{"id":9869,"date":"2022-03-31T10:10:28","date_gmt":"2022-03-31T08:10:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/?p=9869"},"modified":"2022-04-11T16:19:37","modified_gmt":"2022-04-11T14:19:37","slug":"wachsende-zahl-von-kriegsfluechtlingen-an-schulen-angekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2022\/03\/31\/wachsende-zahl-von-kriegsfluechtlingen-an-schulen-angekommen\/","title":{"rendered":"Wachsende Zahl von Kriegsfl\u00fcchtlingen an Schulen angekommen"},"content":{"rendered":"<p>Die Zahl der an Sachsens Schulen aufgenommenen Schutzsuchenden w\u00e4chst. Zudem wurden erste gefl\u00fcchtete Fachkr\u00e4fte eingestellt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Immer mehr Kriegsfl\u00fcchtlinge werden an Sachsens Schulen aufgenommen. So ist die Zahl ukrainischer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an \u00f6ffentlichen Schulen innerhalb einer Woche von 361 auf 599 (Stand 31. M\u00e4rz) gestiegen. Davon besucht ein Gro\u00dfteil der Schutzsuchenden Grundschulen und Oberschulen (<a href=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022_03_31_Ukrainische-SuS-nach-Schulart.pdf\">Abbildung 1<\/a>). Mit Blick auf die Regionen sind bislang die meisten ukrainischen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an \u00f6ffentlichen Schulen im Bereich Leipzig angekommen, gefolgt von Zwickau und Dresden (<a href=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022_03_31_Ukrainische-SuS-nach-Standort.pdf\">Abbildung 2<\/a>).<\/p>\n<p>Auch freie Schultr\u00e4ger haben ukrainische Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aufgenommen. Mit Stand 30. M\u00e4rz hat sich die Zahl der Kriegsfl\u00fcchtlinge an Schulen in freier Tr\u00e4gerschaft innerhalb einer Woche auf 207 mehr als verdoppelt (<a href=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022_03_30_Ukrainische-SuS_freie-Schulen.pdf\">Abbildung 3<\/a>). \u00bbWir stellen uns auf eine weiter stark wachsende Zahl an aufzunehmenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern aus der Ukraine ein\u00ab, so Kultusminister Christian Piwarz. Weitere 1.600 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus der Ukraine haben sich bereits f\u00fcr den Schulbesuch angemeldet. F\u00fcr die Schultr\u00e4ger best\u00fcnde perspektivisch die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung darin, ausreichend Raumkapazit\u00e4ten f\u00fcr den Schulunterricht von Gefl\u00fcchteten zur Verf\u00fcgung zu stellen. Dazu stehe das Landesamt f\u00fcr Schule und Bildung in st\u00e4ndigem Kontakt mit den Schultr\u00e4gern. Das Land bem\u00fche sich um zus\u00e4tzliches Personal f\u00fcr den Unterricht der Gefl\u00fcchteten.<\/p>\n<h2>Einstellungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Gefl\u00fcchtete verdoppelt<\/h2>\n<p>Die ersten 49 Fachkr\u00e4fte mit ukrainischen Sprachkenntnissen sind bereits vertraglich gebunden und an Schulen t\u00e4tig, davon allein fast 30 in und um Leipzig. Hierbei handelt es sich meist um gefl\u00fcchtete Ukrainerinnen, die zuvor als Lehrerinnen in ihrem Heimatland t\u00e4tig waren. Sachsen hatte zuvor die Voraussetzungen geschaffen, f\u00fcr die Betreuung und den Unterricht von Kriegsfl\u00fcchtlingen 100 Assistenzkr\u00e4fte und 100 Lehrkr\u00e4fte einstellen zu k\u00f6nnen. \u00bbWir werden bei Bedarf noch weitere Fachkr\u00e4fte einstellen\u00ab, k\u00fcndigte Kultusminister Christian Piwarz an. Dazu hat das Kultusministerium die Einstellungsm\u00f6glichkeiten bereits auf insgesamt 400 Vollzeitstellen verdoppelt.<\/p>\n<h2>Gefl\u00fcchtete besuchen Vorbereitungsklassen<\/h2>\n<p>F\u00fcr die schulische Integration ukrainischer Kinder und Jugendlicher wird an den Schulen auf das bew\u00e4hrte etappenbasierte Integrationskonzept zur\u00fcckgegriffen. Hierherkommende Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werden in der Regel in bestehende oder neu zu schaffende Vorbereitungsklassen integriert, um Deutsch als Zweitsprache zu lernen und eine sprachliche Erstorientierung in Schule und Alltag zu erm\u00f6glichen. Mit zunehmendem Spracherwerb werden die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in den Regelunterricht integriert.<\/p>\n<h2>Herkunftssprachlicher Unterricht als Erg\u00e4nzung<\/h2>\n<p>Dar\u00fcber hinaus erhalten die gefl\u00fcchteten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit, je nach Verf\u00fcgbarkeit zus\u00e4tzliche Bildungsangebote in der Herkunftssprache wahrzunehmen, um die Verbindung zu ihrem Herkunftsland aufrechtzuerhalten, an dortige Bildungsg\u00e4nge anzukn\u00fcpfen und um keine gr\u00f6\u00dferen Bildungsl\u00fccken entstehen zu lassen. Auch ukrainische Bildungsangebote (z. B. im Online-Unterricht) sind dabei willkommen und eine Hilfe vor allem in den Anfangsmonaten der Aufnahme.<\/p>\n<p>Bislang stehen noch ausreichend Pl\u00e4tze in Vorbereitungsklassen zur Verf\u00fcgung. An \u00f6ffentlichen allgemeinbildenden Schulen gibt es etwa 2.800 freie Pl\u00e4tze und an berufsbildenden Schulen circa 300 Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Informationen f\u00fcr Gefl\u00fcchtete gibt es auf der zentralen Website <a href=\"http:\/\/www.ukrainehilfe.sachsen.de\">www.ukrainehilfe.sachsen.de<\/a>. Dort beantwortet das Kultusministerium auch FAQs zum Schul- und Kitabesuch in ukrainischer Sprache.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bild: Halfpoint | Adobe Stock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zahl der an Sachsens Schulen aufgenommenen Schutzsuchenden w\u00e4chst. 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