{"id":11840,"date":"2024-12-12T10:00:00","date_gmt":"2024-12-12T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/?p=11840"},"modified":"2025-01-20T08:35:30","modified_gmt":"2025-01-20T07:35:30","slug":"das-leistet-schule-wirklich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2024\/12\/12\/das-leistet-schule-wirklich\/","title":{"rendered":"Wenn Schule funktioniert, funktioniert die Gesellschaft? Ein Irrglaube"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Gesellschaft \u00fcbertr\u00e4gt immer mehr Bed\u00fcrfnisse und Erwartungen auf Lehrkr\u00e4fte und Schulverantwortliche. K\u00f6nnen sie dem gerecht werden? Wir zeigen, wie sie sich engagieren \u2013 und wo ihre Grenzen sind.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\u00bbWir sehen gesellschaftliche Herausforderungen wie Zuwanderung und soziale Ungleichheit und erwarten, dass Schule das alles irgendwie l\u00f6sen muss\u00ab, sagt Prof. Dr. Kai Maaz, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor des DIPF, Leibniz-Institut f\u00fcr Bildungsforschung und Bildungsinformation. \u00bbDabei \u00fcbersehen wir, dass die meisten Ungleichheiten beim Kompetenzerwerb gar nicht in der Schule entstehen, sondern in den ersten sechs Lebensjahren und im au\u00dferschulischen Kontext wie Familie und Peers.\u00ab Schulen sollen also richten, was sie selbst alleine gar nicht in der Hand haben \u2013 und das vor dem Hintergrund einer schwierigen Lehrkr\u00e4ftesituation. F\u00fcr den Bildungsforscher Maaz steht fest, dass Schulverantwortliche und Lehrpersonal dem nicht gerecht werden k\u00f6nnen. \u00bbDennoch hat Schule mehr Aufgaben als die Vermittlung von Grundkompetenzen wie Rechnen, Schreiben und Lesen. Wir m\u00fcssen definieren, was denn eigentlich die Kernaufgaben von Schule sind und was Schule braucht, um diese Kernaufgaben wahrzunehmen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Herausforderung erkannt: politische Bildung st\u00e4rken<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Kernaufgaben seien unter anderem die Vermittlung von <a href=\"https:\/\/www.politische.bildung.sachsen.de\/\" title=\"\">politischer Bildung<\/a>, Sozialkompetenzen und lebenspraktischen F\u00e4higkeiten, lauten immer wieder Forderungen aus der Gesellschaft. Erstgenannte steht sp\u00e4testens seit den s\u00e4chsischen Landtagswahlen im September 2024 im medialen Fokus. Rund 30 Prozent der jungen W\u00e4hler zwischen 18 und 24 Jahren setzten ihr Kreuz bei einer rechtspopulistischen und vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei. Lehren Schulen zu wenig politische Bildung? Welche Rolle spielen sie \u00fcberhaupt, wenn es darum geht, das Demokratieverst\u00e4ndnis von jungen Menschen zu sch\u00e4rfen? \u00bbEine zentrale\u00ab, sagt Kai Maaz. \u00bbAber eben auch nicht die alleinige. Die Frage ist doch, welche politischen Einstellungen, welche politischen Narrative in den Familien, bei den Peers bedient werden und wie Schule das aufbrechen muss und kann.\u00ab Ein Blick in die Lehrpl\u00e4ne: 2016 beschloss das s\u00e4chsische Kabinett einen Ma\u00dfnahmenkatalog, um das Demokratieverst\u00e4ndnis an Sachsens Schulen zu st\u00e4rken. 2019 hat das S\u00e4chsische Staatsministerium f\u00fcr Kultus im Rahmen einer Lehrplan\u00e4nderung die politische Bildung zum erkl\u00e4rten Bildungs- und Erziehungsziel jeder Schulart gemacht. Das <a href=\"https:\/\/www.bildungsland2030.sachsen.de\/\" title=\"\">Projekt \u00bbBildungsland Sachsen 2030\u00ab<\/a> spiegelt diesen Anspruch wider. Die Herausforderung ist erkannt \u2013 es sind die Lehrkr\u00e4fte und Schulleitungen, die daf\u00fcr sorgen, dass aus Anspruch Wirklichkeit wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Perspektive \u00e4ndern \u2013 au\u00dferhalb des Klassenzimmers<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00bbDie harten Wahrheiten \u00fcber den DDR-Staatsapparat werden daheim oft verschwiegen\u00ab, sagt Bj\u00f6rn Fischer. \u00bbDeshalb setzen wir uns im S\u00e4chsischen Geschichtscamp bewusst mit diesen Themen auseinander.