{"id":11612,"date":"2024-08-15T10:00:21","date_gmt":"2024-08-15T08:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/?p=11612"},"modified":"2024-08-14T12:44:38","modified_gmt":"2024-08-14T10:44:38","slug":"zuversicht-statt-zukunftsaengste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2024\/08\/15\/zuversicht-statt-zukunftsaengste\/","title":{"rendered":"Zuversicht statt Zukunfts\u00e4ngste"},"content":{"rendered":"<p>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler m\u00fcssen sich t\u00e4glich mit einer Flut an negativen Nachrichten auseinandersetzen. Das geht nicht spurlos an ihnen vorbei \u2013 und kann sogar eine Gefahr f\u00fcr unsere Gemeinschaft sein. KLASSE zeigt, wie s\u00e4chsische Schulen und Initiativen deshalb Wege entwickeln, um Kinder und Jugendliche zu st\u00e4rken und gleichzeitig ihre Medienkompetenz zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Kriege, Krisen, Katastrophen \u2013 die Flut an negativen Nachrichten machen Vanessa, Sch\u00fclerin der 6. Klasse an der Oberschule Elstra, Angst: \u00bbWenn ich auf Instagram oder TikTok zum Beispiel Bilder von der zerst\u00f6rten Ukraine sehe, f\u00fchle ich mich hilflos.\u00ab Vanessa ist kein Einzelfall: So wie ihr geht es zahlreichen Kindern und Jugendlichen in Sachsen. \u00bbIch nehme wahr, dass sich viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler \u00fcberfordert und wehrlos f\u00fchlen. Sie haben den Eindruck, in einer Dauerkrisenzeit zu leben, in der sie selbst nichts dagegen tun k\u00f6nnen und auch nichts f\u00fcr sie getan wird. Ihr Gef\u00fchl der Hilflosigkeit wird verst\u00e4rkt durch die vielen News, die via Social Media t\u00e4glich auf sie einprasseln\u00ab, sagt Amy Kirchhoff, Vorsitzende des Landessch\u00fclerrates Sachsen. Neurowissenschaftlerin Maren Urner best\u00e4tigt diese Wahrnehmung \u2013 und sieht durch die \u00dcberpr\u00e4senz der sozialen Medien noch weitere Folgen f\u00fcr die junge Generation: \u00bbZun\u00e4chst ist da die Dauerverf\u00fcgbarkeit. Durch das Internet und das Smartphone entsteht ein st\u00e4ndiger Druck, verbunden mit Fragen wie: Was k\u00f6nnte ich gerade verpassen? Wann reagieren Freundinnen und Freunde auf meinen Post, meine Story, mein Video? Studienergebnisse zeigen, dass bereits die Anwesenheit eines Smartphones daf\u00fcr sorgt, dass es einen Teil der Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Dadurch f\u00e4llt es gerade jungen Menschen \u2013 bei denen bestimmte Hirnbereiche noch nicht vollst\u00e4ndig ausgebildet sind \u2013 schwer, sich auf eine Sache wirklich zu konzentrieren.\u00ab Gleichzeitig best\u00fcnde ein nachgewiesener Zusammenhang zwischen langen Nutzungszeiten sozialer Medien auf der einen Seite und von Gef\u00fchlen von Einsamkeit und psychischen Krankheiten wie Depressionen auf der anderen Seite. \u00bbHinzu kommt, dass die Negativit\u00e4t das Verhalten des sogenannten \u203aDoomscrolling\u2039 beg\u00fcnstigen kann. Gemeint ist damit ein suchtartiges Konsumieren von negativen Nachrichten, was wiederum zu einem zu negativen Weltbild und Hilflosigkeit in dieser entscheidenden Lebensphase f\u00fchren kann\u00ab, erkl\u00e4rt Maren Urner.<\/p>\n<h2>Mit guten Nachrichten die Resilienz st\u00e4rken<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11613\" src=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240608_Oberschule-Elstra-33_isocoatedv2eciRGB-300x185.