{"id":6465,"date":"2019-01-23T11:18:24","date_gmt":"2019-01-23T10:18:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/?p=6465"},"modified":"2023-03-03T15:04:39","modified_gmt":"2023-03-03T14:04:39","slug":"bildungsbericht-stellt-sachsen-gutes-zeugnis-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2019\/01\/23\/bildungsbericht-stellt-sachsen-gutes-zeugnis-aus\/","title":{"rendered":"Bildungsbericht stellt Sachsen gutes Zeugnis aus"},"content":{"rendered":"\r\n<p>Der Freistaat Sachsen ist im Bildungsbereich gut aufgestellt. Das geht aus einem Bericht des Leibniz-Instituts f\u00fcr Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) zur Bildungssituation in Sachsen hervor. Im Bundesvergleich sprechen daf\u00fcr zum Beispiel die geringe soziale Polarisierung im Bildungswesen und ein hohes Kompetenzniveau der Kinder und Jugendlichen. Zugleich steht Sachsen vor dr\u00e4ngenden Herausforderungen, die sich zum Beispiel durch den gro\u00dfen Personalbedarf im p\u00e4dagogischen Bereich sowie den besonders hohen Anteil der Schulabg\u00e4ngerinnen und -abg\u00e4nger ohne Hauptschulabschluss ergeben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6469\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/DSC05313-1.jpg?fit=1600%2C1067&amp;ssl=1\" alt=\"\" width=\"366\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/DSC05313-1.jpg 6000w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/DSC05313-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/DSC05313-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/DSC05313-1-1600x1067.jpg 1600w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/DSC05313-1-1800x1200.jpg 1800w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/DSC05313-1-1280x853.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 366px) 100vw, 366px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00bbEs ist ein ehrlicher Bericht, der die St\u00e4rken, aber auch die Schwachstellen des s\u00e4chsischen Bildungssystems klar benennt\u00ab, so Kultusminister Christian Piwarz. Sehr erfreut zeigte sich der Minister \u00fcber den hohen Bildungsgrad der Sachsen. So ist der Bildungsstand der 25- bis 35-J\u00e4hrigen in Sachsen h\u00f6her als in allen anderen Bundesl\u00e4ndern. Nirgends erreichen mehr Erwachsene einen Bildungsstand auf Niveau des Sekundarbereichs II als in Sachsen. \u00bbErfreulich ist auch die starke Rolle der Oberschule\u00ab, erkl\u00e4rte Piwarz. So ist entgegen dem bundesweiten Trend zum Gymnasium in Sachsen der Anteil der Obersch\u00fcler zwischen 2007 und 2017 sogar gestiegen. Bundesweit hat Sachsen den h\u00f6chsten Anteil an Sch\u00fclern mit mittlerem Schulabschluss. W\u00e4hrend im Bundesvergleich der Anteil der Sch\u00fcler mit allgemeiner Hochschulreife steigt, w\u00fcrden s\u00e4chsische Sch\u00fcler \u00fcberdurchschnittlich oft eine berufliche Ausbildung w\u00e4hlen. \u00bbDas bildungspolitische Ziel, die Oberschule zu st\u00e4rken, tr\u00e4gt erste Fr\u00fcchte\u00ab, sagte der Kultusminister.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der im Auftrag des Kultusministeriums erstellte Bericht beleuchtet die Situation in Sachsen vor dem Hintergrund zentraler Trends und Herausforderungen auf Bundesebene. Er baut auf den Auswertungen von amtlichen Statistiken und sozialwissenschaftlichen Studien aus dem aktuellen nationalen Bildungsbericht auf \u2013 erg\u00e4nzt um zus\u00e4tzliche Recherchen und Analysen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Auswahl zentraler Befunde f\u00fcr Sachsen im Spiegel nationaler Trends<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der neue Bericht h\u00e4lt unter anderem positiv fest, dass die Schere zwischen leistungsstarken und leistungsschw\u00e4cheren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in Sachsen nicht gr\u00f6\u00dfer geworden ist \u2013 im Gegensatz zum Bundestrend. Im Sekundarbereich I sind die Leistungsunterschiede in Sachsen sogar zur\u00fcckgegangen. Au\u00dferdem stehen einer \u00fcberdurchschnittlich gro\u00dfen Gruppe Leistungsstarker eher wenige Leistungsschwache gegen\u00fcber. Im Schnitt erreichen die s\u00e4chsischen Kinder und Jugendlichen sowohl im Primar- als auch im Sekundarbereich h\u00f6here Kompetenzwerte als in den meisten anderen Bundesl\u00e4ndern. Es ist zudem bemerkenswert, dass sich an den Schulen im Freistaat seltener Problemlagen ballen, wozu unter anderem z\u00e4hlt, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen niedrigen Sozialstatus, einen Zuwanderungshintergrund oder geringe Kompetenzen haben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Bildungsnachfrage steigt bundesweit, aber die damit verbundenen Engp\u00e4sse beim p\u00e4dagogischen Personal fallen in Sachsen besonders ins Gewicht. Auf eine Fachkraft in der Kindertagesbetreuung kommen hier vergleichsweise viele Kinder, zudem ist der Anteil der Seiteneinstieger in den Schuldienst unter allen Bundesl\u00e4ndern der h\u00f6chste. Nicht zuletzt stehen zahlreiche Lehrkr\u00e4fte kurz vor der Rente. Im Zuge gesellschaftlicher Herausforderungen wie Inklusion und Zuwanderung m\u00fcssen auch die s\u00e4chsischen Kitas und Schulen immer vielf\u00e4ltigeren Lernausgangslagen der Kinder gerecht werden, wenngleich der Migrationsanteil merklich unter dem L\u00e4nderdurchschnitt liegt. Regional entwickelt sich das Bildungswesen in Sachsen sehr unterschiedlich. Das zeigt sich zum Beispiel an einem tendenziell zunehmenden Stadt-Land-Gef\u00e4lle bei Bildungsangeboten, -beteiligung und -ergebnissen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Im Vergleich mit den meisten Bundesl\u00e4ndern erreichen in Sachsen deutlich mehr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nicht einmal den Hauptschulabschluss. Auffallend dabei: Zugleich hat der Freiststaat den geringsten Anteil von Neuntkl\u00e4sslerinnen und -kl\u00e4sslern mit schwachen Lesekompetenzen. Offenbar gelingt es besser, die Mindestleistungsstandards zu sichern, ohne dass sich dies in formalen Abschl\u00fcssen niederschl\u00e4gt. Der bundesweite Trend zu h\u00f6herer Bildung ist in Sachsen schw\u00e4cher ausgepr\u00e4gt. Der Anteil von Schulabsolventinnen und -absolventen mit allgemeiner Hochschulreife steigt zum Beispiel weniger an. Daf\u00fcr ist in Sachsen die Berufsausbildung von gr\u00f6\u00dferer Bedeutung als andernorts. Diesen Qualifikationsweg w\u00e4hlt ein Gro\u00dfteil der s\u00e4chsischen Jugendlichen mit mittlerem Schulabschluss, auch bedingt durch die starke Rolle der Oberschule als Alternative zum Gymnasium.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Den gesamten Bericht gibt es hier: <a href=\"https:\/\/www.schule.sachsen.de\/bildungsberichte-5803.html\">Bildung in Sachsen im Spiegel der nationalen Bildungsberichterstattung 2018<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Freistaat Sachsen ist im Bildungsbereich gut aufgestellt. Das geht aus einem Bericht des Leibniz-Instituts f\u00fcr Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) zur Bildungssituation in Sachsen hervor. 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