Die Zahl der Schüler in Vorbereitungsklassen ist mittlerweile auf 8.703 (Stand 9. Mai 2016) gestiegen. Derzeit gibt es 509 Vorbereitungsklassen (Stand 17. Mai 2016). Insgesamt sind es in Sachsen 24.579 Deutsch als Zweitsprache-Schüler. Nach aktuellen Prognosen sollen im Laufe dieses Jahres bis zu 15.000 weitere schulpflichtige Flüchtlinge nach Sachsen kommen. Damit sind die Schulen mehr als zuvor gefordert, pädagogische Konzepte zu entwickeln, um Schüler mit Migrationshintergrund zu integrieren und allen Schülern, unabhängig von der Herkunft, einen erfolgreichen Bildungsweg zu ermöglichen.
Kategorie: Flüchtlinge
Die Zahl der Schüler in Vorbereitungsklassen ist in Sachsen von 3.751 zu Beginn des Schuljahres auf mittlerweile 7.531 (Stand 8. März 2016) gestiegen. Gestiegen ist damit auch die Zahl der Vorbereitungsklassen. Zum 21. März 2016 gab es 469 Vorbereitungsklassen. Zum Schuljahresbeginn im August 2015 waren es noch 290.
Angesichts einer wachsenden Zahl von jugendlichen Flüchtlingen wird die Bildungsberatung für nicht mehr schulpflichtige Migranten gestrafft. Damit soll auch die Beratungsleistung besser auf die individuellen Bildungsbiografien der Flüchtlinge ausgerichtet werden.
Die Zahl der Schüler in Vorbereitungsklassen ist in Sachsen mittlerweile auf rund 6.777 gestiegen (Stichtag 8. Februar 2016). Aktuell gibt es 419 Vorbereitungsklassen. Es wird allerdings immer schwerer, für alle Flüchtlingskinder schnell einen Schulplatz bereitzustellen. Die richtigen Lehrer zu finden ist schwierig und bei den räumlichen Kapazitäten stößt Sachsen an Grenzen. Auch sofort einen Dolmetscher zu bekommen, gelingt nicht immer. Deshalb müssen die Kinder zum Teil länger auf einen Schulplatz warten als bisher. Das Land tut derzeit alles menschenmögliche, damit die Flüchtlingskinder möglichst schnell in die Schule gehen können. So werden jetzt auch zunehmend Vorbereitungsklassen an Gymnasien eingerichtet.
Schülerinnen und Schüler der Apollonia-von Wiedebach-Oberschule Leipzig besuchten heute Kultusministerin Brunhild Kurth im Ministerium in Dresden. Die Ministerin hatte die Schüler bei ihrem Besuch der Oberschule im Oktober spontan eingeladen.
Die Zahl der Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder ist in Sachsen deutlich gestiegen. Derzeit gibt es 377 Vorbereitungsklassen (Stand 21.12.2015). Ende Oktober waren es noch 340.
»Muslime im Klassenzimmer – zum Umgang mit »Ehre«« so oder so ähnlich heißen die neuen Fortbildungen, die das Sächsische Bildungsinstitut jetzt für Sachsens Lehrer anbietet. Und das nicht ohne Grund: Die Flüchtlinge bringen ihre Kultur, ihre Werte und auch das Rechtsverständnis aus ihren Heimatländern an die Schulen mit. Deshalb benötigen Schulleitungen, aber auch alle Lehrerinnen und Lehrer Unterstützung für den Schulalltag.
Kultusministerin Brunhild Kurth warnte heute davor, sächsische Schüler gegen die Flüchtlingskinder auszuspielen. »Niemand bestreitet, dass die hohe Zahl an Schutzsuchenden auch die Schulen vor eine Herausforderung stellt, die es so noch nicht gegeben hat. Ich warne jedoch vor Hysterie. Verbale Brandstifter spalten das Land. Mit Stimmungsmache schaffen wir Probleme, statt sie zu lösen.«
