{"id":1214,"date":"2016-02-26T11:16:43","date_gmt":"2016-02-26T10:16:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/?p=1214"},"modified":"2017-12-12T09:36:24","modified_gmt":"2017-12-12T08:36:24","slug":"neue-integrationswege-fuer-nicht-mehr-schulpflichtige-migranten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2016\/02\/26\/neue-integrationswege-fuer-nicht-mehr-schulpflichtige-migranten\/","title":{"rendered":"Neue Integrationswege f\u00fcr nicht mehr schulpflichtige Migranten"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts einer wachsenden Zahl von jugendlichen Fl\u00fcchtlingen wird die Bildungsberatung f\u00fcr nicht mehr schulpflichtige Migranten gestrafft. Damit soll auch die Beratungsleistung besser auf die individuellen Bildungsbiografien der Fl\u00fcchtlinge ausgerichtet werden.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nDerzeit erlernen rund 1.009 \u00fcber 18-j\u00e4hrige Fl\u00fcchtlinge in 96 Vorbereitungsklassen an Berufsschulzentren die deutsche Sprache. Die Heterogenit\u00e4t in der Bildungsbiografie der Fl\u00fcchtlinge ist enorm. In den Vorbereitungsklassen der Berufsschulzentren werden vom jugendlichen Analphabeten \u00fcber Sch\u00fcler, die in ihrem Heimatland kurz vor dem Abitur standen, bis zum nicht mehr schulpflichtigen Fl\u00fcchtling, der lediglich einen Sprachkurs besuchen m\u00f6chte, alle unterrichtet. Diese Situation ist angesichts weiter steigender Fl\u00fcchtlingszahlen nicht mehr tragbar. So hat Sachsen seine Aufnahmequote von unbegleiteten minderj\u00e4hrigen Fl\u00fcchtlingen derzeit lediglich zu 67 Prozent erf\u00fcllt. Mindestens noch 1.150 unbegleitete minderj\u00e4hrige Fl\u00fcchtlinge werden noch erwartet.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund werden die besondere Bildungsberatung und damit auch die Zuweisung der Fl\u00fcchtlinge ab dem 1. M\u00e4rz passgenauer durchgef\u00fchrt. F\u00fcr jugendliche Migranten, die \u00fcber 18 Jahre alt sind und somit nicht mehr der Schulpflicht unterliegen, wird zun\u00e4chst entschieden, ob eine Integration \u00fcber den Arbeits- oder Ausbildungsweg \u00fcber die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit m\u00f6glich ist. \u00dcber 18-J\u00e4hrige, die sich gleich in die Arbeitswelt integrieren wollen und einen Sprachkurs besuchen, ben\u00f6tigen keine besondere Bildungsberatung mehr. Sie werden demzufolge auch nicht mehr in Vorbereitungsklassen der Berufsschulzentren integriert.<\/p>\n<p>Migranten \u00fcber 18 Jahre, die ihre Bildungslaufbahn auf dem ersten Bildungsweg fortsetzen m\u00f6chten und das Abitur anstreben, k\u00f6nnen dies schriftlich bei einem Kolleg beantragen. Diese beurteilen die Antr\u00e4ge und laden die Jugendlichen zur besonderen Bildungsberatung ein. \u00dcber die Aufnahme in eine Vorbereitungsklasse am Kolleg entscheiden die Schulleiter.<br \/>\nF\u00fcr schulpflichtige Fl\u00fcchtlinge unter 18 Jahre bleibt das Verfahren wie bisher. Sie bekommen die besondere Bildungsberatung an der jeweiligen Regionalstelle der S\u00e4chsischen Bildungsagentur. Von dort werden die Migranten den entsprechen Schulen zugewiesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts einer wachsenden Zahl von jugendlichen Fl\u00fcchtlingen wird die Bildungsberatung f\u00fcr nicht mehr schulpflichtige Migranten gestrafft. 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