{"id":6832,"date":"2019-06-02T09:01:17","date_gmt":"2019-06-02T07:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/?p=6832"},"modified":"2019-07-10T11:18:58","modified_gmt":"2019-07-10T09:18:58","slug":"grundschule-samuel-von-pufendorf-die-mischung-machts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2019\/06\/02\/grundschule-samuel-von-pufendorf-die-mischung-machts\/","title":{"rendered":"Grundschule \u00bbSamuel von Pufendorf\u00ab: Die Mischung macht\u2019s"},"content":{"rendered":"<p>\u00bbF\u00fcr viele Kinder geh\u00f6ren Smartphone und Co. bereits ab dem Kleinkindalter zur Lebensrealit\u00e4t. Sie werden als Zeitvertreib oder Spielzeug erlebt\u00ab, sagt Schulleiter Holger Wachtel. Er leitet die Grundschule \u00bbSamuel von Pufendorf\u00ab in Zw\u00f6nitz.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_6836\" aria-describedby=\"caption-attachment-6836\" style=\"width: 303px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6836\" src=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-20-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"303\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-20-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-20-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-20-800x1200.jpg 800w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-20.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 303px) 100vw, 303px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6836\" class=\"wp-caption-text\">Foto: \u00a9 Wolfgang Schmidt<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Text: Ulrike Polster<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbIn der Schule staunen die Grundsch\u00fclerinnen und -sch\u00fcler dann, dass man diese digitalen Endger\u00e4te auch noch anders einsetzen kann \u2013 n\u00e4mlich um gezielt an Informationen zu gelangen, Fakten zu \u00fcberpr\u00fcfen, zu kommunizieren und zu lernen.\u00ab<\/p>\n<p>Die Vermittlung von Medienkompetenz, so der Schulleiter, war schon vor der Zeit der digitalen Medien wichtiges Unterrichtsziel. Das so auch im s\u00e4chsischen Lehrplan f\u00fcr Grundschulen verankert ist. Jedoch m\u00fcssten die neuen Medien, die neue Zugangswege und die gro\u00dfe F\u00fclle von Informationen jetzt erst verarbeitet werden.<\/p>\n<h2>Von anderen L\u00e4ndern lernen<\/h2>\n<p>Erstmals kamen Mitarbeiter bei einem Schulbesuch in Gro\u00dfbritannien und Finnland mit modernen Medien im Unterricht in Kontakt: Dort erlebten sie, dass in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern interaktive Tafeln Standard sind \u2013 Kreidetafeln gab es gar nicht mehr. Mit Hilfe von \u00dcbersch\u00fcssen aus dem F\u00f6rderprogramm der Europ\u00e4ischen Union und Spendengeldern kaufte die Schule 2014 dann die erste eigene interaktive Tafel. \u00bbWir wollten erstmal nur unsere Erfahrungen damit sammeln und schauen, ob die Tafeln sich in der Praxis bew\u00e4hren\u00ab, sagt Gesine Meyer, IT-Verantwortliche an der Schule.<\/p>\n<p>Und das taten sie: In den n\u00e4chsten Jahren wurden nach und nach weitere Klassenzimmer mit Smartboards als Tafeln ausgestattet. Die Lehrerinnen und Lehrer hatten die Vorteile und M\u00f6glichkeiten dieses Arbeitsmittels sch\u00e4tzen gelernt: Der Unterricht ist vielf\u00e4ltiger, bunter und kindgerechter. Die Umwelt wird geschont, da weniger Materialien ausgedruckt und laminiert werden m\u00fcssen. Aktuell gibt es nur noch ein \u00bbanaloges\u00ab Klassenzimmer an der Schule \u2013\u00a0und auch f\u00fcr dieses ist bereits eine interaktive Tafel bestellt.<\/p>\n<h2>Eigeninitiative und \u00bblearning by doing\u00ab<\/h2>\n<p>\u00bbWir sind permanent neugierig auf die M\u00f6glichkeiten, die sich bei der p\u00e4dagogischen Nutzung digitaler Medien f\u00fcr unseren Unterricht auftun. Keiner der Kollegen lehnt eine Arbeit damit ab, alle bem\u00fchen sich um eine pers\u00f6nliche Weiterbildung \u2013 nicht selten in der Freizeit\u00ab, sagt Meyer stolz.