{"id":7508,"date":"2020-01-20T11:20:52","date_gmt":"2020-01-20T10:20:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/?p=7508"},"modified":"2020-01-28T14:42:08","modified_gmt":"2020-01-28T13:42:08","slug":"erasmus-mehr-europaeische-erfahrungen-fuer-sachsens-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2020\/01\/20\/erasmus-mehr-europaeische-erfahrungen-fuer-sachsens-schulen\/","title":{"rendered":"Erasmus+: Mehr europ\u00e4ische Erfahrungen f\u00fcr Sachsens Schulen"},"content":{"rendered":"<p>Vom Austausch mit anderen L\u00e4ndern Europas lernen \u00ad\u2013 und damit neue Konzepte etwa f\u00fcr Inklusion, Migration oder Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (BNE) kennenlernen und im Unterricht anwenden: Das ist das Ziel des europ\u00e4ischen Bildungsprogramms Erasmus+. Ein Weg dorthin: internationale Fortbildungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte. Ein s\u00e4chsisches Projekt macht es Schulen jetzt noch einfacher.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Erasmus+ Projekt \u00bbPlus 4 \u2013 Das gro\u00dfe Plus f\u00fcr Sachsens Schulsystem\u00ab des S\u00e4chsischen Landesamtes f\u00fcr Schule und Bildung bietet Schulen in Sachsen die M\u00f6glichkeit, Mobilit\u00e4tsprojekte f\u00fcr Schulpersonal durchzuf\u00fchren. Dabei geht es um Fortbildungsma\u00dfnahmen im europ\u00e4ischen Ausland in einem bestimmten Zeitraum und mit einem \u00fcbergeordneten Ziel. <strong>Die Besonderheit:<\/strong> Das Projekt ist ein sogenanntes Konsortialprojekt. Das hei\u00dft: Das Landesamt f\u00fcr Schule und Bildung (LaSuB) ist Tr\u00e4ger, Antragsteller und Koordinator. So k\u00f6nnen bis 2021 Fortbildungen (bzw. Job-Shadowing oder Hospitationen) von 213 s\u00e4chsischen Lehrerinnen und Lehrern von 33 Grund\u00adschulen, Oberschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen in ganz Europa erm\u00f6glicht werden. Daf\u00fcr stehen 540.000 Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Davon profitieren insbesondere kleinere Schulen, die sich zun\u00e4chst den administrativen Anforderungen nicht gewachsen f\u00fchlten. Das Projekt entlastet zum Beispiel die Schulleiter: Bei der Ausarbeitung des Projektantrags wurde ihre Aufgabe auf stichpunktartige Erl\u00e4uterungen begrenzt, die Antragstellung \u00fcbernimmt das LaSuB.<\/p>\n<p>Zur Wahl stehen vier Schwerpunkt\u00adbereiche: 1. Integration, Inklusion und Umgang mit Heterogenit\u00e4t, 2. Fachliche Kompetenz, 3. Fremdsprachliche und interkulturelle Kompetenz oder 4. Lehrergesundheit weiterbilden und professionalisieren. Welche Fortbildungen die Lehrerinnen und Lehrer konkret besuchen, entscheiden die Schulen eigenverantwortlich. Das \u00fcbergeordnete Ziel besteht darin, in allen Schularten neue Impulse f\u00fcr die Schulprogrammarbeit zu gewinnen. Deshalb erstellt jede teilnehmende Lehrkraft einen 4-Punkte-Plan mit Ver\u00e4nderungen, die sie in der Projektzeit erreichen m\u00f6chte. Jede Schule legt au\u00dferdem vier Ziele fest, die der Schulentwicklung dienen. Die Ergebnisse aus den Auslandsaufent\u00adhalten werden anschlie\u00dfend in das gesamte Kollegium getragen und langfristig im Schul\u00adprogramm implementiert.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen die Lehrkr\u00e4fte mit einem Stimmungsbarometer den Zugewinn an fachlichen Kompetenzen online bewerten \u2013 und damit \u00fcber Erfolg und Qualit\u00e4t der Fortbildung Auskunft geben.<\/p>\n<p>Weitere Informationen gibt es unter: <a href=\"http:\/\/www.plusvier-sachsen.de\">www.plusvier-sachsen.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Austausch mit anderen L\u00e4ndern Europas lernen \u00ad\u2013 und damit neue Konzepte etwa f\u00fcr Inklusion, Migration oder Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (BNE) kennenlernen und im Unterricht anwenden: Das ist das Ziel des europ\u00e4ischen Bildungsprogramms Erasmus+. Ein Weg dorthin: internationale Fortbildungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte. 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