\u00ab Fischer ist Fachlehrer f\u00fcr Geschichte und Franz\u00f6sisch am Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasium in Delitzsch bei Leipzig. Vor drei Jahren \u00fcbernahm er die Funktion des Landesbeauftragten f\u00fcr den Geschichtswettbewerb des Bundespr\u00e4sidenten und das Geschichtscamp in Sachsen, weil es ihm erm\u00f6glicht, aus der Unterrichtsroutine auszubrechen und Geschichte erlebbar zu machen. Wer beim Geschichtswettbewerb mitmacht, braucht Ausdauer. \u00bbDie Teilnehmenden werden \u00fcber ein halbes Jahr lang von Lehrkr\u00e4ften bei der Projektumsetzung begleitet\u00ab, sagt Fischer. Das Geschichtscamp findet jedes Jahr an einem anderen Ort in Sachsen statt. Die Jugendlichen besch\u00e4ftigen sich in unterschiedlichen Workshops mit der Geschichte der DDR. \u00bbWir legen an authentischen Lernorten die Mechanismen der Diktatur offen und f\u00f6rdern so auch das Demokratieverst\u00e4ndnis.\u00ab Teilnehmen k\u00f6nnten Jugendliche ab der 9. Klasse, jedes Jahr gebe es mehr Bewerbungen als Pl\u00e4tze. \u00bbMich begeistert immer wieder das Engagement und die Begeisterung, mit denen die Jugendlichen im Camp oft bis sp\u00e4t in die Nacht zusammenarbeiten.\u00ab Sie schlie\u00dfen Freundschaften und erleben, dass sie trotz unterschiedlicher Hintergr\u00fcnde gemeinsame Interessen und Werte teilen. Aktivit\u00e4ten wie diese, au\u00dferhalb des Klassenzimmers, sind f\u00fcr Bj\u00f6rn Fischer eine wertvolle Erg\u00e4nzung des Lehrplans. Seiner Meinung nach bietet das S\u00e4chsische Kultusministerium viele solcher gut vorbereiteten und durchfinanzierten Angebote, nicht immer w\u00fcrden sie von den Lehrkr\u00e4ften in vollem Umfang genutzt. \u00bbDer Druck ist immer da: Ist der Tag im Archiv oder in der Gedenkst\u00e4tte wichtiger oder die Unterrichtsbl\u00f6cke in den anderen Klassen, die dann ausfallen und die ich irgendwann nacharbeiten muss.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lernen durch Engagement<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Rahmenbedingungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte und Schulen sind nicht einfach. Stichwort Personalmangel. Dennoch ist Stefanie Waibl \u00fcberzeugt: \u00bbSachsens Bildungssektor ist in Bewegung, und er bewegt sich auch in die richtige Richtung.\u00ab Waibl ist Lehrerin f\u00fcr Deutsch und Gemeinschaftskunde am Bertolt-Brecht-Gymnasium in Dresden. Seit rund drei Jahren setzt sie gemeinsam mit einer Kollegin auf das Programm <a href=\"https:\/\/kle-sachsen.de\/\" title=\"\">\u00bbLernen durch Engagement\u00ab (LdE)<\/a>, auch \u00bbService Learning\u00ab genannt. Dabei handelt es sich um eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement von Kindern und Jugendlichen mit fachlichem Lernen im Unterricht verbindet und so deren Sozialkompetenzen st\u00e4rkt. In der Praxis sieht das so aus: Waibl analysiert gemeinsam mit ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern einen realen Bedarf in der Schule oder in der Kommune. Die Sch\u00fclergruppen entwickeln L\u00f6sungen, um den Bedarf zu decken, und setzen diese um. Waibl integriert diese