Mehr Bewerber als erwartet haben sich um eine Einstellung in den sächsischen Schuldienst beworben. Im Bewerberverhalten bestätigen sich dabei Trends aus den Vorjahren. Eine vorläufige Bilanz zum Bewerbungsverfahren.
Kategorie: Seiteneinsteiger
Heute startet die dreimonatige Einstiegsqualifizierung für Seiteneinsteiger, die ab dem zweiten Schulhalbjahr 2018/2019 an Sachsens Schulen tätig sein werden. Die meisten Seiteneinsteiger sind für den Einsatz an Grundschulen und Oberschulen geplant. Doch nicht alle freien Ausbildungsplätze konnten besetzt werden. Besonders für die Regionen Bautzen und Chemnitz gelang es nicht, ausreichend Bewerber zu gewinnen. Wichtige Fakten haben wir hier zusammengestellt.
Im Ringen um einen Ausgleich für Lehrkräfte, die nicht verbeamtet werden, hat die Koalition eine Lösung gefunden. Danach wird zum 1. Januar 2019 ein neues Beförderungsamt E 13 plus Zulage geschaffen.
In Zeiten des Lehrermangels muss Sachsen – wie auch andere Bundesländer – verstärkt auf Seiteneinsteiger zurückgreifen. Das stößt bei den Lehramtsstudierenden auf Kritik. Sie sehen dadurch die Attraktivität des Lehramtsstudiums gefährdet. Zwei Experten aus dem Kultusministerium sprachen dazu mit dem Dresdner Studentenblog »campusrauschen.de«.
Sachsen will bereits zum 1. Mai 2018 rund 400 Seiteneinsteiger in den sächsischen Schuldienst einstellen und qualifizieren. Erstmalig werden damit Seiteneinsteiger rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres 2018/2019 die Einstiegsqualifizierung abschließen und für den Unterricht zur Verfügung stehen. Ab sofort können sich am Seiteneinstieg Interessierte bewerben.
