Kultusminister schreibt Eltern von Kindern in Kitas, Grundschulen und Förderschulen

Kultusminister schreibt Eltern von Kindern in Kitas, Grundschulen und Förderschulen

In einem Brief hat sich Kultusminister Christian Piwarz heute an die Eltern von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Förderschulen gewandt. Darin dankt er ihnen für ihren Einsatz und erklärt das Vorgehen im Kita- und Grundschulbereich.

„Kinder sollen toben, spielen, lernen und bedürfen der individuellen Förderung. Viele von Ihnen haben all dies in den letzten Wochen oft parallel zum Homeoffice oder im familiären Schichtmodell zusätzlich bewerkstelligt. Eine große Belastung für Sie als Eltern, aber teils auch eine psychisch schwierige Situation für Ihre Kinder. Als Vater weiß ich sehr gut, welche Herausforderung Sie derzeit tagtäglich meistern. Hierfür mein Respekt und meine Anerkennung.

Die Entscheidung zur Schließung der Kindertagesbetreuung und Grundschulen haben wir uns im März nicht leicht gemacht. Dank der frühzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen sowie dem verantwortungsvollen Handeln der Bürgerinnen und Bürger konnte die rasche Ausbreitung des COVID-19 Erregers verhindert werden. Nunmehr haben sich die Infektionszahlen auf niedrigem Niveau stabilisiert und seit Mitte April vollziehen wir schrittweise und vorsichtig Lockerungen.

Aus diesem Grund haben wir uns unter Abwägung und Beratung mit Experten entschieden, ab 18. Mai 2020 nun auch alle Kindertageseinrichtungen unter Einhaltung weitreichender und strenger hygienischer Maßnahmen und einem Konzept der festen Gruppem für alle Kinder wieder zu öffnen. Ebenso werden alle Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 wieder in der Schule unterrichtet.“

Den gesamten Brief gibt es hier.

Lynn Winkler, Redakteurin für Social Media in der Pressestelle des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus

50 Kommentare

  1. Sina M 5 Monaten vor

    Hallo Zusammen, erst einmal möchte ich allen Vorrednern danken. Ich empfinde hier eine reflektierte und wertschätzende Stimmung im Verlauf. Es ist sehr wichtig das wir wertschätzend bleiben, egal welchen Weg wir als richtig ansehen. Dafür möchte ich mich bedanken.

    Ich selber bin Erzieherin und wir haben zur Zeit eine Notgruppe mit bis zu 5 Kindern. Abstand halten bei Kindern ist so gut wie unmöglich und ich werde nicht die Person sein, die stoppend ihre Hand ausstreckt und dem Kind sagt: Bitte nicht näher kommen. Ich setze mich also täglich dem Risiko aus, mich zu infizieren.

    Wir desinfizieren 2 mal am Vormittag alle TürGriffe und die Toilette sobald ein Kind sie benutzt hat. Wir haben uns als Einrichtung gegen eine Mund Bedeckung entschieden, da wir es als nicht zumutbar für die Kleinen empfinden.
    Ich denke eine Notgruppe von 5 Kindern ist realistisch, aber wenn diese Form auf 10 erhöht wird ist die Gefahr für alle doch sehr viel Höher.

    Die Situation bringt viele Familien an ihre Grenzen und es ist unerträglich nicht zu wissen wie lang das ganze so weiter geht. Aber wir müssen alle gemeinsam so gut es geht etwas dafür tun.

    Bleibt alle gesund.
    Liebe Grüße
    Sina M

  2. Frau M. 5 Monaten vor

    Der Elternbeitrag wurde in staatliche Kitas für April nicht erhoben. Was ist aber mit private Kitas (freie Träger, der zu Elternbeitrag noch Zusatzgebuhr verlangen)? Der Zusatzbeitrag wurde vollständig während Schließzeiten gebucht. Können die Eltern es rechtlich wiedersprechen?

    • Autor
      Lynn Winkler - SMK 5 Monaten vor

      Liebe Frau M.,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an die Kita.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  3. Annette Möbius 5 Monaten vor

    Unverantwortlich in meinen Augen! Bin selbst Tagesmutter und betreue seit letzter Woche wieder. Bereits am ersten Tag hatte ich so viel Kontakt mit Speichel usw…ich müsste den ganzen Tag mit Handschuhen und Maske verbringen! Wäre auch für die Kinder unzumutbar.

  4. Steve Tanneberger 5 Monaten vor

    Hallo ich habe eine Frage können auch die 5 bis 8 Klassen Haubschule am 18.5 wieder in die Schule? Wenn ja mit welchen Regeln? Die ganzen Informationen die man so bekommt machen ein unsicher. Danke schon mal für die Antwort

    • Autor
      Lynn Winkler - SMK 5 Monaten vor

      Lieber Steve Tanneberger,

      danke für Ihre Nachfrage. Auch für alle übrigen Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen, 5. bis 8. Klasse Hauptschule inbegriffen, soll ab dem 18. Mai weitergehen. Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel hier: http://schule-sachsen.de/20_05_08_Wiederaufnahme_Unterricht_OS_FS.pdf. Wie es in Ihrer Schule konkret organisiert wird, kann Ihnen die Schule mitteilen. Am besten dort direkt nachfragen.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  5. Heike 5 Monaten vor

