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Sachsen erneut auf Platz 1 beim Bildungsmonitor

Sachsen erneut auf Platz 1 beim Bildungsmonitor

Zum 20. Mal in Folge verteidigt der Freistaat Sachsen seinen Spitzenplatz. Der »Bildungsmonitor« bewertet anhand von 13 Handlungsfeldern und 98 Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich Sachsen noch einmal von 64,1 auf 65,4 Punkte. 

Der »Bildungsmonitor« wird jährlich im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) als Leistungsvergleich der Bildungssysteme aller 16 Bundesländer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln erstellt.

Ausgewählte Ergebnisse aus dem Bildungsmonitor 2025

In 4 von 13 Handlungsfeldern belegt Sachsen Platz 1. Laut INSM verzeichnet der Freistaat die beste Förderinfrastruktur, die höchste Schulqualität, die geringste Bildungsarmut und die stärkste Forschungsorientierung.

Förderinfrastruktur (Platz 1):

  • 88,2% der Grundschülerinnen und Grundschüler besuchen eine offene oder gebundene Ganztagsschule (Bundesdurchschnitt: 49,9%)
  • Ähnliches Bild bei den Ganztagsschulen im Sekundarbereich l (Sachsen: 82,8% / Bundesschnitt: 47,9%) und in Kitas (Sachsen: 82,8% / Bundesschnitt: 46,6%)
  • 13,2% des Kita-Personals haben einen Hochschulabschluss (Bundesdurchschnitt: 7,3%)

Schulqualität (Platz 1):

  • Sehr gute Ergebnisse beim letzten IQB-Schulleistungstest, z.B. höchste Kompetenz im Lesen bei Jugendlichen der 9. Klasse

Geringste Bildungsarmut (Platz 1):

  • Niedrigste Risikogruppen in den letzten IQB-Vergleichsstudien
  • Höchster Anteil an erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen im Berufsvorbereitungsjahr
  • Überdurchschnittlich hoher Anteil der Berufsschüler mit Fremdsprachenunterricht

Forschungsorientierung (Platz 1):

  • Bester Wert aller Bundesländer: 309.600 Euro eingeworbene Drittmittel je Professor (Bundesschnitt: 183.000 Euro)

Verbesserungspotential besteht hingegen bei der Betreuungsrelation an Kitas und der Zeiteffizienz (relativ viele spät eingeschulte Kinder an Grundschulen).

Kultusminister Conrad Clemens: »Sachsen steht zum 20. Mal in Folge an der Spitze des INSM-Bildungsmonitors. Gegenüber dem Vorjahr konnten wir uns sogar noch weiter verbessern. Ein Ergebnis, das wir unserem kontinuierlichen Einsatz für die beste Bildung, aber vor allem unseren engagierten Lehrkräften im sächsischen Bildungssystem zu verdanken haben. Auf diesem Erfolg ruhen wir uns jedoch nicht aus. Mit dem Projekt ›Bildungsland Sachsen 2030‹ haben wir einen langfristigen Fahrplan entwickelt, um die Qualität unseres Bildungssystems weiter zu verbessern und allen Kindern und Jugendlichen in Sachsen die besten Lern- und Entwicklungschancen zu ermöglichen.«

Alle Ergebnisse des INSM-Bildungsmonitors finden Sie auf: www.insm.de


2 Kommentare zu “Sachsen erneut auf Platz 1 beim Bildungsmonitor

  1. Mir Sachsen mir sein schon immer helle,
    das weess Dr doch jedes Kind.
    Und sinn mehr ma nur mental zur Stelle,
    dann lieschz am neidschen Geschnwind.
    KLASSE…..so muss es weiter laufen,
    dann geht’s mit Allem wieder Bergauf!!
    Jedenfalls bei uns. Hofft man!!

  2. Das sind doch Ergebnisse, über die man sich freuen kann und auf die man nun aufbauen sollte:

    – Kitaschlüssel endlich verbessern, denn der ist in Sachsen mieserabel
    – Rücknahme der GTA Sparmaßnahmen (Dresden stellt in diesem Schuljahr 80 Prozent weniger Geld zur Verfügung!!!!)
    – ein Lob an die Lehrer, die das trotz der massiven Lehrermangelsituation stemmen
    – Lehrer attraktiver anwerben. Die aktuellen räumlichen Pflichtzuweisungen vertreiben junge Lehrer und Referendare in andere Bundesländer oder zu den privaten Trägern. Unser Dresdener Gymnasium hat auch regelmäßig 4 von 7 h Ausfall!!!

    Es gibt viel zu tun und sparen an den Kindern sollte wohl nicht der politische Fokus bleiben!!!!

Kommentare sind geschlossen.


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