Aktivit\u00e4ten in ihren Unterricht, um Lerninhalte zu vertiefen. Ein Beispiel: 28 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der 8. Klasse erkannten in der Bedarfsanalyse, dass in einem Kindergarten nach der COVID-19-Pandemie Personal fehlte. Sie kontaktierten den Kindergarten, definierten, wie und wann sie vor Ort unterst\u00fctzen konnten. \u00bbIm Rahmen des Deutschunterrichts konnte ich das einbinden, zum Beispiel, indem wir ein Anschreiben verfasst haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1536\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Netzwerktagung_KLE_2122092023\u252c\u00aeTabeaHo\u2560ernlein-173.jp-g_RGB.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11842\" srcset=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Netzwerktagung_KLE_2122092023\u252c\u00aeTabeaHo\u2560ernlein-173.jp-g_RGB.jpg 1536w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Netzwerktagung_KLE_2122092023\u252c\u00aeTabeaHo\u2560ernlein-173.jp-g_RGB-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Netzwerktagung_KLE_2122092023\u252c\u00aeTabeaHo\u2560ernlein-173.jp-g_RGB-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Netzwerktagung LDE, \u00aeTabea Hoernlein<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Bertolt-Brecht-Gymnasium in Dresden ist eine von rund 60 Bildungseinrichtungen, die am LdE-Qualifizierungsprogramm teilnehmen. Das Programm beinhaltet Fortbildungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte und Vernetzungstreffen. Bettina Seiler, Bildungsreferentin der Koordinierungsstelle \u00bbLernen durch Engagement\u00ab (KLE) in Sachsen, betont, dass LdE von Lehrkr\u00e4ften die Bereitschaft fordere, die eigene Rolle im Unterricht zu ver\u00e4ndern. Weg vom reinen Wissensvermittler hin zum Lernbegleiter. \u00bbIch erlebe die Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die meisten Schulleitungen als hoch motiviert. Der Austausch untereinander, den das Netzwerk erm\u00f6glicht, ist dabei sicherlich auch ein wichtiger Faktor.\u00ab Um Service-Learning dauerhaft an Schulen zu implementieren, braucht es in ihren Augen neben der Begleitung durch die KLE Sachsen einen starken Schulterschluss aller Beteiligten. Kollaboration ist der Schl\u00fcssel, sei es im Kollegium, mit Schulen oder mit externen Partnern wie Altersheimen. \u00bbDazu z\u00e4hlen nicht nur Sch\u00fclerinnen, Sch\u00fcler und Lehrkr\u00e4fte, sondern auch die Eltern.\u00ab Stefanie Waibl wird sich weiterhin f\u00fcr Service Learning starkmachen. \u00bbEs macht den Unterricht lebendiger und lebensnaher.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lebenspraktische F\u00e4higkeiten lehren<\/h2>\n\n\n\n<p>Lernen f\u00fcrs Leben hei\u00dft auch, ganz allt\u00e4gliche Dinge besser zu verstehen. Zum Beispiel die Steuererkl\u00e4rung. Die <a href=\"https:\/\/www.steuerausbildung.sachsen.de\/finanzamt-macht-schule-5005.html\" title=\"\">Initiative \u00bbFinanzamt macht Schule\u00ab<\/a> erkl\u00e4rt bereits seit 2014 den Steuerzahlern von morgen, wie das Steuersystem funktioniert. Im Unterricht, eine Doppelstunde lang, beantworten zwei Dozenten des Finanzamtes in Absprache mit den Lehrenden die Fragen der Jugendlichen und n\u00e4hern sich so spielerisch einem eher spr\u00f6den Thema an. Das Angebot der s\u00e4chsischen Finanz\u00e4mter ist f\u00fcr Schulen im Freistaat kostenfrei. \u00bbWir schaffen es, Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit dem Thema Steuern abzubauen\u00ab, sagt Helene Oswald, Pressesprecherin des Landesamtes f\u00fcr Steuern und Finanzen. \u00bbDas Projekt lebt letztendlich von