    Eigentlich hat ja das Problem bei uns in Sachsen schon lange vor der Coronakrise begonnen. Dadurch, dass wir eh einen der schlechtesten Betreuungsschlüssel bundesweit haben, wird es natürlich für uns umso schwieriger, die Handlungsempfehlungen für die Praxis zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebs ab 18. Mai 2020 in der Kindertagesbetreuung umzusetzen. Schon wenn eine Kollegin oder Kollege Urlaub hat oder krank ist, könnte nun nur noch eine Erzieherin alleine für weit über 20 Kinder zwischen 3 und 6 Jahren die Betreuung übernehmen müssen. Und dann noch laut Ihrer Empfehlung den Kindergarten zu verlassen, um wenn möglich die Kinder draußen im Garten und auch noch zu verschiedenen Zeiten entgegenzunehmen , um ihnen dann in der Garderobe beim An-und Ausziehen behilflich zu sein und vorher natürlich auch noch den Kindern die Zeit für das ihnen sehr wichtige Abschiedsritual zu geben, dann wäre schon mal die Aufsichtspflicht grob verletzt, da ich ja die anderen Kinder in dieser Zeit alleine lassen müsste . Auch die Idee von Ihnen, keinen Personalwechsel innerhalb der Gruppen durchführen ist natürlich nicht möglich, denn da müssten wir alle die 45 bis 50 Stundenwoche einführen. Besonders in der Krippengruppe ist ein Schutz vor einer evtl. Ansteckung zu fast 100 % nicht gegeben, warum muss ich hier sicher nicht erklären. Sie schreiben, der Außenbereich sei verstärkt zu nutzen, aber wie soll das geschehen, wenn doch da schon die anderen Kinder sind. (die Gruppen sollen sich im Garten ja nicht begegnen) .Also werden wir eher weniger raus können, als vorher, denn vorher waren wir so gut wie den ganzen Tag draußen.
    Auch habe ich mich sehr geärgert, dass in Sachsen schon vor einigen Wochen die „Liste der Systemrelevanten Berufe“ so erweitert wurde, dass wir praktisch mind. 80 % oder mehr der Kinder in der Kita hätten haben können. Zumindest fand ich hier den Begriff „Notbetreuung“ nicht mehr geeignet, denn die tatsächliche Kinderanzahl lag in unserer Kita bei ca. 50 %, und diese in Kleingruppen zu betreuen, war kaum möglich. USW. Manchmal wäre es wirklich besser, wie es Frau Christine Schulz schon sagt, dass diejenigen, die vom Tisch aus entscheiden doch erst mal Realitätsluft schnuppern sollten. Ich weiß natürlich, das solche Entscheidungen sehr schwer zu treffen sind, aber diese Empfehlungen sind für mich zum Teil unrealistisch und nicht umsetzbar.Nun wünsche ich allen Kindern, Erziehern und Lehrern, dass wir alle gesund bleiben.

  6. Tine 5 Monaten vor

    Schade, dass die Kinder von Sachen als Versuchskaninchen benutzt werden. Aber Sachsen muss ja der große Vorreiter in Sachsen Bildung sein. Als im März die Schulen geschlossen haben, waren die Infektionszahlen geringer als jetzt. Die Kontaktpersonen herauszufinden von einer Klasse mit 23 Kindern ist keinesfall möglich. Jedes Kind hat Eltern, Großeltern und Familie die sich treffen. Die Eltern gehen zur Arbeit, einkaufen usw. Meiner Meinung nach nicht umzusetzen. Aktuell unterrichte ich seit Mittwoch eine Halbgruppe einer Vierten Klasse. Hygienemaßnahmen komplett umzusetzen ist leider nicht möglich! Sorry, aber man könnte es erstmal z.b. mit zwei Klassenstufen pro Woche probieren oder jede Klasse in zwei Halbgruppen teilen und A und B Wochen einführen.

    • Carola 5 Monaten vor

      Und als Zuatz: Schön, dass die Presse und Eltern mehr erfahren als die Schulleitung. Bis Freitag wurden wir darüber noch nicht in Kenntnis gesetzt. Vielleicht kann man in Zukunft ja erstmal den Schulen Bescheid geben. Danke für Nichts!

  7. Katrin 5 Monaten vor

    Ich finde es überstürzt, jetzt alles wieder zu öffnen. Mein Kindergartenkind werde ich trotzdem zuhause lassen. Aber leider bin ich gezwungen, die Schulkinder wieder in die Schule zu schicken, in die sie mit einem bisher immer überfüllten Bus fahren müssen. Wahrscheinlich wird es nicht lange dauern und wir sind alle krank. Da wir zur Risikogruppe gehören, befürchte ich das Schlimmste. Mir wäre Homeschooling bis zu den Sommerferien lieber gewesen.

  8. U. Pietsch 5 Monaten vor

    Sehr geehrter Herr Kultusminister Piwarz,
    es ist schön, das die Politik immer weiß, was getan werden soll und muss und dies auch anordnet. Schade, dass die angeordneten Maßnahmen, dann von anderen umgesetzt werden müssen. Sie schreiben nette, aufmunternde Briefe und dann erklären Sie, die Verantwortung für die Umsetzung natürlich bei Eltern, Schulleitern und Einrichtungsträgern liegt. Gerade haben die Einrichtungen in mühevoller Arbeit ein Hygienekonzept erarbeitet. Huch, nun ist alles wieder anders. Nicht mehr Kleingruppe sondern lieber Ansteckung und Testen. Alle haben einen Anspruch auf Beschulung und Betreuung selbstverständlich unter Einhaltung aller notwendigen hygienischen Maßnahmen. Wie das klappen soll, seht mal zu, wie Ihr das löst dort unten. Manchmal fragt man sich, ob Sie jemals schon mal an der Basis waren.
    Mutter und Lehrkraft

  9. T.S 5 Monaten vor

    Vor kurzem sagte man noch Kinder seien symtomlose Überträger,sprich sie können jederzeit andere Kinder und Erzieherinnen /Lehrer anstecken.In der Schule kann man ja einigemassen Abstand halten,aber wie um Himmels Willen stellen sich Politiker das in der Kita oder Krippe vor??Alles schön und gut in der Theorie aber von der Praxis haben Sie keine Ahnung.Nur weil sie selbst ein Vater und Politiker sind berechtig es Sie nicht Erzieherinnen in Gefahr zu bringen.Erzieherinnen können sich nicht Masken aufsetzen,können nicht mit Einmalhandschuhen rumlaufen und schaffen es nicht im hecktischen Alltag sich ständig die Hände zu desinfizieren.Kaum hat man sich die Hände desinfiziert kommt schon das nächste Kind und will die Nase geputzt haben..so sieht es nämlich aus.Sie bieten Erzieherinnen keine richtigen Schutzmassnahmen und bringen Sie in Gefahr.Was ist mit Erzieherinnen die zu den Ridikogruppen gehören?Erzieherinnen mit schlimmen Vorerkrankungen?ich kenne einige.Was ist mit deren Schutz?Ich finde von der Pilitik unverantwirtlich,dass mit Erzieherinnen so umgegangen wird.Normalität schön und gut aber dann bieten Sie Erzieherinnen einen besseren Schutz!!!