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240608_Oberschule-Elstra-33_isocoatedv2eciRGB-300x185.jpg 300w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240608_Oberschule-Elstra-33_isocoatedv2eciRGB-768x474.jpg 768w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240608_Oberschule-Elstra-33_isocoatedv2eciRGB.jpg 1060w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Jana Schwan, Schulleiterin der Oberschule Elstra, will Entwicklungen wie diese nicht ignorieren. Gemeinsam mit ihrem Kollegium hat sie im vergangenen Schuljahr die \u00bbZukunftswerkstatt\u00ab eingef\u00fchrt. Jeden Freitag arbeiten die Kinder an selbst gew\u00e4hlten Projekten \u2013 sie k\u00f6nnen sich je nach Interesse f\u00fcr Mitmenschen, die Umwelt, Tiere oder Pflanzen engagieren. \u00bbWir wollen nicht einfach nur dar\u00fcber reden, wie wir die nachhaltige Entwicklung vorantreiben k\u00f6nnen, sondern wirklich ins Machen kommen\u00ab, sagt Jana Schwan. Um die Resilienz \u2013 die Widerstandsf\u00e4higkeit \u2013 der Kinder angesichts der Dominanz schlechter Nachrichten zu st\u00e4rken, beginnt die Zukunftswerkstatt immer mit \u00bbGood News\u00ab. Maximilian Richter, Fachlehrer f\u00fcr Deutsch, Geografie und Sport sowie Lernbegleiter der Zukunftswerkstatt, stellt den Kindern gute Nachrichten vor, berichtet zum Beispiel \u00fcber neue Schutzgebiete in der Arktis und erkl\u00e4rt, dass es in Deutschland immer weniger M\u00fcll gibt. \u00bbDanach kommen wir selbst ins Tun und schaffen Good News in Elstra, indem wir gemeinsam mit den Kindern etwas Gutes unmittelbar hier vor Ort tun\u00ab, erg\u00e4nzt die Schulleiterin. Mit Magnetangeln haben die Kinder bereits Metallschrott aus den Gew\u00e4ssern der Umgebung geangelt, sie haben Insektenhotels, Eichh\u00f6rnchenkobel, Ingelunterschlupfe und Vogelh\u00e4user gebaut, Wildblumenwiesen ges\u00e4t, Apfelb\u00e4ume gepflanzt, im Hospiz gesungen, einen Parcours f\u00fcr den Kindergarten gebaut, den Schulhof versch\u00f6nert und Geld f\u00fcr gute Zwecke gesammelt. Vanessa ist begeistert von der Zukunftswerkstatt: \u00bbIch interessiere mich sehr f\u00fcr Tiere und freue mich, dass ich mich hier f\u00fcr sie engagieren kann.\u00ab Ihr Klassenkamerad Eric ist in der Arbeitsgruppe \u00bbUmwelt\u00ab. Gemeinsam mit den anderen Kindern der Gruppe hat er Zigarettenstummel auf dem Schulhof eingesammelt und Schilder gebastelt, die darauf hinweisen, dass das Rauchen auf dem Schulgel\u00e4nde verboten ist. \u00bbIch finde unsere Arbeit in der Zukunftswerkstatt toll, weil ich wei\u00df, dass es der Natur jetzt besser geht.\u00ab<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11615\" src=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240608_Oberschule-Elstra-39_isocoatedv2eciRGB-300x205.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240608_Oberschule-Elstra-39_isocoatedv2eciRGB-300x205.jpg 300w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240608_Oberschule-Elstra-39_isocoatedv2eciRGB-768x524.jpg 768w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240608_Oberschule-Elstra-39_isocoatedv2eciRGB-220x150.jpg 220w, https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240608_Oberschule-Elstra-39_isocoatedv2eciRGB.jpg 974w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr Amy Kirchhoff vom Landessch\u00fclerrat sind Konzepte wie diese ein konstruktiver Ansatz: \u00bbNegative Nachrichten werden in den Medien pr\u00e4senter und verst\u00e4rkt ausgespielt. Es ist sinnvoll, \u00fcber positive Nachrichten zu sprechen und damit einen Gegenpol zu setzen.\u00ab Besonders wirksam ist es aber aus ihrer Sicht, wenn Schule ein Ort ist, an dem Kinder und Jugendliche aktiv mitgestalten k\u00f6nnen \u2013 wie in der Oberschule Elstra. Statt des l\u00e4hmenden Gef\u00fchls der Hilflosigkeit erfahren die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler so Selbstwirksamkeit. Amy Kirchhoff fordert deshalb, dass die Schulen im Freistaat den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern vertrauen und ihnen mehr M\u00f6glichkeiten geben, sich zu beteiligen. Sie appelliert auch an ihre Generation selbst: \u00bbWenn euch ein Thema wichtig ist, setzt euch daf\u00fcr ein und lasst euch nicht beim ersten Nein abwimmeln. Nervt auch einfach, bis euer Anliegen durchgesetzt ist.