Kultusminister stellt Fahrplan für weitere Öffnung der Schulen vor

Kultusminister stellt Fahrplan für weitere Öffnung der Schulen vor

Foto: ufokim | Adobe Stock

Foto: ufokim | Adobe Stock

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz hat heute einen Fahrplan zur weiteren Öffnung der Schulen vorgestellt. Das Kabinett wird dazu voraussichtlich Ende April einen Beschluss fassen.

Schülerinnen und Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen sollen ab dem 6. Mai wieder ihre Schulen besuchen. Ebenfalls geöffnet werden sollen zu diesem Termin die 4. Klassen an Grund- und Förderschulen. Damit setzt Sachsen bundesweite Absprachen vom 15. April um. Damals hatten sich die Länder in Absprache mit der Bundeskanzlerin darauf verständigt, Anfang Mai die Schulen auch für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und Berufsbildenden Schulen, zu öffnen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. „Wir wollen damit den Schülerinnen und Schülern, die Chance geben, sich auf ihren Abschluss im kommenden Schuljahr vorzubereiten“, teilte Kultusminister Christian Piwarz heute mit. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird das Kabinett voraussichtlich am kommenden Donnerstag (30. April) beschließen.

Die Wiederaufnahme des Unterrichts in der Primarstufe zunächst in der 4. Klassenstufe ist damit begründet, dass die ältesten Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter am ehesten Abstands- und Hygieneregel einhalten können.

Die schrittweise Öffnung der Schulen betrifft neben der 4. Klassenstufe an Grund- und Förderschulen auch die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassenstufe im Hauptschulbildungsgang und der 9. Klassenstufe im Realschulbildungsgang der Oberschulen. Sie betrifft ferner an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen die Klassenstufen 8 und H 9 und an den Gymnasien die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11. An Beruflichen Gymnasien gilt dieses für die Jahrgangsstufe 12. Hinzukommen Schülerinnen und Schüler in beruflichen Bildungsgängen, die im nächsten Jahr ihre Prüfungen ablegen. Parallel finden für die Abschlussklassen weiterhin Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen statt.

Ausblick auf 3. Stufe der Öffnung

Mit der Aufnahme des Unterrichts in den vierten Klassen und den Abschluss- und Vorabschlussklassen ist es für den Kultusminister nicht getan. „Ich schätze zwar ein, dass mit einem Normalbetrieb bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr zu rechnen ist, aber wir denken dennoch über eine weitere Öffnung der Schulen nach. In einer dritten Stufe wollen wir für die übrigen Schülerinnen und Schüler den Unterricht an den Schulen eröffnen. Dabei denken wir an einen Wechsel aus Präsenzzeiten an der Schule und häuslichen Lernzeiten. Wir streben an, dass alle Schülerinnen und Schüler, wenn die Lage es zulässt, möglichst mindestens einmal in der Woche im Unterricht an der Schule sein können. Um die Gesundheit aller zu schützen, müssen dabei zwingend die Maßgaben des Infektionsschutzes bedacht werden, um eine Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen“, so Kultusminister Christian Piwarz.

Kultusminister Christian Piwarz stellte zudem klar, dass für die Schülerinnen und Schüler der Abschluss- und Vorabschlussklassen kaum vollumfänglich Präsenzunterricht stattfinden kann. „Klassen, Gruppen und Kurse müssten räumlich und zeitlich voneinander getrennt werden. Nur so können die strengen Hygieneregeln und Abstandsgebote eingehalten werden. Mit der schrittweisen Öffnung der Schulen wollen wir aber wenigstens wieder eine regelmäßige Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern ermöglichen.“ Jedoch sei eine zur Stundentafel adäquate Unterrichtspräsenz nicht immer möglich. „Deshalb werden auch künftig Lernzeiten außerhalb der Schule vor allem zur Übung, Festigung und Vertiefung des Unterrichtstoffes notwendig bleiben. Präsenzzeiten und Lernzeiten gut aufeinander abzustimmen, ist die Aufgabe, vor der jede einzelne Schule jetzt steht“, so der Minister. Die Unterschiede der konkreten Bedingungen an den Schulen seien so groß, dass letztendlich nur vor Ort der Wechsel zwischen Lernzeiten zu Hause und Präsenzzeiten an der Schule geplant werden könnten. Das Kultusministerium wird die Schulen dabei mit weiteren Hinweisen in der kommenden Woche unterstützen. „Bei der Planung des wiederbeginnenden Unterrichts sollten Lehrerinnen und Lehrer sensibel mit sozial-emotionalen Auswirkungen des Lernens zu Hause umgehen, um die Schülerinnen und Schüler behutsam wieder an den schulischen Alltag heranzuführen“, so Kultusminister Christian Piwarz.