  10. Melanie Kellermann 5 Monaten vor

    Guten Tag,
    auch wir sehen der Grundschulöffnung mit Angst entgegen. Ich habe erst gedacht ich habe das falsch verstanden, dass alle 25 Kinder der 1. Klasse meines Sohnes am 18.5. in die Schule gehen. Das entspricht meiner Meinung nach keiner vorsichtigen Öffnung. Wir halten uns seit Anbeginn strikt an alle Vorgaben aus Angst um unsere Kinder und unsere Eltern, bzw. Großeltern, die die Kinder seit den Winterferien nicht mehr gesehen haben. Hier in meiner sächsischen Kleinstadt benehmen sich viele schon seit Ostern als hätten sie noch nie was von Kontakt Vermeidung gehört. Im Umkehrschluss heißt die Schulöffnung für unsere Familie, dass unsere Kinder und wir selbst, weiterhin auf unabsehbare Zeit ihre Großeltern nicht sehen dürfen, weil die Kinder oder wir jederzeit infiziert sein könnten.
    Eine Aussetzung der Schulpflicht wäre nicht möglich gewesen? So dass die Eltern die gerne eine Betreuung wünschen diese haben und andere wie wir, die es Händeln können einfach so weiter machen. Ich hab auch kein Problem damit immer Freitags getane Arbeit meines Sohnes einzuscannen. Aber ich habe ein großes Problem damit meine Mutter (absoluter Risikopatient) weiterhin nicht zu sehen.
    Oder hab ich was falsch verstanden, wie wir jetzt die Älteren und Schwachen schützen?
    Mit freundlichem Gruß,
    Melanie Kellermann

  11. Kristin Hass 5 Monaten vor

    Ich möchte selbst entscheiden, ob ich mein Kind noch vor den Sommerferien wieder zur Schule schicke oder nicht. Es sind nur wenige Tage noch bis zu den Sommerferien. Schulstoff kann man nachholen. Neue Erkenntnisse, gerade Thema Kinder kommen fast täglich. Wir müssen Zeit gewinnen. Folgeschäden einer Virusinfektion sind noch nicht ausreichend erforscht. Wie sieht es eigentlich rechtlich aus, wenn man sich gegen den Schulbesuch aufgrund einer tödlichen Inkektion wehrt, das Kind zur Schule MUSS und sich dann ansteckt? WER trägt dafür die Verantwortung? Oder seid ihr mit den angeordneten HYGIENEMAßNAHMEN abgesichert? Unzumutbar, unfassbar, verantwortungslos. Ich arbeite übrigens als Laborantin.

  12. Tamara 5 Monaten vor

    Ich bin selbst Erzieherin in n einer großen Einrichtung mit sehr vielen berufstätigen Familien. Wir haben eine Notgruppe, welche zunehmend mehr in Anspruch genommen wird. Ich verstehe die Not der Eltern (da auch ich eine berufstätige Mutter bin und zur Zeit nicht auf die Großeltern zurück greifen kann) und dennoch blutet mir jeden Tag das Herz wenn ich Hygienemaßnahmen in der Kita umsetzen muss die rein gar nichts mehr mit pädagogischer Arbeit am Kind zu tun hat. Ich frage mich immer wieder wie solche Entscheidungen von so vielen Leuten der Politik getroffen werden können… an die Kinder denkt hier meiner Meinung nach keiner.

    Ich freue mich irgendwann wieder RICHTIG zu arbeiten oder hoffe täglich, dass den Kindern zu liebe zurück gerudert wird!

  13. Christine Schulz 5 Monaten vor

    Hallo Frau Winkler,
    danke für Ihre Empfehlung, aber definitiv wurde unsere spezielle Schulform ja wieder erst einmal nach Hinterfragen von Kollegen überhaupt erwähnt. In offiziellen Schreiben seitens des SMK wurden wir ja mal wieder nicht erwähnt. Sie erinnern sich, ich schrieb letztes Mal einmal Randgruppe, immer Randgruppe. Sie hatten zwar versprochen das zu ändern, aber passiert ist da ja wieder nix. Ich kann der Entscheidung, in kleinen, konstanten Gruppen den Unterricht wieder aufzunehmen wirklich etwas abgewinnen, aber bei der Verfolgung von Infektionsketten bin ich sehr skeptisch. Unsere Schüler werden täglich aus dem ostsächsischen Raum von unterschiedlichen Taxi-Unternehmen zur Schule gefahren. Im Laufe des Tages transportieren diese Taxen Kranke und Unbekannte. Am Nachmittag bringen sie unsere Schüler nach Hause. Erster unkontrollierbarer Fakt. Unsere Schüler wohnen in unterschiedlichsten Orten. Welche Sozialkontakte sie pflegen, können sie aufgrund ihres geistigen Entwicklungsstand nicht formulieren. Zweiter unkontrollierbarer Fakt. Ein Teil der Eltern unserer Schüler sind kognitiv sehr einfach strukturiert. Was bitte können wir von ihren „ehrlichen“ Antworten bezüglich des Gesundheitszustandes ihrer Kinder und ihrer Familie glauben, wenn sie aufgrund ihrer sozialen Situation einfach nur froh sind dass ihre Kinder wieder zur Schule gehen, dies aber eigentlich aus gesundheitlichen Gründen nicht dürften. Ich schrieb schon beim letzten Mal frustriert… Basiskenntnise fehlen wirklich auf Regierungsebene. Das Fußvolk wird es schon richten und keiner von oben traut sich in die Realität. So kann Bildung in Sachsen nicht funktionieren, egal ob mit oder ohne Corona
    Chr. Schulz

    • Autor
      Lynn Winkler - SMK 5 Monaten vor

      Liebe Christine Schulz,

      dem kann ich nicht zustimmen. Auch für die Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung sind am Freitag zum Beispiel die entsprechenden Briefe auf der Seite https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html veröffentlicht worden (in gleichwertiger Form wie etwa zu den Oberschulen oder Gymnasien). Bitte beachten Sie, dass wir im Blog nicht alle Informationen abbilden können. Deshalb verweisen wir auch stets etwa auf die Corona-Webseite. Diese Angebote können gern genutzt werden.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  14. S.L. 5 Monaten vor