engagierten Lehrkr\u00e4ften, die den Horizont der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler um die Praxis erweitern wollen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lernen f\u00fcrs Leben<\/h2>\n\n\n\n<p>Den handfesten Praxisbezug liefert auch das <a href=\"https:\/\/fabmobil.org\/\" title=\"\">Fabmobil<\/a>. Der mit Digitaltechnik best\u00fcckte Doppeldeckerbus tourt durch Sachsen und f\u00e4hrt gezielt Schulen in l\u00e4ndlichen Regionen an. Das schwarz lackierte Gef\u00e4hrt und seine Chauffeure bringen Kindern und Jugendlichen ab der 4. Klasse Creative Technologies n\u00e4her: 3D-Druck, Virtual Reality, Robotik, Programmierung. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erstellen in zwei- oder dreit\u00e4gigen Workshops virtuelle Welten, l\u00f6ten oder programmieren kleine elektronische Ger\u00e4te, die dann auch wirklich angewendet werden k\u00f6nnen. \u00bbZum Beispiel hat eine Sch\u00fclergruppe einen Pflanzensensor gebaut, der verr\u00e4t, wann eine Pflanze zu feucht oder zu trocken ist\u00ab, erz\u00e4hlt Fabmobil-Koordinatorin Juliane Rem\u00e9nyi. Das mobile Labor ist Teil der seit 2021 vom S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Kultus gef\u00f6rderten <a href=\"https:\/\/medienbildung.sachsen.de\/initiative-digitale-schule-sachsen-6550.html\" title=\"\">Initiative \u00bbDigitale Schule Sachsen\u00ab<\/a>. Sie umfasst zahlreiche Projekte, die Kinder und Jugendliche abseits der gro\u00dfen St\u00e4dte f\u00fcr die informatische Bildung interessieren sollen. \u00bbWir sind das einzige Bundesland, das seit 1992 Informatikunterricht verpflichtend im Lehrplan anbietet. Damit sind wir gut aufgestellt\u00ab, erkl\u00e4rt Dr. Jens Drummer, Referent im S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Kultus und verantwortlich f\u00fcr die Initiative \u00bbDigitale Schule Sachsen\u00ab. \u00bbAber das reicht eben nicht. Langfristig m\u00f6chten wir mit diesen Ma\u00dfnahmen den Fachkr\u00e4ftemangel in der IT bek\u00e4mpfen und junge Menschen f\u00fcr eine Ausbildung oder ein Studium f\u00fcr informatiknahe Berufe begeistern.\u00ab Flankiert wird die Initiative von einem Schulnetzwerk aus Grundschulen, F\u00f6rderschulen, Oberschulen sowie Gymnasien im l\u00e4ndlichen Raum. Bildungseinrichtungen und Lehrkr\u00e4fte k\u00f6nnen sich auf der Website der Initiative \u00fcber die verschiedenen Projekte informieren und diese anfordern. Das Fabmobil hat inzwischen eine lange Warteliste. Laut Rem\u00e9nyi k\u00f6nnte man seinen Tourplan auf ein Jahr im Voraus f\u00fcllen. \u00bbWir sind sehr zufrieden mit dem Start des Netzwerkes und der \u203aInitiative Digitale Schule Sachsen\u2039\u00ab, best\u00e4tigt auch Drummer. \u00bbWir arbeiten jetzt konsequent an der Verstetigung.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1066\" src=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1705675165147-1600x1066.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11852\" srcset=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1705675165147-1600x1066.jpg 1600w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1705675165147-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1705675165147-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1705675165147-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1705675165147.