»In Sachsen haben Schülerinnen und Schüler 50 Stunden Gemeinschaftskundeunterricht, in Nordrhein-Westfalen dagegen 250 Stunden«, behauptete gestern Cornelia Falken, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion »Die Linke« in einer Landtagsdebatte zur politischen Bildung in Sachsen. Stimmt das? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen.
SMK-Blog
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Zum 2. Schulhalbjahr 2017/2018 sucht Sachsen wieder Lehrerinnen und Lehrer. 660 Stellen sollen zum 1. Februar 2018 neu besetzt werden. Bis zum 15. November läuft das Einstellungsverfahren.
Nach fünfeinhalb Jahren Amtszeit tritt Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth heute zurück. Über die Gründe für diesen Schritt sprachen wir mit der Kultusministerin.
Im August hatte das Kultusministerium freie Lehrerstellen ausgeschrieben. Erstmalig konnten sich Lehrerinnen und Lehrer dabei direkt an einer Schule bewerben. Nun liegt die Bewerberzahl auf dem Tisch.
Sachsens Schulen sind politisch aktiver, als manch einer denken mag. So beteiligen sich an der Juniorwahl 2017 insgesamt 191 sächsische Schulen mit insgesamt 36.500 Schülerinnen und Schülern. Damit sind Sachsens Schulen an der bundesweiten Aktion überproportional gut vertreten.
In Sachsen können sich Lehrerinnen und Lehrer erstmalig direkt an einer Schule bewerben. Für 102 Stellen werden ausgebildete Lehrkräfte gesucht.
Ein Beitrag von Lea Franke-Weiß, Schülerin der 10. Klasse, »Glückauf«-Gymnasium Dippoldiswalde/Altenberg:
Schüler arbeiten im Kultusministerium? Ist das Ministerium nicht eher dafür da, für Schüler zu arbeiten? Normalerweise schon, doch heute, am 20. Juni 2017, findet der Aktionstag des Projektes »genialsozial – deine Arbeit gegen Armut« der Sächsischen Jugendstiftung statt.
Sie ist die Leiterin der Beratungsstelle zur Begabtenförderung des Sächsischen Bildungsinstituts: Dr. Heike Petereit. Rund 250 Schülerinnen und Schüler beraten sie und ihre Mitarbeiter jährlich.
Im Interview in dem Magazin KLASSE verrät Heike Petereit, woran Lehrer überdurchschnittliches Potenzial bei ihren Schülern erkennen können und wie man diese Kinder unterstützen kann. Vorab hier ein Auszug aus dem Interview.