    Über den plötzlichen Strategiewechsel in Bezug auf die bisher verfolgte vorsichtige und schrittweise Öffnung der Schulen bin ich entsetzt. Als Lehrerin in einer Grundschule habe ich gemeinsam mit unserer Schulleitung und den Kollegen die letzten beiden Wochen Tische und Stühle aus den Klassenzimmern geräumt, um genug Platz zu schaffen, damit die Kinder in kleineren Gruppen mit genügend Abstand zueinander sitzen können. Wir haben Markieringsstreifen zum Abstandhalten angebracht, überall Hinweisschilder aufgehängt, Masken für Mitarbeiter und Kinder genäht, Hygieneregeln für Kinder, Mitarbeiter und Eltern erarbeitet, alle Beteiligten schriftlich vorinformiert, die bis gestern Mittag im Raum stehenden Konzepte für die weitere Öffnung (Phase 3) für unsere Schule in Web-Dienstberatungen durchgespielt und vorgeplant und dann plötzlich dieser „Paradigmenwechsel“! Alles, was die gesamte Gesellschaft bezüglich der Abstandsregeln und der Kontaktbeschränkungen mühsam lernen musste und nun überall weiterhin möglichst durchhalten soll, wird ab dem 18.05.2020 an den Grundschulen und in den Kindergärten und Horten außer Kraft gesetzt und dessen Nutzen damit infrage gestellt. 
    Der Anteil von jüngeren Kindern am Infektionsgeschehen ist aber unter den Experten sehr umstritten und in den letzten Tagen steht eher wieder die Vermutung im Raum, dass Kinder sehr wohl infektiös sind, dass sie sogar selbst gefährdeter sind als gedacht (generalisierte Entzündungen der Gefäße u.a.) und dass die Schulschließungen vermutlich die Neuinfektionen um etwa ein Drittel senken können.
    In voll besetzen Grundschulklassen mit begrenzten hygienischen Einrichtungen in den Schulgebäuden haben jedoch weder die Schüler noch die Erwachsenen (Lehrer und Hortner) auch nur die Chance, ihre Verantwortung wahrzunehmen, neue Infektionen zu verhindern. Sie werden regelrecht gezwungen, entgegen besserem Wissen und der weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen zu handeln und müssen in vollen Klassenräumen täglich mehrere Stunden gemeinsam verbringen, ein Raumwechsel und freies Bewegen auf dem Schulhof sind bis spät in den Nachmittag nicht möglich.
    Als Lehrerin mit einer Autoimmunerkrankung und über fünfzigjährig, die ich mir zugetraut hatte, mit Mundschutz und Einhaltung von Abstand kleine Gruppen meiner Schulkinder zu unterrichten, was in den ersten Tagen mit den Viertklässlern sehr gut gelungen ist, fühle ich mich nun als „Versuchskaninchen“. Denselben Begriff würde ich für alle Kinder und deren Familien geltend machen, denen unter diesen Bedingungen ein Schulbesuch zugemutet wird. 
    Mir sind die Not der Eltern und die gesellschaftlich-wirtschaftlichen und sozialen Folgen der wochenlangen Schulschließungen durchaus bewusst, aber sofort alle Grundschüler für den gesamtem Tag wieder in Schule und Betreuung zu schicken ist unverantwortlich. Den am Freitagmittag völlig überrumpelten, betroffenen Schulleitern, Lehrern und Erziehern wird es nun überlassen, ein völlig neues Konzept, neue Abläufe und Stundenpläne innerhalb einer Woche zu erstellen. FFP2-Masken zum Schutz der Erwachsenen sind bisher nicht zur Verfügung gestellt worden und es ist auch nichts dergleichen in Aussicht gestellt, Tests gibt es erst ab Juni, weil das mit demän Abrechnungen nicht früher klappt. Dass Prävention besser ist als großzügig angebotene Tests, wird nicht erwähnt. Wie man außerdem den Schülern der vierten Klassen und den jetzt schon zahlreichen Kindern in der Notbetreuung erklären soll, dass das Abstandhalten in der Klasse plötzlich nicht mehr nötig ist, aber vor der Klassenzimmertür niemand aus anderen Klassen auch nur getroffen werden darf (auch keine Geschwisterkinder, mit denen man nach dem Unterricht aber vielleicht wieder nach Hause laufen soll), müssen uns Herr Piwarz umd sein Expertenteam bitte auch noch erläutern.
    Ich hoffe sehr, dass sich viele Kollegen und Eltern meinen großen Bedenken anschließen werden und diese wenig durchdachten und gefährlichen Pläne noch geändert werden müssen. Für Experimente mit Kindern ist das Virus zu gefährlich!

  15. Rebecca 5 Monaten vor

    „Feste Gruppen“ endlich….da braucht es erst einen Virus eh man versteht, dass es eh am günstigsten ist, da man sein ganzes Leben Gruppen angehört oder gehören sollte….Familie, Abteilungen, Referate, Klassen usw. Nur befürchte ich, dass sich dies an Schulen mit über 400 Kindern und besonders Horten in der jahrelangen offenen Arbeit nicht einfach so umsetzen lässt! Da auch das Personal fehlt um für jede Gruppen einen Erzieher zu stellen. Jahrelang wurde am Personal gespart und Gruppen aufgehoben, um den Betreuungsschlüssel zu umgehen und nun solls gehen. Da habt ihr von den Ministerien wohl nicht aufgepasst!

  16. Richter 5 Monaten vor

    Als Mutter eines Kitakindes und Grundschülers stimmt es mich natürlich froh, all meine Betreuungsprobleme mit einem Mal gelöst zu sehen und es freut mich, dass meine Kinder wieder ihre Freunde sehe und lernen können – dennoch beschleicht mich ein großes Unbehagen:

    1. Erkenne ich als Mutter oder die Pädagogen tatsächlich Covid-19 Symptome? Sicherlich nicht bzw. nur dann, wenn sie sehr offensichtlich sind und wir bereits einige Menschen infiziert haben.

