Kultusminister Christian Piwarz schreibt an Schulleiter

Kultusminister Christian Piwarz schreibt an Schulleiter

Kurz vor Weihnachten wendet sich Sachsens neuer Kultusminister Christian Piwarz in einem persönlichen Brief an alle Schulleiterinnen und Schulleiter. Darin würdigt er die herausragende Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer. Gleichzeitig kündigt Kultusminister Piwarz an, im Februar 2018 mit allen Schulleiterinnen und Schulleitern ins Gespräch kommen zu wollen. Wir geben den Brief im Wortlaut wieder.

Foto: Pawel Sosnowski

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,

zu Beginn meiner Amtszeit möchte ich auf diesem Wege die Gelegenheit nutzen, Ihnen zu versichern, dass Bildung und Erziehung eines der Kernthemen der neuen Regierung des Freistaates Sachsen bleibt.

Dabei steht die Lehrerversorgung derzeit ganz oben auf der Agenda. Bis zum 31. Januar 2018 soll die Staatsregierung einen abgestimmten Vorschlag vorlegen, wie die Lehrerversorgung nachhaltig gesichert werden kann. Darüber hinaus möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen, um mir ein umfassendes Bild der zu lösenden Aufgaben machen zu können. Nur durch das gemeinsame Handeln von Schulaufsicht und Führungskräften vor Ort wird es uns gelingen, die Schulqualität zu sichern. Dazu ist es erforderlich, dass wir Probleme offen ansprechen und gemeinsam Lösungsvorschläge entwickeln.

Ich weiß um Ihr tägliches Engagement, oft über das normale Maß hinaus. Sie und Ihre Kollegien leisten herausragende Arbeit, wofür ich Ihnen herzlich danke. Mir ist bewusst, dass Sie große Ansprüche auch an meine Arbeit stellen. Ich werde mich deshalb mit Unterstützung meines Hauses mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass bei allen anstehenden Maßnahmen Ihre Arbeit wertgeschätzt und anerkannt und Sachsens Bildung auf hohem Niveau gehalten wird. Wie ich bereits in meiner Antrittsrede formuliert habe, möchte ich Anwalt für Lehrer, Schüler, Eltern und die Mitarbeiter meines Hauses sein.

Ihnen und Ihren Kollegien wünsche ich erholsame Weihnachtsferien und einen guten Start ins neue Jahr. Ich freue mich auf inhaltsreiche Schulleiterdienstberatungen ab Februar 2018.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Piwarz

Dirk Reelfs, Pressesprecher im Sächsischen Staatsministerium für Kultus

3 Kommentare

  1. Paul 2 Jahren vor

    Die Zeit zum Suchen (nach Lösungen) hat Sachsen nicht mehr. Es liegt alles auf dem Tisch. Entweder Sie tun es jetzt, oder eine andere Partei wird ihre Arbeit übernehmen. Bis jetzt erfüllen Sie leider alle Erwartungen, schade
    PS: Hamburg und NRW möchte Grundschullehrer in A13 verbeamten. Während Sie suchen, wird an anderer Stelle gearbeitet

  2. Praxis 2 Jahren vor

    Worte,Worte,Worte…und die wertvolle Zeit verstreicht…und kein Ende des Lehrermangels in Sicht…Schulleiterberatungen im Februar…und vorbei ist wieder ein Schulhalbjahr…Scheinbar ist die Sichtweise auf die katastrophale Situation in Sachsen eine andere…Woher nimmt man nur die Gelassenheit?Vom vielen Reden in Phrasen ist noch kein neuer Lehrer in Sicht…

  3. 00friedi 2 Jahren vor

    Sorry, aber nix als Blablasülz…