Heute startet in den Kinos der Dokumentarfilm »Zwischen den Stühlen« über drei angehende Lehrer aus Berlin. Der Film begleitet die Referendare auf ihrem Weg zum Examen und gibt einen Blick hinter die Kulissen des Systems Schule.
SMK-Blog
Sächsisches Staatsministerium für Kultus

In diesen Tagen blickt die Koalition aus CDU und SPD auf die erste Hälfte der laufenden Legislaturperiode zurück. Doch warum Halbzeitbilanz ziehen, wenn es auch länger geht. Seit März dieses Jahres ist Kultusministerin Brunhild Kurth fünf Jahre im Amt. Sie gehört damit zu den Kultusministern in Deutschland, die am längsten dieses Amt bekleiden. Grund genug einmal Bilanz zu ziehen.
Zwar neigt sich das Schuljahr dem Ende, aber da darüber noch nichts geschrieben stand, schreiben wir es einfach mal: In Sachsen sind die Schülerzahlen an öffentlichen Schulen im aktuellen Schuljahr 2016/17 das fünfte Jahr infolge gestiegen. Danach besuchen im laufenden Schuljahr 399.031 Schülerinnen und Schüler öffentliche allgemeinbildende und berufliche Schulen im Freistaat. Das sind 8108 Schüler mehr als im Jahr zuvor. So stark stiegen die Schülerzahlen seit 1995 nicht mehr.
Eltern und Lehrer bewerten den jahrgangsübergreifenden Unterricht an sächsischen Grundschulen sehr positiv. Nahezu alle Lehrer berichten von einem ausgeglicheneren Schulklima, einer Verbesserung des Sozialverhaltens und besseren fachlichen Leistungen bei Schülern, die jahrgangsübergreifend unterrichtet werden. Auch die meisten Eltern begrüßen das Konzept.
Der Sächsische Landtag hat heute ein novelliertes Schulgesetz beschlossen. Damit wurde ein über fast 15 Monate gehender Gesetzgebungsprozess abgeschlossen. Doch für die Juristen und Bildungsexperten im Kultusministerium ist die Arbeit damit noch lange nicht zu Ende. Im Gegenteil: Jetzt müssen die fast 140 Seiten Gesetzestext mit 65 Paragrafen für die Schulpraxis umgesetzt werden. Das gleicht einer Mammutaufgabe.
Wie gut ist eigentlich die Bildung in den einzelnen Bundesländern? Den Überblick darüber hat Prof. Dr. Petra Stanat, die Direktorin des Institutes zur Qualitätsentwicklung in der Bildung (IQB). Das Institut überprüft regelmäßig mittels Bildungsmonitoring, ob die Bundesländer die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz erfüllen. Im Interview mit uns bescheinigt sie Sachsen gute Ergebnisse. Gründe dafür sieht sie in der Arbeit der Lehrer und im »schlanken zweigliedrigen Schulsystem«. Deshalb warnt sie auch davor, an dieser Struktur etwas zu ändern. Sorgen macht ihr viel mehr der Generationswechsel bei den Lehrern.
Ein Interview von Dirk Reelfs.
Nicht mehr lange und dann starten am 7. April in Sachsen die Abiprüfungen 2017. Das Besondere daran: Zum ersten Mal schreiben Schüler in bis zu 15 Bundesländern zeitgleich Prüfungen und lösen Aufgaben aus einem gemeinsamen Aufgabenpool. Wie viel Gemeinsamkeit das Abitur in diesen Bundesländern hat, das zeigt dieser Faktencheck.
Am 25. Oktober 2016 hatte die Sächsische Staatsregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket in Höhe von 213,5 Millionen Euro beschlossen. Damit sollen Sachsens Lehrer entlastet und finanziell besser gestellt werden. Die meisten der einzelnen Maßnahmen sind jetzt umgesetzt. Weitere Umsetzungsschritte wurden eingeleitet. Bei vielen der einzelnen Maßnahmen mussten zuerst neue rechtliche Grundlagen von verschiedenen Stellen geschaffen werden. Deshalb greifen sie für die Betroffenen dann rückwirkend zum 1. Januar 2017. Hier eine Übersicht zum Stand der Umsetzung.
