Schülermitwirkung ist in Sachsen gesetzlich verankert. So sollen junge Menschen Leben und Unterricht an ihrer Schule mitgestalten. Doch wird Mitwirkung an sächsischen Schulen tatsächlich gelebt? Und welche Bedarfe haben Schülervertretungen und Vertrauenslehrkräfte? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine groß angelegte Online-Befragung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) unter sächsischen Schülervertretungen und Vertrauenslehrkräften.
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Die diesjährigen Prüfungen im Mathematik-Abitur sorgten bundesweit für Proteste. Auch in Sachsen gab es Beschwerden über das zu schwere Mathe-Abi. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Sie zeigen: Die Prüfungsnoten liegen im Schnitt der letzten Jahre.
Die staatliche Finanzhilfe für Schulen in freier Trägerschaft wurde im Jahr 2015 nach dem Urteil des Sächsischen Verfassungsgerichtshof vom 15. November 2013 grundlegend neu geregelt. Im Anschluss an die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs und vor der gesetzlichen Neuregelung wurden übergangsweise zusätzliche Mittel für die Schuljahre 2013/2014 und 2014/2015 gewährt. Die Finanzhilfe orientiert sich grundsätzlich an den Ausgaben für die öffentlichen Schulen und gewährleistet deshalb Chancengleichheit von öffentlichen und freien Schulen im Freistaat Sachsen.
Der Großteil der Absolventen eines Lehramtsstudiums an einer sächsischen Hochschule strebt den Berufseinstieg an einer Schule im Freistaat an. Das hat die 3. Sächsische Absolventenstudie 2018 des Kompetenzzentrums für Bildungs- und Hochschulforschung an der TU Dresden ergeben. Befragt wurden 1225 Absolventen der Prüfungsjahrgänge 2014 bis 2017.
Rund 1100 Stellen sollen zum kommenden Schuljahr mit grundständig ausgebildeten Lehrkräften neu besetzt werden. Alle rund 1200 Bewerber, die über eine Ausbildung als Lehrkraft verfügen, sollen ein Angebot bekommen.
Fridays for Future – viele Schüler setzen sich immer stärker für den Klima- und Umweltschutz ein. Auch während der Schulzeit. Aber wie sieht eigentlich das Streikrecht in diesen Fällen für sächsische Schüler aus? Warum gilt für sie dabei die Schulpflicht uneingeschränkt, für Lehrer, die für mehr Gehalt demonstrieren, aber nicht? Diese Fragen hat sich eine Schülerin einer siebten Klasse aus Ellefeld gestellt. Kultusminister Christian Piwarz hat sie in einem Brief beantwortet.
600 freie Lehrerstellen sind zum 2. Schulhalbjahr ausgeschrieben worden, davon 150 Stellen schulscharf. 438 Stellen konnten bis zum 28. Januar besetzt werden. Das Einstellungsverfahren läuft noch weiter. Die Zahlen im Einzelnen.
Der Freistaat Sachsen ist im Bildungsbereich gut aufgestellt. Das geht aus einem Bericht des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) zur Bildungssituation in Sachsen hervor. Im Bundesvergleich sprechen dafür zum Beispiel die geringe soziale Polarisierung im Bildungswesen und ein hohes Kompetenzniveau der Kinder und Jugendlichen. Zugleich steht Sachsen vor drängenden Herausforderungen, die sich zum Beispiel durch den großen Personalbedarf im pädagogischen Bereich sowie den besonders hohen Anteil der Schulabgängerinnen und -abgänger ohne Hauptschulabschluss ergeben.