    2. Halten sich meine Kinder an die nötigen Hygienekonzepte. Sicherlich nicht.

    3. Werden soziale Kontakte damit auf wenige beschränkt und bleiben allesamt nachvollziehbar? Ich habe auf Arbeit mit Kollegen und Kunden zu tun, meine Kinder sind in Kita und Schule mit vielen anderen Kindern zusammen … viele andere Eltern, Geschwister, deren Freunde und Kollegen sind mit unserem Mini-3 Personenhaushalt indirekt verknüpft … Ob dies die Gesundheitsämter alles nachvollziehen werden können? Sicherlich nicht.

    4. Ich hoffe, die Schulleitungen hatten allesamt diese Öffnungspläne bereits lange vorliegen und konnten sich mit ihren Kollegen vorbereiten. Ich als Mutter muss sagen: Liebe Lehrerinnen und Lehrer und alle Kita-Erzieherinnen! Ich habe volles Verständnis, wenn Sie für die Umsetzung aller auferlegten Hygienemaßnahmen keine Verantwortung übernehmen wollen. Sie können es gar nicht, da zu wenig Vorbereitungszeit, zu wenig Personal, zu wenig Reinigungkräfte, zu wenig Platz im Schulhaus … und dann sind da noch meine Kinder, die nicht immer das machen, was sie sollen.

    • Kerstin 5 Monaten vor

      Super geschrieben…. und genauso wie dargestellt ist es auch!Eine Woche Vorbereitung für eine vollständige Öffnung der Einrichtungen….es mangelt an Personal…es mangelt an Räume…es mangelt an Hygieneumsetzung…..und Kinder sind Kinder,wir alle wissen, daß sie keinen Abstand einhalten können und auch beim spielen vergessen sich in die Armbeuge zu Husten oder Niesen…. überall wird empfohlen“schützt euch“ nur beim Personal in diesen Einrichtungen Kita oder Schule ist es nicht mehr wichtig!

  17. M. K. 5 Monaten vor

    Ich finde es völlig verantwortungslos jetzt zu starten ich arbeite an einem SBBZ als Lehrerin hab 2 Kinder Zuhause die noch nicht in der Schule sind. Mein Mann sollte eigentlich arbeiten jetzt soll ich meine Klasse wieder unterrichten in der mind 3 Kinder sitzen die schwerwiegende Vorerkrankungen
    haben. Ich weiß nicht wie es gehen soll.

  18. Erzieherin 5 Monaten vor

    Öffnen der Schulen und Kindergärten ist bestimmt notwendig. Ich frage mich dann nur auf welche Kosten das geht. Erzieher und Lehrer sind doch dann die, die mit ihrer Gesundheit spielen, wenn ich lese das Kinderguppen bis zu 10 Kinder oder mehr in einer Kindergarten Gruppe sind wird mir als Erzieherin Angst und Bange.

  19. Anja Flügel 5 Monaten vor

    Sehr geehrter Minister,
    auch ich bin Mama einer Schülerin der 3. Klasse und eines Vorschulkindes, natürlich war es nicht immer leicht in letzter Zeit, aber ehrlich ich kann das alles nicht nachvollziehen!
    Bis letzter Woche hieß es, die Klassen werden Stück für Stück und im Kindergarten Gruppe für Gruppe in 2 Wochen Abständen zurück geholt und es dürften nur eine gewisse Anzahl Kinder in einem Raum sein und diverse Sicherheitsvorschriften müssen eingehalten werden. Es hätte bedeutet, man hätte die Klassen/Gruppen aufteilen müssen. Es wäre doch okay gewesen, wenn alle 2 Wochen wieder eine Klassenstufe mehr dazu gekommen wäre und dann immer in A und B Woche unterrichtet wurden wäre. Eine Woche Schule, eine Woche Heimunterricht, so hätte man jede Klassenstufe bis zu den Ferien wieder in der Schule gehabt. Warum wird denn da immer wieder was anderes gemacht. So hätten viele Eltern wenigstens wochenweise wieder besser arbeiten gehen können, es wären genügend Lehrer und Lehrräume da gewesen, die Einrichtungen, die Familien und vor allem die Kinder hätten sich wieder an den neuen Rhythmus gewöhnen können, meiner Meinung nach die perfekte Lösung. Doch das was jetzt gemacht wird können die Einrichtungen doch gar nicht alles bewerkstelligen, schon gar nicht in so kurzer Zeit. Geschweige denn die überfüllten Schulbusse, auch dieses Problem wäre besser zu händeln gewesen, wenn immer nur eine Hälfte der Schüler in die Schule gemusst hätte.
    Auch wir haben leider eine Grundschule die immer nur das nötigste macht. Mir graut es bei dem Gedanken an die nächste Zeit.
    Ach und was das „Festegruppenmodell“ an geht, wie stellen sie sich das vor. Zum Beispiel ist bei uns der Hort so strukturiert, dass von 1-4 Klasse alle Kinder zusammen untergebracht sind. In der Schule werden sie getrennt und im Hort und im Schulbus vermischt, welche Logik steckt da bitte dahinter?! Und ja, gerade für die jüngeren Kinder ist Abstand halten fast unmöglich, auch fassen jüngere Kind alles an behmen es sogar in den Mund und sie fassen sich selbst öfters in den Mund und ins Gesicht als größere. Natürlich freue ich mich auch für meine Kinder, wenn sie wieder mit gleichaltrigen Kindern in Kontakt kommen, das wäre aber mit dem anderen Konzept auch der Fall gewesen. Im Gegenteil, man fühlt sich fast verarscht, warum wird jetzt alles so schnell wieder hochgefahren und überstürzt, da hätten sie sich die ganzen Maßnahmen der letzten Wochen echt schenken können. Wie soll man das seinen Kindern noch erklären, auf einer Art dürfen sie nur mit Mundschutz in einen Laden, sollen so wenig wie möglich Kontakt zu Groß- und Urgroßeltern haben (wo z.B. meine Mutter selbst zur Risikogruppe gehört und in einem Pflegeheim als Altenpflegerin arbeitet und die Urgroßeltern durch Alter und Vorerkrankungen stark gefährdet sind), sollen sich wenn möglich nicht mit Kindern die nicht aus ihrer Klasse/Gruppe sind treffen, auf Spielplätzen den Mindestabstand einhalten und alle anderen Maßnahmen mit machen und dann kommt ihr Plan von Schul- und Kitaöffnungen. Also es tut mir leid, das passt hinten und vorne nicht zusammen. Jetzt haben sich Kinder und ihre Familien und deren Arbeitgeber einigermaßen an alle Maßnahmen gewöhnt und wenn ihr Konzept nicht auf geht und Lockerungen zurück genommen werden müssen wird es schlimmer als zuvor für die Psyche der Kinder. Ich hoffe so sehr, dass ihr Plan nicht nach hinten los geht, denn das wäre für die Wirtschaft, die Krankenhäuser und jeden einzelnen noch viel schlimmer, als wenn man es einfach langsamer angegangen wäre.
    MfG