Die Schulen könnten eigenverantwortlich die Präsenzzeiten mit Bezug zur Stundentafel festlegen. Die Umsetzung der Lehrplanziele stehe nicht im Vordergrund. „Lehrerinnen und Lehrer entscheiden auf Grund der pädagogischen Situation, welche inhaltlichen Schwerpunkte sie für die in der verbleibenden Unterrichtszeit setzen“ („Hinweise zum Lernen und Unterrichten“). Lehrkräfte sollten zudem besonders sensibel bei der Bewertung und Benotung von Leistungen vorgehen. Von der Mindestanzahl der Klassenarbeiten und Klausuren könne abgewichen werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.coronavirus.sachsen.de. Fragen können unter der zentralen Hotline 0800 10 00 214 beantwortet werden.

Schulleiterbrief an Grund- und Förderschulen

Schulleiterbrief an Ober- und Förderschulen sowie allgemeinbildenden Gymnasien

Schulleiterbrief an Berufsbildende Schulen

Hinweis zu Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung*

Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bleiben mit Rücksicht auf das Infektionsrisiko ihrer Schülerinnen und Schüler weiterhin geschlossen.

* Ergänzung vom 29. April 2020

Dirk Reelfs, Pressesprecher im Sächsischen Staatsministerium für Kultus

61 Kommentare

  1. Sabine 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    dass die Grundschüler der 4.Klassen ab 6.5. wieder unterrichtet werden, ist ein wichtiger Schritt. Die Lehrer sollen diese Klassen durch den gesamten Tag begleiten und die Horterzieher das Gleiche mit den Kindern der Notbetreuung tun – wenn Schule und Hort im selben Gebäude sind, ist die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln eigentlich nicht zu gewährleisten. Es werden immer mehr Kinder in die Notbetreuung kommen und dann hat man schnell an die 100 Personen im Schulgebäude. Gibt es in dieser Richtung Überlegungen? Wie viele Personen dürfen im Gebäude sein ?
    Ich bin Lehrerin und wage es noch nicht, mir auszumalen, wie es ist, wenn nach und nach immer mehr Klassen wieder Unterricht haben und die Notbetreuung bleibt.
    Vielen Dank.

  2. Karo 6 Monaten vor

    Warum werden die 9. Klassen der Gymnasien nicht als Vorabschlussklassen betrachtet? Schließlich müssen auch diese Schülerinnen und Schüler im nächsten Schuljahr ebenso einen Abschluss der 10. Klasse machen, der dem Realschulabschluss entspricht. Um dies zu erreichen, müssen diese Schülerinnen und Schüler in SACHSEN die BLF’s in Mathe, Englisch und Deutsch schreiben. Diese kommen quasi einer Art Prüfung gleich…. Oder werden diese BLF’s im nächsten Jahr ausgesetzt? Dann wäre den jetzigen 9. Klassen an den sächsischen Gymnasien wenigstens diese Last genommen.

  3. Paula 6 Monaten vor

    Da die Beschulung für die Vorabschlussklassen auch an Fach-und Berufsschulen wieder aufgenommen wird, stellt sich für mich die Frage, ob die Kinder der Schüler dann ebenso einen Notbetreuungsplatz erhalten.
    Wird die Allgemeinverfügung nochmals angepasst? Sonst haben viele Auszubildende gar nicht die Möglichkeit den Unterricht zu besuchen, da sie daheim ihr Kind betreuen müssen.

    Beste Grüße!

  4. Linda Härtel 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich befinde mich im 2.Ausbildungsjahr zur Erzieherin. Laut aktueller Festlegung geht der Schulbetrieb ab 6.5. teilweise wieder los. Ich bin im Moment im Praktikum. Welche Regelungen gibt es dabei? Überall steht geschrieben, dass in Vorbereitung auf die Abschlussprüfung 2021 Auszubildende ab 6.5. Schule haben. Fällt das Praktikum dann weg? Was ist mit den Praktikanten deren Einrichtungen nach wie vor geschlossen bleiben?

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Linda Härtel,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte sprechen Sie dazu mit Ihrer Schule, denn hier wird der Schulbetrieb konkret organisiert. Ich gehe aber davon aus, dass Sie das Praktikum fortsetzen können. In jedem Fall entstehen Ihnen keine Nachteile, dafür sorgt die Schule mit Sicherheit.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  5. Mone 6 Monaten vor

    Wie läuft das jetzt mit den LRS Klassen?
    Mein Kind ist jetzt in der LRS 3/2.Das heißt die letzten Woche wo diese spezielle Förderung möglich ist,und auch dringend benötigt wird.Denn ab dem nächsten Schuljahr geht es in einer „normale “ vierten Klasse weiter wo es keine Förderung mehr gibt.Es steht also eigentlich auch ein Wechsel an.Vom alter her ist es gleich mit den viertklässlern. Ich wäre sehr froh wenn wir diese Spezielle Förderung ab 6.Mai wieder in Anspruch nehmen könnten , und die LRS wie vierte Klasse Förderschulen zählen würden.

