Vor knapp drei Jahren legte das Kultusministerium das Sachsenstipendium auf. Mit etwas Geld und einem Unterstützernetzwerk sollten Lehramtsstudierende für den späteren Einsatz in ländlichen Regionen gewonnen werden. Nun wird das Sachsenstipendium weiterentwickelt und das Programm nennt sich fortan »Perspektive Land«.
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Jetzt ist der zweite Jahrgang gekürt: Am Freitagabend haben das Kultusministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in Dresden fünfzig sächsische Nachwuchslehrer feierlich ins Sachsenstipendium aufgenommen. Für sie gibt es unter anderem ab sofort monatlich 300 Euro. Die Veranstaltung in der Dreikönigskirche war der offizielle Startschuss des Förderprogramms nach einem langen Auswahlverfahren.
Sachsen braucht in den nächsten Jahren Tausende neue Lehrer. Ausgebildet werden die an der Uni. Das Kultusministerium wirbt darum auch im Hörsaal um junge Lehrer.
Noch bis heute (30.6.) können sich Lehramtsstudierende ab dem 4. Semester für das Sachsenstipendium bewerben. Es gibt 300 Euro im Monat für die Dauer der Regelstudienzeit, spezielle Fortbildungen und eine individuelle Begleitung sowie Kontakt- und Vernetzungsangebote in der künftigen Einsatzregion.
Ab heute berichten die Stipendiaten des Sachsenstipendiums auf der neuen Facebookseite »Perspektive Land« von ihrem Landlehrerleben und den Erfahrungen mit dem Stipendium. Die angehenden Lehrer stellen dabei speziell ihre Regionen und ihre Schulen vor und wollen damit andere Nachwuchslehrer für das Landlehrerdasein begeistern.
