Lehrkräfte werden entlastet

Lehrkräfte werden entlastet

Um die hohe Arbeitsbelastung der Lehrkräfte zu senken, haben sich das Kultusministerium und der Lehrerhauptpersonalrat auf umfangreiche Kataloge an Entlastungsmaßnahmen verständigt. Darüber sind jetzt Sachsens öffentliche Schulen informiert worden. Schulen, die eigenverantwortlich handeln, das ist nicht zuletzt auch das Ziel des neuen Schulgesetzes. So werden die Entlastungsmaßnahmen nicht vom Kultusministerium verordnet, sondern die Schulleitungen können darüber befinden. Um jedoch größtmögliche Entlastung für Lehrinnen und Lehrer zu schaffen, hat sich Kultusstaatssekretär Herbert Wolff in mehreren Schreiben persönlich an die Schulleiterinnen und -leiter von öffentlichen Schulen gewandt und für die Entlastungsmaßnahmen geworben. Wir geben die Schreiben im Original wieder.

Schreiben an die Schulleitungen

Grundschulen und Förderschulen

Oberschulen

Gymnasien

Berufsbildende Schulen

Dirk Reelfs, Pressesprecher im Sächsischen Staatsministerium für Kultus

8 Kommentare

  1. Rapunzel vor 3 Monaten

    Es sind viele brauchbare und umsetzbare Entlastungen enthalten. Aber solange es SchulleiterInnen gibt, die über ihr Kollegium herrschen anstatt es anzuhören und mitentscheiden zu lassen, wird das Problem nicht gelöst.

  2. Optimist vor 3 Monaten

    Wahrscheinlich kam dieses Schreiben zu spät(?) an die Schulleiter.
    Unsere VB-Woche ist wieder, wie jedes Jahr, sehr straff durchgeplant.
    1. Tag-Arbeiten an der Schule/Schulgarten,2.Tag Weiterbildung für alle(Päd. Tag,7 Stunden),3. Tag Lehrerkonferenz (6 Stunden),4. Tag Klassenleitertag, 5. Tag Probe des Schulanfangsprogrammes, 6. Tag Schulanfangsfeier – alle Kollegen sind anwesend.
    Eigenverantwortung der SL oder Verbindlichkeit über den Umfang der Vorbereitungswoche – was bringt wirkliche Entlastung?

    • Manja Kelch - SMK vor 3 Monaten

      Der Schulleiter kann in Abstimmung mit der Lehrerkonferenz entscheiden, ob und in welchem Umfang eine Vorbereitungswoche notwendig ist. Es gibt aber nun keine verbindliche Festlegung mehr, dass die Vorbereitungswoche stattfinden muss.

  3. G. Bode vor 3 Monaten

    In unserer Schule (BSZ Christoph Lüders Görlitz) dauert die Vorbereitungswoche, wie in jedem Jahr, von Montag bis Freitag, für Lehrer im Beruflichen Gymnasium findet zusätzlich am Sonntag die Aufnahmefeier für die neuen Schüler statt. Über eine mögliche Verkürzung der Vorbereitungswoche (wie im Brief an die Schulleiter und in der neuen Verwaltungsvorschrift vorgesehen) wurde in unserer Gesamtlehrerkonferenz nicht gesprochen. Ich kann somit keine Entlastung erkennen.

    • Manja Kelch - SMK vor 3 Monaten

      Wie gesagt, die Entscheidung darüber, ob eine Vorbereitswoche einberufen wird, liegt beim Schulleiter in Abstimmung mit der Gesamtlehrerkonferenz. Das gilt ab Schuljahr 2018/19 mit der VWV Bedarf- und Schuljahresablauf Schuljahr 18/19.

  4. Praxis vor 3 Monaten

    Sehr erfreuliche Bestrebungen,die lange überfällig waren.Warum erst jetzt?Diese Frage steht für mich im Raum.Mit den geplanten Veränderungen sind viele Probleme nicht gelöst,aber es ist ein Anfang.Leider um Jahre zu spät.

  5. MJ vor 3 Monaten

    Frage: Wann soll der Schulleiter nochmal die GLK einberufen um über die Vorbereitungswoche zu reden? Unsere Vorbereitungswoche ist schon seit über einem Monat geplant und das Schreiben ist vom 26.06. und die Ferien beginnen heute nach Schulschluss.

    • Optimist vor 3 Monaten

      Ja, richtig! Die SL wussten bestimmt schon länger von dem Vorhaben des SMK. Insgesamt sollten ja die Kollegen entlastet werden, aber bei uns kommt immer mehr dazu. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg … sollte man meinen.
      Schönen Urlaub wüsche ich noch und einen guten Start in neue Schuljahr. Ich freue mich (ich hoffe, Sie auch) trotzdem auf meine Klasse und meine Arbeit. LG Optimist

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