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Mone,

      herzlichen Dank für Ihre Nachfrage. Ein Plan für die dritte Stufe und damit für die restlichen Klassenstufen wird noch erarbeitet. Sobald es dazu Entscheidungen gibt, informieren wir umgehend auf unseren Kanälen. Bis dahin möchte ich Sie noch um ein wenig Geduld bitten. Es gibt zusätzlich Überlegungen, in den Sommerferien freiwillige Lernangebote für Schülerinnen und Schüler einzurichten, die Nachholbedarf haben oder besondere Förderung brauchen.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  6. Diana Büttner 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Verantwortliche es ist schön das an die Abschlussklassen gedacht wurde. Aber was ist mit den 10. Klassen der Gymnasien. Für diese Schüler ist das Endjahreszeugnis gleichzeitig der Realschulabschluss für die Kinder die die Schule verlassen. Und dies somit für Bewerbungen vorlegen müssen. Nun ist es den Kindern nicht möglich aktiv auf die Noten einzuwirken um den bestmöglichen Abschluss zu erlangen.

    WARUM WERDEN DIESE KLASSEN NICHT ALS ABSCHLUSSKLASSE ANERKANNT UND DIE UNTERRICHTUNG ERLAUBT ????

  7. D. Schürer 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Verantwortliche für das Recht auf Bildung, warum kann man nicht tgl.einen Jahrgang in den Hauptfächern unterrichten, viel.im Corona -Abstand in der Aula, viel. Schichtbetrieb? Die Kinder müssen daheim bleiben und die Risikogruppen gehen mit Mundschutz fröhlich shoppen? Das ist den Familien mit Kita- und Schulkindern,welche an der Grenze ihrer Belastung sind, nicht fair gegenüber. Die Kinder halten sich besser an die Regeln als die Risikogruppen. Die Bildung ist für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen zwingend erforderlich. MfG D.S.

  8. Göhler 6 Monaten vor

    Wo finde ich Informationen wie es mit der Schulöffnung an Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Nirgendwo ist erwähnt ab wann und wie Schüler dieser Schulform wieder an die Schulen zurück dürfen.

  9. Mama 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    meine Frage bezieht sich auf Vorerkrankte Schüler ( Asthma ) die eventuell in Stufe 3 wieder die Schule besuchen müssen. Kind kann höchstens 5 min Maske tragen ( haben verschiedene da ) bekommt sonst Luftnot. Abstandsregeln im Bus kann nicht eingehalten werden ( Kind fährt mit den öffentlichen Verkehrsmittel )Schüler lebt in Familie wo Vater an COPD erkrankt ist.
    Vielen Dank wenn Sie mir diese Fragen beantworten können.
    LG Mama

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Mama,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Bitte sprechen Sie darüber mit einem Arzt und folgen Sie entsprechend seinen Empfehlungen. Das kann auch dazu führen, dass Ihr Kind die Schule nicht besuchen kann. Entsprechend ist ein ärztliches Attest vorzulegen. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern oder Geschwister zu einer Risikogruppe gehören.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  10. J. Jäkel 6 Monaten vor

    Warum wurden die Schulleiterbriefe vom 28.04.2020 erneut hier https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html und nicht über das Schulportal veröffentlicht? Wäre es nicht sinnvoller, zuerst die Schulen von Details neuer Regelungen in Kenntnis zu setzen, bevor man die Öffentlichkeit informiert?

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Hallo J. Jäkel,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Schulleiterbriefe sind gestern ebenfalls im Schulportal veröffentlicht worden.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  11. Claudia 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wie sieht der Plan an den Sportgymnasien mit Internatsunterbringung aus?

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Claudia,

      danke für Ihre Nachfrage. Informationen zur Internatsunterbringung folgen. Ich bitte Sie noch um ein wenig Geduld.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  12. Jan Hrdlika 6 Monaten vor

    Wenn ich mich nicht wirklich total verhört habe, besteht die Absicht, den Schulbetrieb am Montag, dem 25.5.20 wieder anlaufen zu lassen. Hat das SMK bedacht, dass genau an diesem Tag die Prüfungswoche in den Oberschulen beginnt. Dafür werden ohnehin mehr Lehrer als Prüfungsaufsicht benötigt. Wie sollen da die Mindestanforderungen an Hygiene und Infektionsschutz eingehalten werden? Bitte mit Überblick und nicht aus Übereifer politisch handeln.

