Mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 ist der bisher größte Bildungshaushalt in Sachsen verabschiedet worden. Insgesamt 7 Milliarden Euro gibt Sachsen in den nächsten beiden Jahren für Bildung aus. Das sind 800 Millionen Euro mehr als im jetzigen Landeshaushalt. Gleichzeitig ist es damit auch der größte Haushalt aller sächsischen Ministerien. Zwei Drittel des Geldes investiert der Freistaat dabei in seine Lehrer.
SMK-Blog
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Wer nicht verpassen will, was es Neues im Kultus-Bereich gibt, der kann sich die Informationen auch bequem per E-Mail liefern lassen. Der SMK-BLOG kann ganz einfach abonniert werden. Wer möchte, bekommt auch eine Info, wenn eine neue KLASSE-Zeitschrift des Kultusministeriums erscheint oder den Newsletter des Sächsischen Bildungsinstituts.
Sachsen braucht in den nächsten Jahren Tausende neue Lehrer. Ausgebildet werden die an der Uni. Das Kultusministerium wirbt darum auch im Hörsaal um junge Lehrer.
Der Sachsen-Monitor brachte alarmierende Ergebnisse ans Licht: Ein relativ hoher Anteil der jungen Menschen in Sachsen zeigt menschenfeindliche oder gar rechtsradikale Einstellungen. Damit müssen sich auch die Schulen auseinandersetzen. Einfach ist das nicht und Erfolgsgarantien kann niemand geben. Kultusministerin Brunhild Kurth schreibt im folgenden Beitrag über Möglichkeiten und Grenzen politischer Bildung an Schulen.
Der »Orientierungsrahmen für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen« ist überarbeitet worden. Damit bekommen Sachsens Lehrer ergänzende Informationen zu diesem Thema, die den gesellschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich gerecht werden. Warum der Orientierungsrahmen aktualisiert wurde und was die wesentlichen Änderungen sind, erklärt dieser Blogbeitrag.
Die GEW hat zum Warnstreik aufgerufen.
- Darf die das überhaupt?
- Was hat der Streik mit dem Maßnahmenpaket zur Lehrerversorgung zu tun?
- Wer kümmert sich um die Schüler?
Alle wichtigen Fragen und Antworten lesen Sie im SMK-Blog.
Der Bedarf an Lehrern für die öffentlichen Schulen in Sachsen steigt bis zum Schuljahr 2025/2026 auf rund 30.800 Stellen (Vollzeitäquivalente; VzÄ). Derzeit sind rund 29.000 (VzÄ) Lehrer und Lehrerinnen an den öffentlichen Schulen beschäftigt. Das geht aus der neuen Prognose zum Bedarf an Lehrern bis zum Jahr 2030 hervor.
Ab dem Schuljahr 2017/18 gibt es für die Schüler der gymnasialen Oberstufe neue Regelungen und weniger Unterrichtsbelastung. So müssen sie nur noch drei Naturwissenschaften und eine Fremdsprache oder zwei Naturwissenschaften und zwei Fremdsprachen belegen. Bisher waren es drei Naturwissenschaften und zwei Fremdsprachen.