<\/p>\n<p>Vor allem f\u00fcr \u00e4ltere Kollegen bedeutete die Auseinandersetzung mit den neuen Lehrmitteln eine gro\u00dfe Herausforderung, da sie oft jahrzehntelang liebgewonnene Methoden und Gewohnheiten ablegen m\u00fcssen. Fortbildungsm\u00f6glichkeiten zur Einarbeitung in Softwares oder zu technischen Grundlagen gibt es nicht, darum sind gegenseitige Unterst\u00fctzung und \u00bblearning by doing\u00ab angesagt.<\/p>\n<h2>Tablets im Klassenzimmer<\/h2>\n<p>Vom Medienp\u00e4dagogischen Zentrum (MPZ) bekam die Grundschule im vergangenen Halbjahr einen Klassensatz Tablets zur Verf\u00fcgung gestellt. Damit konnte der Einsatz von Tablets im Unterricht ausprobiert werden. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler fanden das toll.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6839\" aria-describedby=\"caption-attachment-6839\" style=\"width: 381px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6839\" src=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-6-1-300x221.jpg\" alt=\"\" width=\"381\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-6-1-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-6-1-768x566.jpg 768w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-6-1-94x70.jpg 94w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-6-1-1280x944.jpg 1280w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SchuleZw\u00f6nitz2905-6-1.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 381px) 100vw, 381px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6839\" class=\"wp-caption-text\">Foto: \u00a9 Wolfgang Schmidt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit dem MeSax-Anschluss ist es der Schule au\u00dferdem m\u00f6glich, auf die Medien des MPZ zuzugreifen. Cloudl\u00f6sungen und ortsunabh\u00e4ngiger Zugriff auf Medien und Dokumente \u2013 das erm\u00f6glicht auch LernSax. Mit dieser Plattform, die vom S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Kultus bereitgestellt wird, besch\u00e4ftigt sich Meyer seit neuestem und freut sich, dass ihre Arbeit damit k\u00fcnftig erleichtert wird.<\/p>\n<p>\u00bbNat\u00fcrlich bedeutet die Einarbeitung erst einmal Mehraufwand. Doch auf lange Sicht wird die Plattform, genau wie die anderen technischen Neuerungen, unsere Arbeit bereichern. Beispielsweise wenn Arbeitsmaterialien weiterverwendet und Inhalte den Eltern unserer Sch\u00fcler und anderen Kollegen schnell und einfach zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen\u00ab, sagt die Lehrerin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie die Digitalisierung ins Klassenzimmer kommt, erz\u00e4hlen auch folgende Beitr\u00e4ge*:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2019\/06\/06\/bsz-agrarwirtschaft-und-ernaehrung-smartphones-im-unterricht\/\">BSZ Agrarwirtschaft und Ern\u00e4hrung: Smartphones im Unterricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2019\/07\/04\/clara-zetkin-oberschule-freiberg-ein-ipad-fuer-ein-ganzes-schuljahr\/\">\u00bbClara Zetkin\u00ab Oberschule Freiberg: Ein Tablet f\u00fcr ein ganzes Schuljahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2019\/07\/10\/gymnasium-dresden-pieschen-digitalisierung-und-verantwortung\/\">Gymnasium Dresden-Pieschen: Digitalisierung und Verantwortung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>* Aktualisiert am 10. Juli 2019.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbF\u00fcr viele Kinder geh\u00f6ren Smartphone und Co. bereits ab dem Kleinkindalter zur Lebensrealit\u00e4t. Sie werden als Zeitvertreib oder Spielzeug erlebt\u00ab, sagt Schulleiter Holger Wachtel. 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