  13. Anna 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Was ich immer in den Beiträgen vermisse ist eine Stellungnahme zu den Kinderkrippen. Wie sieht es damit aus? Wann könnte man da mit einer Entscheidung rechnen? Was ist mit den Müttern oder Vätern, die jetzt nach der Elternzeit wieder arbeiten gehen wollen? Gibt es da eine Regelung und gegebenenfalls eine finanzielle Unterstützung, denn das Elterngeld fällt ja dann weg.
    Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Anna,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich verstehe die Herausforderungen, mit denen im Moment leider viele Familien zu kämpfen haben. Seien Sie versichert: Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an Lösungen. Dazu vielleicht noch Folgendes: Die Kinderbetreuung im Kita- und Grundschulbereich wird ab dem 18. Mai in einem deutlich größeren Umfang in Sachsen möglich sein. Unser Kultusminister Christian Piwarz wird morgen dazu umfangreich informieren. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  14. Marie 6 Monaten vor

    „Lehrkräfte sollten zudem besonders sensibel bei der Bewertung und Benotung von Leistungen vorgehen. Von der Mindestanzahl der Klassenarbeiten und Klausuren könne abgewichen werden.“

    Gibt es denn schon eine VwV wie die Vornote für Klasse 10 in Coronazeiten berechnet wird? Mittlerweile rechnet da gerade jeder Kollege irgendetwas andres, da meist nur eine große Note vergeben wurde und ja zum Gunsten „gerechnet“ werden soll…Ich seh das etwas kritisch…

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Marie,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Die VwV dazu ist in Arbeit. Ich bitte Sie hier noch um ein wenig Geduld.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  15. Melanie 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich schließe mich meiner Vorrednerin an und bitte auch, die Kita-Kinder nunmehr in den Fokus zu stellen. Meine Mittlerste weint viel, weil sie ihre Kinder vermisst und gerade die Kleinen verstehen diese Situation nicht. Warum schaut sich keiner die momentane Notbetreuung an, daraus sind keine Infektionen entstanden, obwohl diese Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten und somit täglich mit vielen Personen Kontakt haben. Wollen Sie wirklich Ihre Kinder unter Masken sehen im Kita, diese Szenario, wie es geplant ist, wird nicht funktionieren, wenn ich die Vielzahl an Kindern und Schülern sehe.

    Momentan wird diese Situation auf den Schultern der Eltern ausgetragen, die für ihre Kinder in jeder Lebenslage 24 Stunden am Tag da sein muss.

    Ich bin gerade in Elternzeit und bin mit melnen Kräften auch langsam am Ende, eine 4. Klässlerin, die ich schulisch unterstützen muss, ein Kitakind mit 5 Jahren und ein Baby zu Hause, täglich das Mittagessen für die gesamte Familie vorbereiten etc. Das ist nicht Sinn und Zweck einer Elternzeit.

    Ihre hygienischen Maßnahmen in allen Ehren, aber hier ist jedes Mal die Rede, dass bis zum Ende des Schuljahres sich nichts ändert und dann, wird alles besser nach den Ferien??? Kann ich meine Kleinste nicht mehr zur Eingewöhnung schicken und wieder zur Arbeit gehen?

  16. Jana 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    unser Sohn wiederholt gerade die 9. Klasse im Realschulgang und könnte die 9. Klasse nach diesem Schuljahr nur noch im Hauptschulgang wiederholen oder würde es dafür eine Sonderregelung geben? Erschwerend kommt jetzt noch hinzu, daß er ein Attest bekommt, da ein Elternteil Risikopatient ist und er den Unterricht nicht in der Schule aufsuchen kann und er durch diese ganze Situation kaum Verbesserungsmöglichkeiten hat.
    Würde mich über eine Antwort sehr freuen und wo ich mich hinwenden kann.

    Jana

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Jana,

      vielen Dank für Ihre Frage. Bitte wenden Sie sich dazu gern an die Schule Ihres Sohnes.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  17. Madlen 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Ich finde es eine Frechheit das die dritte Klasse nicht wieder in die Schule kann es wird langsam Zeit das die kleinsten beachtet werden nicht nur die oberstufen brauchen Bildung auch die kleineren Klassen da muss halt Personal dafür gestellt werden und die Kita Kinder bleiben auch total auf der Strecke ich hoffe das mein Text mal die höhere Gesellschaft mal ins grübeln kommt es gibt auch noch andere alters Klassen die Bildung brauchen

  18. Frank 6 Monaten vor

    Guten Abend,
    verstehe ich es richtig, dass die Berufsschulen für Schüler des BVJ und der BvB-Maßnahmen geschlossen bleiben. Gerade für diese Schüler stellt das Fernlernen eine große Schwierigkeit dar. Gibt es schon Öffnungsszenarien für diese Schüler.

