Sachsens Landtag hat gestern den Haushalt des Kultusministeriums für die Jahre 2019 und 2020 beschlossen. Danach stehen für Schulen und Kitas in den kommenden beiden Jahren rund 8,5 Milliarden Euro zur Verfügung. So viel Geld hat der Freistaat bisher noch nie für das Bildungssystem ausgegeben. Kultusminister Christian Piwarz sprach von einem starken Signal.
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Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Der Sächsische Landtag hat heute die gesetzlichen Weichen für die Verbeamtung und weitere finanzielle Vergünstigungen von Lehrkräften gestellt. Mit dem Stimmen der Koalitionsfraktionen wurde ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. »Damit schließt Sachsen bei der Bezahlung von Lehrerinnen und Lehrern zu anderen Bundesländern nicht nur auf, sondern setzt sich in einigen Bereichen sogar an die Spitze«, erklärte Kultusminister Christian Piwarz.
1.500 Euro für Schulen – das gibt es beim Projekt »Deine Idee? Deine Schule. Deine Entscheidung!«. Sechs Pilotschulen sind aktuell dabei. Was mit dem Geld passiert, ist ganz allein den
Jugendlichen überlassen. Der Vorsitzende des Landesschülerrates, Noah Wehn, ist überzeugt vom Projekt.
Die von einem Expertengremium erstellten Handlungsempfehlungen »W wie Werte« zur Schule der Zukunft durchlaufen den Praxistest. Um die Umsetzung der Expertenvorschläge im Schulalltag optimal zu gestalten, finden derzeit Diskussionen mit allen an Schulen beteiligten Akteuren statt. Der erste Aufschlag fand am Wochenende im Gymnasium Bürgerwiese in Dresden statt.
Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist ein wichtiger Lebensabschnitt für Kinder und ihre Eltern. Damit sind neue Erfahrungen und Veränderungen im Lebensalltag verbunden. Um diesen wichtigen Lebensabschnitt so reibungslos wie möglich zu gestalten, wird die Schulvorbereitung jetzt noch weiter gestärkt.
Eine unpolitische Schule darf es nicht geben, ebenso wenig wie neutrale Lehrer, schreibt Kultusminister Christian Piwarz in dem Magazin KLASSE. Das ergebe sich aus dem Erziehungs- und Bildungsauftrag von Schulen und dem Beutelsbacher Konsens. Die neue Ausgabe der KLASSE stellt Ideen für politische Bildung an Schulen vor. Eine Auswahl.
In Sachsen wird es bis 2030 deutlich mehr Schüler geben als heute. Die Zahl der Schüler wird in den kommenden Jahren jedoch ähnlich stark steigen, wie bereits 2016 prognostiziert. Das geht aus einer aktualisierten Schülerzahlprognose hervor, die das Kultusministerium beim Statistischen Landesamt in Auftrag gegeben hatte. Hauptursachen für die wachsenden Schülerzahlen sind eine anhaltend hohe Geburtenrate in Sachsen sowie ein positiver Wanderungssaldo. »Auf Grundlage der neuen Schülerzahlprognose wird das Kultusministerium die Lehrerbedarfsprognose bis Ende dieses Jahres fortschreiben«, erklärt Kultusminister Christian Piwarz.
Nachdem das Verwaltungsgericht Dresden in einem gestrigen Beschluss Kopfnoten in Schulzeugnissen für nicht verfassungsgemäß hält, ist in Sachsen die Diskussion darüber entbrannt. Für Kultusminister Christian Piwarz steht jedoch fest: »Eine Bewertung der sozialen Kompetenzen von Schülern steht für mich nicht zur Disposition.«
