Mit mehr Schülern und Schulen, überarbeiteten Stundentafeln und Lehrplänen sowie hunderter neuer Lehrkräfte startet das neue Schuljahr. Ein Überblick.
Kategorie: Bildungspolitik
Zum vierzehnten Mal in Folge hat Sachsen Platz 1 beim Bildungsmonitor errungen. Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bewertet anhand von zwölf Handlungsfeldern und 93 Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer.
Mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 werden nicht nur überarbeitete Lehrpläne in Kraft treten, sondern auch die Fächer Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung (GK) an Oberschulen und Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft (GRW) an Gymnasien in den Klassenstufen 7 und 8 eingeführt. Das gilt auch für die entsprechenden Förderschulen. Zur Unterstützung der politischen Bildung erhalten die Schulen in der Vorbereitungswoche vom Kultusministerium ein Materialpaket.
Das Gymnasium im Dresdner Stadtteil Pieschen wurde im Sommer 2017 gegründet. Seitdem hat es sich zu einer der Vorzeigeschulen in der Landeshauptstadt entwickelt – besonders wenn es um das Thema Digitalisierung geht.
Die diesjährigen Prüfungen im Mathematik-Abitur sorgten bundesweit für Proteste. Auch in Sachsen gab es Beschwerden über das zu schwere Mathe-Abi. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Sie zeigen: Die Prüfungsnoten liegen im Schnitt der letzten Jahre.
Gerade sind 90 Fachlehrpläne überarbeitet worden. Sachsens Schüler sollen sich politisch bilden, verstärkt lernen, souverän und kritisch mit Medien umzugehen und erfahren, was Nachhaltigkeit bedeutet. Ist es damit an Veränderungen im Bildungssystem genug? Nein, schreibt Kultusminister Christian Piwarz in einem Beitrag für den Blog des Kultusministeriums.

Cybermobbing, Drogen, Risiken und Gefahren im Umgang mit digitalen Medien – Kriminalprävention ist eine wichtige Aufgabe, für die Schule und Polizei eine besondere Verantwortung tragen. Deshalb haben das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) und das Landeskriminalamt (LKA) eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

Ab dem kommenden Schuljahr 2019/20 gibt es in der vierten Klasse eine Stunde Sport weniger. Das sorgt bei manchem für Unmut. Sportlehrer Stefan Thormeyer sucht nach einer Lösung.
