WLAN-Netzwerke, interaktive Tafeln, Notebooks und Tablets – die Digitalisierung kommt ins Klassenzimmer. Einige Schulen aus Sachsen haben sich bereits auf den digitalen Weg gemacht.
Schlagwort: Schule
»Für viele Kinder gehören Smartphone und Co. bereits ab dem Kleinkindalter zur Lebensrealität. Sie werden als Zeitvertreib oder Spielzeug erlebt«, sagt Schulleiter Holger Wachtel. Er leitet die Grundschule »Samuel von Pufendorf« in Zwönitz.
Ab sofort steht den Schulen in Sachsen ein neues Budget für die Schulentwicklung zur Verfügung: das Qualitätsbudget. Es löst das bisherige Budget für die schulinterne Lehrerfortbildung (SCHILF) ab und kann für zusätzliche Entwicklungsmaßnahmen im Bereich Personal, Organisation und Unterricht eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Lehrkräfte.
Die von einem Expertengremium erstellten Handlungsempfehlungen »W wie Werte« zur Schule der Zukunft durchlaufen den Praxistest. Um die Umsetzung der Expertenvorschläge im Schulalltag optimal zu gestalten, finden derzeit Diskussionen mit allen an Schulen beteiligten Akteuren statt. Der erste Aufschlag fand am Wochenende im Gymnasium Bürgerwiese in Dresden statt.
Nachdem das Verwaltungsgericht Dresden in einem gestrigen Beschluss Kopfnoten in Schulzeugnissen für nicht verfassungsgemäß hält, ist in Sachsen die Diskussion darüber entbrannt. Für Kultusminister Christian Piwarz steht jedoch fest: »Eine Bewertung der sozialen Kompetenzen von Schülern steht für mich nicht zur Disposition.«
»Vereint gegen Blutkrebs« – unter diesem Slogan kämpft der Verein für Knochenmark- und Stammzellspenden e.V. (VKS) mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus gegen Blutkrebs. Im Rahmen eines interaktiven Workshops klärt der Verein an Sachsens Schulen über die Erkrankung auf und entwickelt gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für soziales Engagement.
Für zwei Wochen tauschte eine Gruppe von Schulleitern und Vertretern der sächsischen Schulaufsicht ihren Arbeitsplatz gegen chinesischen Bildungsalltag. In Peking und Chengdu lernten sie das chinesische Schul- und Universitätssystem kennen und informierten sich über die Ausbildung von Lehrern. Mit einem Mitreisenden, Dr. Rainer Heinrich, Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Kultus, haben wir über die Erlebnisse gesprochen.
Immer wieder gibt es schwere Unfälle mit großen Fahrzeugen und Kindern. Häufige Ursache: die unterschätzte Gefahr des toten Winkels. Martin Semetzky, seit 20 Jahren LKW-Fahrer und Familienvater, hat die Initiative ergriffen und machte mit einem Aktionstag zum »toten Winkel« an der Grundschule in Kreischa auf dieses wichtige Thema aufmerksam.

