Zwei wissenschaftliche Studien des IRIS e. V. und der Technischen Universität Dresden haben die Wirksamkeit der zwei Programme zur Lehrkräftenachwuchsgewinnung »Freiwilliges Soziales Jahr Pädagogik« und »Perspektive Land« überprüft. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Kategorie: Bildungspolitik
Um den Lehrermangel abzumildern, können an Sachsens Schulen und in bestimmten Bereichen Personen ohne Studium und mit Berufsabschluss als Lehrkräfte eingesetzt werden. Das sieht ein neuer Erlass von Kultusminister Conrad Clemens vor.
Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Unterrichtsversorgung in diesem Schuljahr trotz ergriffener Maßnahmen schlechter aus. Das geht aus den sogenannten Kenndaten hervor, die heute an den Schulausschuss des Sächsischen Landtages gegangen sind.
Die Gesellschaft überträgt immer mehr Bedürfnisse und Erwartungen auf Lehrkräfte und Schulverantwortliche. Können sie dem gerecht werden? Wir zeigen, wie sie sich engagieren – und wo ihre Grenzen sind.
Mit dem Ziel, die Berufswahlkompetenz zu stärken, die Arbeits- und Wirtschaftswelt besser kennenzulernen sowie für MINT-Berufe zu begeistern, sind die ersten 25 Schulen Bildungspartnerschaften mit Unternehmen eingegangen.
Mehr Sinn, bitte! Inspiriert von ihrer Zeit in der Entwicklungshilfe, wagte die Arbeits- und Wirtschaftspsychologin Liesa Kullrich 2016 den Seiteneinstieg in den Schuldienst. Bis heute hat die engagierte Lehrerin diesen Schritt nicht bereut und schätzt die Möglichkeit, positiv auf nachwachsende Generationen einzuwirken.
Bundesweit einmalig erhalten Referendare, die ihren Vorbereitungsdienst an Schulen im ländlichen Raum in Sachsen absolvieren, mehr als 1.200 Euro pro Monat extra. Inzwischen nutzen durchschnittlich 40 Prozent der angehenden Lehrkräfte den »Anwärtersonderzuschlag«.
In Vorbereitung des zweiten Schulhalbjahres sind mehr Seiteneinsteiger eingestellt worden als in den Vorjahren. 273 Personen werden jetzt drei Monate lang qualifiziert, bevor sie ab dem 1. Februar 2025 unterrichten werden.