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fabmobil, Foto: Fabian Catoni<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Diese Aufgabe geht alle an <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das sind nur wenige von vielen Initiativen und Aktivit\u00e4ten, die dazu beitragen, dass Sachsens Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Sinne einer starken Zivilgesellschaft aufwachsen. Sie zeigen, wie vielf\u00e4ltig das Engagement von Schulverantwortlichen und Lehrpersonal ist, um den verschiedenen Kernaufgaben von Schule gerecht zu werden. Sie zeigen aber auch, welches Potenzial sich in der Zusammenarbeit verbirgt. Die Bew\u00e4ltigung gesellschaftlicher Herausforderungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Schule spielt dabei eine zentrale Rolle, aber auch Familie, Politik und Wirtschaft sind gefragt, ihren Anteil zu leisten. \u00bbWir haben dieses Narrativ, dass allein wenn Schule funktioniert, die Gesellschaft funktioniert\u00ab, bringt Kai Maaz es auf den Punkt. \u00bbDas ist ein Irrglaube.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schon gewusst?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Geschichtswettbewerb des Bundespr\u00e4sidenten<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8230; findet alle zwei Jahre statt und richtet sich an junge Menschen bis 21 Jahre. Teilnehmen k\u00f6nnen Klassen, Gruppenverb\u00e4nde oder Einzelpersonen. Sie stellen zu einem festgelegten Schwerpunktthema eigene Fragen an ihr Lebensumfeld und beantworten sie durch Recherchen in Archiven, Zeitzeugeninterviews oder Expertengespr\u00e4che. Das Thema 2024\/25: \u00bbBis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte\u00ab. Ausgerichtet wird er von der K\u00f6rber-Stiftung, die 550 Geldpreise auf Landes- und Bundesebene vergibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr erfahren:<\/strong> <a href=\"https:\/\/koerber-stiftung.de\/projekte\/geschichtswettbewerb\/\" title=\"\">koerber-stiftung.de\/projekte\/geschichtswettbewerb<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das S\u00e4chsische Geschichtscamp<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8230; findet jedes Jahr im September an wechselnden Orten im Freistaat statt. 50 Jugendliche, jeweils 21 aus Sachsen und Baden-W\u00fcrttemberg, und acht Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger des Geschichtswettbewerbes befassen sich f\u00fcnf Tage lang in Workshops mit der Geschichte der DDR. Die Workshops sind thematisch breit gef\u00e4chert, von Umweltprotest \u00fcber Liebe(n) bis hin zur Jugendkultur in der DDR.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr erfahren:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.geschichtscamp.de\/\" title=\"\">geschichtscamp.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zahlen<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>1.300+ <\/strong>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler abseits der urbanen Zentren Sachsens erreicht das Fabmobil j\u00e4hrlich. (Quelle: Fabmobil)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>250+ <\/strong>Veranstaltungen in den Bildungseinrichtungen f\u00fchrten die s\u00e4chsischen Finanz\u00e4mter im Schuljahr. 2023\/24 durch. (Quelle: Landesamt f\u00fcr Steuern und Finanzen)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>340 <\/strong>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus Sachsen nahmen 2022\/23 am Geschichtswettbewerb des Bundespr\u00e4sidenten teil (von bundesweit 5.605).<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Regine Marxen<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gesellschaft \u00fcbertr\u00e4gt immer mehr Bed\u00fcrfnisse und Erwartungen auf Lehrkr\u00e4fte und Schulverantwortliche. K\u00f6nnen sie dem gerecht werden? 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