Kommunikationswissenschaftler Lutz Hagen über die Verantwortung von Medienmachern und die Bedeutung von nachrichtenkompetenter Schulbildung.
Schlagwort: Medienbildung
Warum die Medienbildung zunehmend wichtig wird für Sachsens Schulen. Kultusminister Christian Piwarz im Gespräch mit Peter Stawowy zur digitalen Bildung und dem Vertrauen in Medien.

In diesen Tagen blickt die Koalition aus CDU und SPD auf die erste Hälfte der laufenden Legislaturperiode zurück. Doch warum Halbzeitbilanz ziehen, wenn es auch länger geht. Seit März dieses Jahres ist Kultusministerin Brunhild Kurth fünf Jahre im Amt. Sie gehört damit zu den Kultusministern in Deutschland, die am längsten dieses Amt bekleiden. Grund genug einmal Bilanz zu ziehen.
In Zeiten von Fake-News und social bots will der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Medienkompetenz von Schülern jetzt aktiv fördern. Dafür haben ARD, ZDF und Deutschlandradio das Medienkompetenzangebot »so geht Medien« für Lehrer und Schüler gestartet. Es soll helfen, die Quellen und den Wahrheitsgehalt im Netz zu hinterfragen und einzuschätzen.
Nachdem die Kultusministerkonferenz (KMK) unter der Leitung der Länder Schleswig-Holstein und Sachsen ein Strategiepapier zur Bildung in der digitalen Welt erarbeitet und Ende 2016 verabschiedet hat, legt Sachsens Kultusministerium jetzt den Entwurf einer Konzeption »Medienbildung und Digitalisierung in der Schule« vor. Damit wird die KMK-Strategie im Freistaat Sachsen für Schulen landesspezifisch umgesetzt. Der Entwurf soll in den nächsten Wochen mit der Fachöffentlichkeit diskutiert, anschließend überarbeitet und Mitte dieses Jahres verabschiedet und veröffentlicht werden.
++Aktualisierung++ 360 Lehrer aus ganz Sachsen haben sich für die Herbstakademie zu Internet und digitalen Medien im Unterricht angemeldet. Die Fortbildung des Sächsischen Bildungsinstituts findet morgen, 15. November 2016, am Gymnasium Bürgerwiese in Dresden statt.