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Lieber Frank,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Ja, das verstehen Sie richtig.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  19. LuLa 6 Monaten vor

    Hallo,
    ich befürworte es sehr, dass es wieder Präsensunterricht geben wird. Besonders die unteren Klassen und Kinder aus problematischen, räumliche beengten und technisch schlecht ausgestatteten Familien haben dies besonders nötig. Wird jede Schule sich selbst ein Konzept zur Umsetzung der Beschulung überlegen?
    Wie sollen die Lehrer an Grundschulen geschützt werden? Wird es ein Maskenpflicht für Lehrer geben?
    Körperkontakt wird sich bei den Kleineren nicht komplett verhindern lassen.
    Werden auch Dienstberatungen unter Einhaltung der Mindestabstände wieder möglich werden?
    Und gibt es eigentlich weiterhin eine (Not-)betreuung im Hort?
    Danke für Ihre Antwort!

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Hallo LuLa,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Informationen, etwa zum Tragen von Masken, finden Sie zum Beispiel auf der Corona-Webseite: https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html.

      Zum Thema Hort: Die Viertklässler dürfen wieder an die Grundschule und an der Schule sollen auch die üblichen Hortbetreuungszeiten für diese Schülerinnen und Schüler abgedeckt werden (unabhängig davon, ob ein Anspruch auf Notbetreuung besteht). Das soll durch die Lehrerinnen und Lehrer erfolgen. Die Erzieherinnen und Erzieher (Hort) sollen sich auf die Notbetreuung der Erst- bis Drittklässler konzentrieren.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  20. Ina Strauss 6 Monaten vor

    Alles schön und gut, aber wie schaut es eigentlich mit dem Schutz der Risikogruppen aus? Es müssen ja nicht einmal zwingend die Kinder in die Risikogruppe fallen, aber ein im Haushalt lebender Familienangehöriger. Wie sieht da die Verfahrensweise aus?

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Ina Strauss,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Schülerinnen und Schüler, die zu einer Risikogruppe gehören, sollten ihren Arzt aufsuchen und entsprechend seinen Empfehlungen folgen. Das kann auch dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler die Schule nicht besuchen können. Entsprechend ist ein ärztliches Attest vorzulegen. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern oder Geschwister zu einer Risikogruppe gehören.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  21. Donata Poll 6 Monaten vor

    Der Hort wird ebenfalls nicht erwähnt, ist er gleichzusetzen mit der Grundschule? Ich bin Erzieherin an einer Grundschule

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Donata Poll,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Die Viertklässler dürfen wieder an die Grundschule und an der Schule sollen auch die üblichen Hortbetreuungszeiten für diese Schülerinnen und Schüler abgedeckt werden (unabhängig davon, ob ein Anspruch auf Notbetreuung besteht). Das soll durch die Lehrerinnen und Lehrer erfolgen. Die Erzieherinnen und Erzieher (Hort) sollen sich auf die Notbetreuung der Erst- bis Drittklässler konzentrieren.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  22. Bianca 6 Monaten vor

    Guten Abend, welche Regelung gibt es zum einjährigen Berufsvorbereitungsjahr? Diese Schüler*innen bekommen bei erfolgreichem Abschluss den Bildungsstand zuerkannt, der dem Hauptschulabschluss entspricht. Dazu ist auch ein mehrtägliges Abschlussverfahren verbindlich. Wie soll das gewährleistet werden, wenn diese Jugendlichen noch nicht die Berufsschule besuchen dürfen. Die involvierten Lehrkräfte wissen alle um die Schwierigkeiten einer Online-Beschulung gerade in diesem Bereich!

  23. Lisa 6 Monaten vor

    H. Piwarz sprach zum Schluss seiner Rede davon ab Montag Kindertagespflegen wieder zu öffnen. Es ist die ganze Zeit über nur davon die Rede, Erzieher zu schützen und Konzepte zu entwerfen was die Raumnutzung in Kitas betrifft. Niemand aber wirklich niemand denkt daran dass Kindertagespflege vorwiegend im privaten Bereich stattfindet. Wir haben keine separaten Räume. Wir arbeiten zuhause! Wir haben keine Schutz Ausrüstung erhalten, zahlen alles selbst. Das Argument das wir in kleinen Gruppen arbeiten spielt dabei überhaupt keine Rolle. In der gesamten Zeit über hat niemand gefragt ob wir eventuell Risikopatienten sind, oder Angehörige mit Erkrankungen zuhause haben. Und nun sollen wir die Ersten sein die öffnen. In der Krippe kommt auch ein Erzieher auf 5 Kinder. Diese bleiben aber weiterhin geschlossen. Was macht nun den Unterschied?