  20. Anna Jäger 6 Monaten vor

    Ich bedanke mich für diese motivierte und optimistische Entscheidung.So vielen Eltern und Kindern gibt das nun eine Perspektive für die nächste Zeit u meiner Ansicht nach wurde sehr gut abgewogen,was an Maßnahmen noch nötig ist und was nicht.Eigenverantwortung ist das Stichwort und vorallem Respekt Erziehern und Lehrern gegenüber,indem man sie als Eltern unterstützt.Jeder muss nun Verantwortung übernehmen u zeigen,dass wir diese Zeit zusammen bewältigt bekommen.Die Schließung war notwendig,um die Situation einschätzen zu können u Lösungen zu finden,aber nun müssen wir Lernen mit der Situation umzugehen u dieses Konzept ist für mich ein gelungener Anfang!Vielen Dank für soviel Engagement.

  21. Anja Marx 6 Monaten vor

    Vom RKI und Bundesregierung wird ein Mindestabstand von 1,5m und das Tragen von Mundschutzmasken empfohlen um die eigene und die Gesundheit der anderen zu schützen.

    Ist es rechtlich überhaupt in Ordnung Grundschulkinder per Schulpflicht in ein übervolles Zimmer zu zwingen. Die Hygienemaßnahmen können so nicht eingehalten werden. Ganze Klassen und deren Familien werden sich dann infizieren.

    Ich will nicht daß meine Kinder in der Grundschule vom Banknachbarn angesteckt werden.

    Habe ich nicht das Recht selbst sowas zu entscheiden.

    Warum entwickeln sie kein Konzept das wie jetzt halbwegs sicher ist, mit max. 15 Schülern weiter?

    MFG
    Mutter in Sorge

    • Ramona Lendle 5 Monaten vor

      Genau das ist auch mein Sorge. Der Abstand ist nicht gewährleistet. Meine Tochter 2. Klasse 25 Schüler in einem viel zu kleinen Klassenzimmer. Und im privaten Umfeld tut sowieso jeder was er will. Von wegen Kontaktbeschränkung da halten sich viele Menschen nicht dran. Und Eltern oder Familien die sich Sorgen machen weil eventuell Vorerkrankungen bestehen werden auch nicht mehr berücksichtigt. Kinder sind Überträger ohne Symptome? Zumindest war einmal die Rede davon. Hoffen wir das Beste.

    • Alina Heimann 5 Monaten vor

      Bei uns wurden die Klassen in drei Teile aufgeteilt. Die Gruppen fangen zu unterschiedlichen Zeiten an. Alle Tische haben Abstand und Nummerierungen. Unseren Kindern wurden zu Nummern gemacht und müssen ständig an irgendwelchen Hütchen mit ihrern Nummer warten bis sie sich Bewegen dürfen. In den Pausen dürfen sie keine Spiel spiele bzw Spielgeräte benutzen. Sie sehen ihre Freunde, dürfen aber nichts mit ihnen machen.
      Also ich finde diese Einschränkungen der Kinder noch viel schlimmer, als die Schule komplett geschlossen zu halten.
      Alles wird gelockert, aber von unseren Kinder wird zuviel verlangt.
      Ein Bekannte hat mir von einem Jungen aus der Kita erzählt, der weinte aber nicht getröstet wurde, weil Abstand eingehalten werden muss. Was soll das aus unseren Kindern machen.

  22. Gabriele hoffmann 6 Monaten vor

    Ich verstehe die Sorgen arbeitender Eltern. Ich verstehe die kinder, die ihre Freunde vermissen . Ich weiß, dass sich alle Erzieherinnen Normalität wünschen, aber zu diesem Preis, ist es kaum zu realisieren. Strikte Gruppentrennung, heißt für jede Gruppe einen Früh- und einen Spätdienst, heißt, 11 Btreungsstunden pro Gruppe. Wie soll das bitte bei Sachsens super Betreuungsschlüssel realisiert werden ? Von der nun bevorstehenden Urlaubszeit ganz zu schweigen. Krippenkinder haben manchmal Kummer, gerade jetzt , nach dieser langen Zeit ohne Kita. Krippenkinder wollen- brauchen Körperkontakt, manch Kindergartenkind auch. Das ist so wichtig und richtig- schön, dass alle Lehrer getestet werden ,denn die kleinen halten Abstand und wissen ganz genau, wie man Hygieneregeln einhält. Ich könnte noch so vieles anführen, ich bin einfach nur traurig, wie mit uns Erzieherinnen umgegangen wird.

    • Franziska Licht 5 Monaten vor

      So ähnlich wie Gabiele Hoffmann geht es mir auch. Sicher ist der Gedanke der wieder ermöglichten Teilhabe der Kinder am sozialen Miteinander gut, aber ob es für sie auf Dauer besser ist, mit 15 anderen Kindern in einem einzigen Zimmer eingesperrt zu sein und nur alle paar Tage für 1-2 den Garten nutzen zu können, weil sie ihn mit 4 anderen Gruppen teilen müssen, weiß ich nicht. Und zu behaupten, Studien würden aussagen, Kinder wären weniger ansteckend, ist eine Frechheit. Gerade heute habe ich von einer anderen neueren Studie gelesen, es sei bewiesen, sie sind ebenso ansteckend wie Erwachsene und alles andere widerspricht ja auch jeder Logik, Kinder haben leider keine Superkräfte, sie haben nur weniger starke Symptome. Da wird nun aufgrund des Drucks der Gesellschaft in Kauf genommen, dass sich die Erzieher und Lehrer durchinfizieren, vielleicht sogar gewollt, denn sind wir Pädagogen erst mal immun, dann kann ja eeendlich alles zur Normalität zurück kehren…. -_-
      Ich hoffe, die Eltern versuchen sich wirklich an die Spielregeln im privaten zu halten, damit die Kurve nicht zu schnell hoch geht, und unseren Mut und Einsatz ungeschützt an der Front zum Wohl ihrer Kinder zu schätzen wissen.

