Steht es mit der Gesundheit der sächsischen Lehrerschaft tatsächlich so schlecht? Vorangegangene Untersuchungen hatten den Lehrern attestiert, häufig durch psychische und körperliche Erkrankungen betroffen zu sein. Die Aussagekraft dieser Studien ist allerdings fragwürdig, da sich die Lehrkräfte zumeist selbst einschätzten oder Daten aus fremden Studien verwendet wurden. Der neu erschienene Gesundheitsbericht der Sächsischen Bildungsagentur bringt jetzt Klarheit. Mittels neu erhobenem Datenmaterial wird der Gesundheitszustand der sächsischen Lehrer erstmals objektiv dargestellt.
Schlagwort: Lehrergesundheit
Der Berufseinstieg ist eine sensible Phase für junge Lehrerinnen und Lehrer und prägt meist das gesamte Berufsleben. Denn schon bald entscheidet sich, ob sie moderne Pädagogik umsetzen oder eher damit kämpfen, die nächste Unterrichtsstunde irgendwie zu überstehen. Längsschnittstudien belegen zum Beispiel, dass sich ein Teil der jungen Lehrer bereits nach kurzer Zeit nicht mehr an den während der Ausbildung gelernten Handlungsgrundsätzen orientiert, sondern auf erlebte Muster der eigenen Schulzeit zurückgreift. Damit es nicht so weit kommt, gibt es in Sachsen ein spezielles Trainings- und Coachingangebot. Mit dem Programm werden sie in der schwierigen Anfangszeit im Anschluss an die Lehramtsausbildung intensiv untersützt.