  24. Karin Krüger 6 Monaten vor

    Wie verhält es sich mit den Lehrern, die bisher wegen Vorerkrankungen und Ü60 zur Risikogruppe gehörten? Dürfen die ab 6.5. auch wieder arbeiten?

  25. Anne 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Frau Winkler,
    herzlichen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.
    Ich freue mich sehr zu hören,dass Herrn Piwarz das Dilemma der Kleinsten offenbar bewusst ist und darüber,dass er klar Stellung bezieht.
    Ihnen ebenfalls einen schönen Abend.

  26. Stephan 6 Monaten vor

    Liebe Lynn,

    könnten Sie bitte die Aussagen zu den Kitas von Herrn Piwarz darstellen. Auf welcher Grundlage wird entschieden, dass die Bildung von Jugendlichen über die von Kindern und Kleinkindern und deren Sozialisation gestellt wird?

    MfG

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Lieber Stephan,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist immer eine Abwägung zwischen Infektionsschutz und der Rückkehr in die Schule bzw. Kita. Wir haben uns für eine schrittweise Öffnung der Schulen entschieden, um die Auswirkungen der Infektionszahlen im Blick zu behalten und den Schülerinnen und Schülern, die vor den Prüfungen stehen (Gymnasium, Oberschule, Berufsschulen), die Möglichkeit zu geben, ihre Schule mit einem ordentlichen Abschluss zu beenden. Nur ein Abschluss mit Prüfungen gewährleistet auch die Anerkennung durch Wirtschaft und Hochschulen (national wie international). In einem zweiten Schritt werden nun die Schülerinnen und Schüler an die Schule zurückkehren können, die nächstes Jahr vor ihren Prüfungen stehen. Auch die Viertklässler können nun wieder die Schule besuchen, damit sie auf den Übergang zur Oberschule oder auf das Gymnasium vorbereitet werden können. Im dritten Schritt soll dann für alle Schülerinnen und Schüler die Schulen wieder offen stehen (eventuell nach Himmelfahrt). Das hängt aber von der weiteren Entwicklung der Infektionszahlen ab.

      Bei den Kitas und den Grundschülerinnen und -schülern ist es schwieriger, die Abstands- und Hygieneregeln umzusetzen. Gruppenbildung und Körperkontakt sind hier kaum (auf längere Zeit) vermeidbar. Daher gehen wir hier besonders behutsam vor. Aber auch hier fanden schon Lockerungen in der Notbetreuung statt, so dass circa 20 Prozent der Kinder derzeit wieder in Kita-Betreuung sind. Auch hier ist angedacht, eventuell nach Himmelfahrt eine weitere Öffnung vorzunehmen.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  27. Vanna 6 Monaten vor

    Bei einer Berufeliste, nach der gegenwärtig in meiner Kita etwa 95% der Eltern Anspruch auf Betreuung ihrer Kinder haben frage ich mich, was man da noch öffnen will??!!!! Bis zum heutigen Tag sind bei uns knapp die Hälfte aller Kinder (Gesamtanzahl wäre 53) für die Notbetreung angemeldet. Tendenz steigend. Kleine Gruppen nicht (mehr) möglich. Abstandhalten im fruehkindlichen Bereich ist illusorisch und für die Psyche der Kinder schädlich. Für Masken gilt dasselbe.
    Wer hat sich ausgedacht, eine Eingewoehnung für ein Kleinkind außerhalb des Gruppenraumes bzw. dann im Gruppenraumes ohne die Eltern durchzuführen? Da ist der psychische Schaden für das Kind vorprogrammiert. Wo sind die Psychologen, die diesem Irrsinn Einhalt gebieten?
    Und schließlich liest man jetzt Berichte, nach denen kleine Kinder das Virus doch nicht so umfangreich übertragen wie anfänglich propagiert. Wer soll das bitte glauben, wo diese Altersgruppe vorher von denselben Fachleuten als Virenschleudern eingeordnet wurden? Wie das Personal sich schützen soll findet keine Erwähnung. Wie wäre es mit einen wöchentlichen Corona Test für die Mitarbeiter?