  23. Franziska Steppes 6 Monaten vor

    Dass nunmehr auf das Einhalten der Abstandsregel und damit zusammenhängend das Gebot der kleinen Gruppen verzichtet wird, stellt sich für mich als äußerst mutiger, um nicht zu sagen fragwürdiger Schritt dar. Entspricht dieses Vorgehen den auferlegten Kontaktbeschränkungen, die bis Anfang Juni gelten? Es dürfte sich landesweit um eine Recht große Zahl „fester Gruppen“ handeln, an jedem Kind „hängen“ Familienangehörige etc. Ich hoffe, wir opfern dem dringenden Wunsch nach mehr Normalität und Entlastung der familiären Betreuungssituation nicht die äußerst positive Entwicklung des Infektionsgeschehens, so dass ein Rückschlag wieder zum Lockdown zwingt.

  24. RW 6 Monaten vor

    Gruppentrennung – die Idee hinkt

    Die Gruppen werden sich zwangsläufig durchmischen. Es gibt Geschwisterkinder, Lehrerkinder oder auch den Nachhauseweg… nur um ein paar Punkte zu nennen. Die Schülerbeförderung ist auch ein Megathema. Und über allem schwebt das Damoklesschwert der Schulpflicht. Zeit, über alternative Wege endlich substanziert nachzudenken – und da meine ich das SMK. Schreibtischentscheidungen ohne Basiserfahrung sorgen, angewürzt mit wenig Zeit, wirtschaftlichem Druck und durchgesetzten Lobbyisten für unnötige Risiken der Risikogruppen. Corona ist ein Wintervirus, da sollte sich niemand beweihräuchern, richtig gehandelt zu haben. Gebt den Eltern die Verantwortung für ihr Kind zurück.

  25. Lea Schulze 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Idee, die Kinder im Klassenverband zu belassen und dort strikt getrennt von den anderen Klassen/Gruppen wieder eine Form von Normalität zu gewährleisten, begrüße ich sehr und sehe es sogar für notwendig an! Ziel aller Maßnahmen muss ja aber sein, einen Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten zu gewährleisten. Sie holen die Eltern mit ins Boot (täglicher Nachweis der Infektionslosigkeit, Betreuung nur im nötigsten Ausmaß annehmen, auch außerhalb von Schule Kontakte beschränken), auch das ist richtig und wichtig!
    ABER!!! Was ist, wenn die Zusammenarbeit zwischen Schule und Hort äußerst problematisch ist, wenn die räumlichen Gegebenheiten sowieso schon grenzwertig sind, ganz zu schweigen von der personellen Ausstattung der Lehrerschaft. Dazu kommt, dass die Stimmen, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung diese Pandamie übertrieben seien, auch im Schulpersonal lauter werden. Dieses Konzept fordert allen Seiten eine äußerst hohe Disziplin ab. Ich weiß nicht, ob ich dies an der Schule meiner Kinder gewährleistet wird.
    Gibt es eine Anforderung, das die Schulen Ihre Umsetzungskonzepte vorstellen müssen und wird dies dann auch überprüft.

    Eine besorgte Mutter
    (die schon weiß, dass die Infektionszahlen im Moment sehr gering sind, aber auch weiß, dass dies nur so ist weil alle Seiten in den letzen Wochen sehr diszipliniert waren.)

  26. Katja Schumann 6 Monaten vor

    Ich verstehe nicht wieso nun auf einmal keine Abstandsregeln eingehalten werden müssen???
    Kennen Sie die hygienischen Verhältnisse an den Schulen? Kein warmes Wasser zum Hände waschen, keine ausreichende Seife.
    Ich bin ehrlich, ich habe Angst mein Kind in die Schule zu geben, denn ich weiß auch dass diese Situation für Lehrer und Hortner eine große Herausforderung ist und diese unheimlich schnell aus dem Ruder läuft und in alltägliche Gewohnheiten übergeht..
    Schauen sie sich die Schulen an und entscheiden Sie nicht immer vom Schreibtisch aus…
    Wollen sie aufgrund ihrer unüberlegten Entscheidung verantwortlich für einen erneuten Shutdown sein? Denken Sie doch mal in erster Linie an das menschliche Wohl und nicht an die finanziellen Belange irgendwelcher Geldsäcke…

  27. Os-Lehrer 6 Monaten vor

    Völlig planloser Plan. Die Gruppen sollen Konstant und klein sein und vom selben Lehrer betreut werden? In Grundschulen die nur 5 Lehrer haben!?
    Gruppen sollen strikt getrennt werden? Und wie? Sollen wir Kinder einschließen in den Räumen oder jede Gruppe anders Pause machen. Bei Schulen über 300 Schüler absolut unmöglich. Jeden Tag andere Klasse. In die Schulen und den Rest der Woche Aufgaben geben? Wer soll das planen und organisieren, geschweige denn kontrollieren? Die Erfahrung der letzten Woche zeigt mir als OS-Lehrer, dass bisherige Aufgabe vielleicht von 10% der Schule abgefangen (!) werden.
    Das ist ein nicht durchdachter Schnellschuss auf dem Rücken aller pädagogischen Fachkräfte in Grundschule weiterführender Schule und vor allem Kitas!

