Beim IQB-Bildungstrend 2018 schnitt Sachsen erneut sehr gut ab. Wir sprachen mit Prof. Dr. Petra Stanat, Herausgeberin des Ländervergleichs, über die Gefahr von Strukturreformen, den Wert von Kontinuität im Schulsystem und Hausaufgaben für Sachsen.
Kategorie: Interview
Kommunikationswissenschaftler Lutz Hagen über die Verantwortung von Medienmachern und die Bedeutung von nachrichtenkompetenter Schulbildung.
Für zwei Wochen tauschte eine Gruppe von Schulleitern und Vertretern der sächsischen Schulaufsicht ihren Arbeitsplatz gegen chinesischen Bildungsalltag. In Peking und Chengdu lernten sie das chinesische Schul- und Universitätssystem kennen und informierten sich über die Ausbildung von Lehrern. Mit einem Mitreisenden, Dr. Rainer Heinrich, Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Kultus, haben wir über die Erlebnisse gesprochen.
Nach fünfeinhalb Jahren Amtszeit tritt Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth heute zurück. Über die Gründe für diesen Schritt sprachen wir mit der Kultusministerin.
Sie ist die Leiterin der Beratungsstelle zur Begabtenförderung des Sächsischen Bildungsinstituts: Dr. Heike Petereit. Rund 250 Schülerinnen und Schüler beraten sie und ihre Mitarbeiter jährlich.
Im Interview in dem Magazin KLASSE verrät Heike Petereit, woran Lehrer überdurchschnittliches Potenzial bei ihren Schülern erkennen können und wie man diese Kinder unterstützen kann. Vorab hier ein Auszug aus dem Interview.
Wie gut ist eigentlich die Bildung in den einzelnen Bundesländern? Den Überblick darüber hat Prof. Dr. Petra Stanat, die Direktorin des Institutes zur Qualitätsentwicklung in der Bildung (IQB). Das Institut überprüft regelmäßig mittels Bildungsmonitoring, ob die Bundesländer die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz erfüllen. Im Interview mit uns bescheinigt sie Sachsen gute Ergebnisse. Gründe dafür sieht sie in der Arbeit der Lehrer und im »schlanken zweigliedrigen Schulsystem«. Deshalb warnt sie auch davor, an dieser Struktur etwas zu ändern. Sorgen macht ihr viel mehr der Generationswechsel bei den Lehrern.
Ein Interview von Dirk Reelfs.

Schule muss ein Ort gelebter Demokratie sein. Demokratieerziehung darf sich nicht nur auf ein Unterrichtsfach beschränken, sagt Politikwissenschaftler Hans Vorländer. Warum Vereine wichtige Institutionen für eine Zivilgesellschaft sind, erklärt der Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der Technischen Universität Dresden im Interview.

Um Demokratie zu verstehen und zu leben, braucht es eine oder zwei Generationen. Das war in Westdeutschland auch so, sagt Politikwissenschaftler Hans Vorländer. Über zu hohe Erwartungen an Politik, ein falsches Demokratie-Verständnis und Grenzen direkter Mitbestimmung sprach Nicole Kirchner mit dem Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der Technischen Universität Dresden.