  28. E. Hoffmann 6 Monaten vor

    Guten Abend, wie wird eigentlich der Umstand bewertet, dass alle diese strengen Maßnahmen nur innerhalb der Schulgelände durchgesetzt werden können? Was passiert auf dem Schulweg? Was, wenn die Schüler sich außerhalb des Schulgeländes befinden? Meinen Sie nicht, dass die jungen Menschen dort ihrem verständlichen Drang nach Austausch und sozialer Nähe nachgeben werden ?

  29. Fabian Langer 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Wann gehen die Berufsschüler des 1. LJ (3 jährige Ausbildung wieder?

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Lieber Fabian Langer,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, informieren wir umgehend auf unseren Kanälen. Hier möchte ich Sie noch um ein wenig Geduld bitten.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

  30. M. Grobe 6 Monaten vor

    Werden die Schulen erneut mit Desinfektionsmitteln und Schutzmasken versorgt?
    Was geschieht mit den Schüler*innen des Berufsvorbereitungsjahres? Schule ja/nein?

  31. Anne 6 Monaten vor

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wurde denn in Ihrer Beratung auch über die Kitas gesprochen?Die Kleinsten fallen in den letzten Wochen oft durchs Raster,haben aber genau wie alle anderen ein Recht auf Bildung und soziale Kontakte,die für ihre Entwicklung zwingend notwendig sind.
    Wie die Viertklässler stehen auch die Vorschulkinder vor einem wichtigen neuen Lebensabschnitt,den es pädagogisch sinnvoll vorzubereiten gilt.
    Auch ein Sechsjähriger ist unter den wachsamen Augen des Fachpersonals in der Lage,Abstand zu halten,in die Armbeuge zu niesen oder zu husten und sich gründlich die Hände zu waschen.
    Bitte vergessen Sie die Kleinsten nicht!Für sie ist die Situation mindestens genauso belastend wie für alle anderen.

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Liebe Anne,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Schauen Sie sich gern einmal das Video zur heutigen Kabinettspressekonferenz an. Unser Kultusminister Christian Piwarz gibt zu verschiedenen Aspekten Auskunft: https://www.youtube.com/watch?v=pmfmt4vBz6o.

      Einen schönen Abend
      Lynn Winkler

  32. AD 6 Monaten vor

    Guten Tag! Was ist mit den 3.-Klässlern? Für die 4. Klassen steht der weitere Bildungsweg bereits fest (die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen erfolgt jährlich im Februar). Die jetzigen 3. Klassen erhalten jedoch im nächsten Februar ihre Bildungsempfehlungen. Kompetenz-Tests in Mathe und Deutsch wurden nicht geschrieben. Wie soll eine vernünftige Bildungsempfehlung erfolgen, wenn weiterhin kein Unterricht erfolgt? Sollten die 3. Klassen nicht auch als ‚Vorabschlussklassen‘ (wie 11., 9., 8. Klasse) behandelt und entsprechend unterrichtet werden?

  33. Mutter und mehr 6 Monaten vor

    Schüler der Klassenstufen 8 bzw. 9 der Förder-, Haupt- und Realschulklassen können auf eine Rückkehr in die Schulen hoffen. Den gleichen Klassenstufen der Gymnasien bleibt dies verwehrt. Doch auch die Klassenstufe 10 wechselt von der Sek I in die Sek II. Ihnen werden für die Kurse essentielle Grundlagen fehlen. Der Hinweis, „Lehrerinnen und Lehrer entscheiden auf Grund der pädagogischen Situation, welche inhaltlichen Schwerpunkte sie für die in der verbleibenden Unterrichtszeit setzen“, lässt mich vollends zweifeln. Lehrer, Eltern und Schüler können sich schon mal auf spannende Diskussionen in den Folgejahren einrichten. Dass den Prüflingen der kommenden zwei Schuljahre nicht weniger Kulanz in den Prüfungen entgegengebracht wird, wäre wünschenswert. Auf Grund der Erfahrungen im sächsischen Schulsystem mag ich jedoch nicht daran glauben.
    Was ist mit den Kollegs und den Volkshochschulklassen? Was mit den Grundschülern – insbesondere der ersten Klasse? Sie müssen die Grundkompetenzen erlernen. In den Kitas wird eine Notbetreuung gewährleistet. Auch hier gilt es Abstand zu wahren. Grundschüler sollen dafür weniger Verständnis haben? Und weshalb dürfen kleine Klassen nicht wieder normal unterrichtet werden (wie beispielsweise in den Förderschulzentren oder in einem großen Teil der Berufsschulen)? Wäre es nicht eine gute Gelegenheit über die grundsätzliche Größe der Klassen zu sprechen? So manche nun schnell geschaffene Sonderregelung wäre hinfällig…
    Was auch immer wir in Deutschland gerade versuchen zu schützen: es geht auf die Kosten der jungen Generation. Neben bürgerlicher Freiheit, Innovationen und Wirtschaftskraft riskieren wir nun auch die Bildung und damit die Zukunft unserer Kinder. Schäuble hat recht: um welchen Preis retten wir Leben?

