule und Berufsbildung in Schleswig Holstein übernehmen.
Die Zahl der Schüler in Vorbereitungsklassen ist in Sachsen von 3.751 zu Beginn des Schuljahres auf mittlerweile 7.531 (Stand 8. März 2016) gestiegen. Gestiegen ist damit auch die Zahl der Vorbereitungsklassen. Zum 21. März 2016 gab es 469 Vorbereitungsklassen. Zum Schuljahresbeginn im August 2015 waren es noch 290.
Für herausragende Leistungen im Schuljahr 2014/2015 hat der Freistaat Sachsen an 1.641 Lehrerinnen und Lehrer Prämien ausgezahlt. Insgesamt 3,35 Millionen Euro gingen an die Lehrkräfte. Im Durchschnitt erhielt damit jeder ausgezeichnete Lehrer eine Leistungsprämie in Höhe von rund 2.000 Euro (brutto).