  28. GS L ü50 6 Monaten vor

    Wie groß muss der Druck in Sachsen sein, um so zu entscheiden?
    Wie wenig Kontakte scheint es zur Basis vor Ort zu geben, um so zu entscheiden?
    Wie wenig Kenntnisse zu Räumlichkeiten und Personal scheint es zu geben, um so zu entscheiden?
    Wie wenig Vertrauen scheint es in die Lehrerschaft zu geben, um deren Ideen zu sinnvollen weiteren Schritten beim Öffnungskonzept in solche Entscheidungen einfließen zu lassen?
    Das System Schule hat in dieser Zeit eine einmalige Chance sich zu wandeln, innovativer, kreativer und offener zu sein.
    Lasst diese Chance nicht ungenutzt!

  29. Thomas 6 Monaten vor

    Guten Morgen,
    Wie verhält es sich bei Kindern mit Vorerkrankungen? Muss das der Schule gemeldet werden?
    Und wie soll man die Grosseltern schützen wenn sie mit im Haus wohnen?

  30. Susanne 6 Monaten vor

    Genauso einen Brief, mit der persönlichen Aufforderung zu prüfen, ob wirklich die gesamte Betreuungszeit notwendig ist usw. hätte ich mir auch für uns Tagesmütter gewünscht. Aber uns lässt man allein, mit uneingeschränkter Betreuungszeit, mit den ganzen Hygieneregeln, Auflagen und mit der gesamten Last des Risikos. Keine extra Coronakranktage im Falle einer Erkrankung mit Bestätigung. Ich fühle mich allein gelassen, während die Kitas alle mögliche Unterstützung bekommen, sei es mit solchen Briefen, mit der Bereitstellung von Masken oder Desinfektionsmitteln oder einer angemessenen Vorlaufzeit, die wir nicht hatten.

    • Irmgard 5 Monaten vor

      Bei uns in Baden-Württemberg waren wir froh wir durften betreuen, da ist nur Notbetreuung und dann soll jetzt auch die Zahl der insgesamt maximal betreuten Kinder reduziert werden. Da ich viel teilzeitkinder mit wenig Stunden habe bedeutet das, ich darf bei acht Betreuungs verträgen insgesamt nur vier oder fünf Kinder betreuen, die restlichen muss ich im Regen stehen lassen. Und das, obwohl die einen Kinder Anfang Woche und die anderen Ende Woche oder die einen vormittags und die anderen nachmittags kommen könnten.

      Ist sowohl für die Eltern, die nicht arbeiten können als auch für uns Tagesmütter eine Existenzfrage!

    • Irmgard 5 Monaten vor

      Bei den Desinfektionsmittel, da muss ich dir recht geben, da sollte auch von behordenseite beispielsweise eine Zuteilung erfolgen, von mir aus auch gegen Bezahlung. Masken habe ich privat….

    • Nora 5 Monaten vor

      Hallo Susanne,
      auf der Seite -Bundesverband der Kindertagespflege, gibt es zum Ausdrucken, Hinweise für Eltern in der Corona- Zeit. Da steht alles was Eltern unbedingt beachten und einhalten müssen. Auch der Satz: Lassen Sie das Kind nur so lange in der Kindertagespflege betreuen, wie unbedingt nötig. Je kürzer die Zeit des Kontaktes ist, umso besser. Ich habe das alle Eltern ausgehändigt und mir extra unterschrieben lassen. Die meisten Eltern sind in dieser Zeit auch sehr unsicher und haben Angst um ihre Kinder. Diese Richtlinie helfen Ihnen ein bisschen.

  31. Sandra Fröhlich 6 Monaten vor

    Habe nur eine Frage. Werden jetzt alle Kinder mit Vorerkrankungen wie z.b Asthma wirklich in die Schule geschickt? Ist das ned unverantwortlich oder ein Experiment von der Stadt Dresden? In unserem Haushalt leben zwei mit Vorerkrankungen, mein Kind und i selbst. Habe Angst!!

    • Autor
      Lynn Winkler - SMK 5 Monaten vor

      Liebe Sandra Fröhlich,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Schülerinnen und Schüler, die aufgrund von Vorerkrankung(-en) zu einer Risikogruppe gehören, sollten einen Arzt aufsuchen und seinen Empfehlungen folgen.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  32. Christine Schulz 6 Monaten vor

    Danke dem SMK, dass das Fußfolg der Lehrer mal wieder als Deppen da steht. Artig haben wir in der letzten Woche die Prämissen an die Eltern weitergegeben. Und jetzt ist alles anders. Ich wünschte mir sehr, die, die vom Tisch aus entscheiden, sollten mal Realitätsluft schnuppern und wahrnehmen. Die neusten Vorgehensweisen seitens des Kultus brechen allgemeine Empfehlungen runter. Abstand kann, muss aber nicht sein. Was für eine Leugnung der Gefahr… All die SMK-Beschäftigten sollten sich endlich mal an die Basis begeben, damit sie endlich mal sehen, worüber sie entscheiden. Hinweis… Schulen für Schüler mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sind ja mal wieder nicht erwähnt worden. Gilt da immer noch der Passus von letzter Woche?

    • Autor
      Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Christine Schulz,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Viele weitere Informationen finden Sie auch auf der Corona-Webseite: https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html. Hier können Sie sich auch gern etwa zu den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung informieren. Kultusminister Christian Piwarz hat sich zum Beispiel in verschiedenen Briefen an die Schulen gewandt.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  33. Schulz 6 Monaten vor

    Es ist echt schon beschämend, dass man sich inzwischen nur noch auf vakanten Seiten äußern darf, und daher wahrscheinlich mit seiner Meinung eh ins Leere läuft. Trotzdem versuche ich es hier. Zunächst einmal danke ich dem SMK dafür, dass wir Lehrer mal wieder die Deppen sind. Letzte Woche artig die Infos des SMK weitergeleitet und heute müssen wir Eltern erklären, dass bezüglich der Förderschulen alles ganz anders ist. Ihr Oberen, die nie wirklich Lehrer waren aber trotzdem alles entscheiden, solltet euch endlich mal mit der Basis beschäftigen.

  34. S.K. 6 Monaten vor

    Ich bedaure diese zeitige Schulöffnung sehr.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Grundschule, welche im Normalbetrieb nicht mal Toilettenpapier zur freien Verfügung stellt, ein ausreichendes Hygienekonzept umsetzen kann.
    Ich kann nur hoffen, dass die Umsetzung genau und unabhängig vor Ort geprüft wird.