  34. Gläser 6 Monaten vor

    Sehr geehrter Herr Piwarz,

    ich bin Lehrer aus Überzeugung und ich freue mich auch sehr darauf, bald alle meine Schüler wieder persönlich unterrichten zu können.

    Aber an dieser Stelle möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Schulen quasi allein gelassen werden in der Umsetzung. Zudem lade ich Sie bspw. herzlich ein, einmal beizuwohnen, wie lasch Schüler bezüglich einzuhaltender Infektionsschutzregeln umgehen. Die Masken können Schüler nicht den ganzen Tag tragen, zumal es dazu auch keine verpflichtende gesetzliche Regelung gibt.
    Aber wie sie dann die Masken teilweise tragen, entbehrt jeder Grundlage.
    Und jeder meiner Kollegen und ich belehren immer und immer wieder, wie der Infektionsschutz zu erfolgen hat.
    Leider kann ich auch nicht gleichzeitig in drei Klassenzimmern sein, wie es aber derzeit sein müsste.
    Und glauben Sie mir bitte, meine Kollegen und ich tun das Beste, um aus der Situation für die Schüler das Maximale herauszuholen. Einfach, weil sie es absolut verdient haben, dass wir für unsere Schüler da sind.
    Doch auch wir als Lehrpersonal haben unterschwellig „Angst“ vor einer Infektion bzw. dass wir etwas auf unsere Angehörigen, welche auch mitunter Risikogruppen angehören, übertragen.
    Und bitte lassen Sie doch den Schulen und vor allem den dortigen Verantwortlichen ein paar Tage mehr Zeit, um alles gut vorzubereiten.

    Mit freundlichen Grüßen
    C. Gläser

  35. Förderschullehrer 6 Monaten vor

    Wie sieht denn der „Fahrplan“ für die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung aus?
    Leider sind hierzu bisher keinerlei Informationen greifbar bzw. ist diese Schulform von den allgemeinen Informationen sogar immer explizit ausgeklammert.

    • Lynn Winkler - SMK 6 Monaten vor

      Lieber Förderschullehrer,

      danke für Ihre Nachfrage. Es sollte keinesfalls der Eindruck entstehen, dass die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung „explizit ausgeklammert“ werden. Diese Schulen bleiben mit Rücksicht auf das Infektionsrisiko ihrer Schülerinnen und Schüler weiterhin geschlossen. Ich habe diese Information jetzt auch im Beitrag ergänzt.

      Herzliche Grüße
      Lynn Winkler

Pingbacks

  1. […] Donnerstag, 30. April 2020 Sehr geehrte Eltern, so schnell kann es gehen, und schon müssen Planungen wieder geändert werden. Gingen wir nach der letzten Information des Ministers von einer Wiederaufnahme des regulären Unterrichts für die 11. Klassen am 4.5.2020 aus, so hat dieser heute den Beginn auf den 6.5.2020 festgelegt. An unserer Umsetzung ändert sich nichts, nur dass die Schülerinnen und Schüler erst am 6.5.2020 kommen dürfen. Der Minister hat wiederholt, dass er nicht davon ausgeht, dass es bis zu den Ferien für alle Schülerinnen und Schüler regulären Unterricht geben kann, aber eine dritte Stufe der Öffnung angekündigt, für die es zwar schon Vorüberlegungen gibt, aber noch keinen konkreten Plan. Deshalb kann ich Ihnen auch nicht mehr sagen. Außer dass wir alles tun, um Ihre Kinder so gut, wie wir es vermögen, zu unterrichten – mit den Mitteln, die uns und Ihnen zur Verfügung stehen. Sobald eine neue Vorgabe kommt, werden wir die Umsetzung an unserer Schule planen und Sie informieren. Ich kann Sie nur noch einmal um Geduld  und um das nötige Vertrauen in unsere Planungen bitten. Hier finden Sie regelmäßig alle offizielle Informationen: https://www.bildung.sachsen.de/blog/. Die aktuellen Informationen zur 2. Stufe der Schulöffnung steht hier: https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2020/04/28/kultusminister-stellt-fahrplan-fuer-weitere… […]

  2. […] Details zum weiteren Öffnung der Schulen ist im Blog des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zu […]

  3. […] Fahrplan […]

  4. […] Kultusminister stellt Fahrplan für weitere Öffnung der Schulen vor […]