\u00ab<\/p>\n<h2>\u00dcberforderung, Misstrauen und Skepsis nehmen zu<\/h2>\n<p>Mehr Partizipation, mehr demokratische Beteiligung \u2013 damit setzt Amy Kirchhoff an einem Punkt an, dem auch weitere Expertinnen und Experten eine enorme Bedeutung beimessen. Denn abgesehen von den m\u00f6glichen ernstzunehmenden Folgen f\u00fcr die oder den Einzelnen, birgt das Mediennutzungsverhalten der jungen Generation im Zusammenspiel mit den aktuellen Entwicklungen in der Medienlandschaft eine Gefahr f\u00fcr unsere Gemeinschaft. Aline M\u00f6rrath von der s\u00e4chsischen Initiative \u00bb<a href=\"https:\/\/spreu-weizen.de\/\">spreuXweizen<\/a>\u00ab, die Jugendliche in ihrer Nachrichtenkompetenz st\u00e4rken will, beobachtet neben der \u00dcberforderung auch eine Tendenz zur \u00bbNews Avoidance\u00ab \u2013 eine bewusste Abkehr von Nachrichten. \u00bbWir versuchen in Workshops den jungen Menschen zu zeigen, warum es trotzdem wichtig ist, sich zu informieren. Denn sie sind selbst Entscheidungstr\u00e4ger und k\u00f6nnen unsere Gesellschaft und unsere Politik mitgestalten\u00ab, sagt sie. Das sei nicht immer einfach: Vor allem im l\u00e4ndlichen Raum nehmen Aline M\u00f6rrath und ihr Team mitunter Skepsis und Misstrauen gegen\u00fcber dem klassischen Journalismus wahr. \u00bbNicht nur aufseiten der Jugendlichen, sondern auch aufseiten der Erwachsenen\u00ab, so Aline M\u00f6rrath.<\/p>\n<p>spreuXweizen arbeitet mit <a href=\"https:\/\/www.usethenews.de\/de\">#UseTheNews<\/a> zusammen. #usethenews ist eine Initiative der Deutschen Presse-Agentur (dpa), einer Genossenschaft der deutschen Informationsmedien, an der alle \u00f6ffentlichen und privaten Zeitungsverlage, Radio- und Fernsehsender beteiligt sind. Die Initiative versteht sich als Allianz f\u00fcr Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter. \u00bbUrspr\u00fcnglich war unser Hauptziel, die n\u00e4chste Generation nicht als Nutzerin der Informationsmedien zu verlieren. Wir haben dann aber sehr schnell festgestellt, dass unser Projekt viel st\u00e4rker ein Bildungs- und Demokratief\u00f6rderungsprojekt ist\u00ab, erkl\u00e4rt Meinolf Ellers, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von UseTheNews. Grund daf\u00fcr sei folgende Wirkungskette: \u00bbNachrichtenkompetenz und Nachrichtennutzung sind Voraussetzung f\u00fcr Informiertheit. Informiertheit und faktenbasierte Meinungsbildung sind wiederum die Grundlage f\u00fcr demokratischen Diskurs und demokratische Handlungsf\u00e4higkeit. Mit anderen Worten: Man kann kein m\u00fcndiger demokratischer B\u00fcrger werden, wenn man nicht den Zugang zu gesicherter nachrichtenbasierter Information hat.\u00ab<\/p>\n<p>Das Problem: Die H\u00e4lfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen h\u00e4lt es nicht f\u00fcr wichtig, sich \u00fcber Neuigkeitenund aktuelle Ereignisse zu informieren. Das zeigt eine von UseTheNews beauftragte Studie des Leibniz-Instituts f\u00fcr Medienforschung. Meinolf Ellers bleibt der Schl\u00fcsselsatz einer 16-j\u00e4hrigen Sch\u00fclerin besonders in Erinnerung: \u00bbIch wei\u00df ja gar nicht, warum Nachrichten wichtig f\u00fcr mein Leben sind.\u00ab Diese Entfremdung nehme in einem enormen Tempo weiter zu. \u00bbWir beobachten, dass die massive, intensive Nutzung vor allem von TikTok dazu f\u00fchrt, dass Jugendliche immer weiter entfernt sind von jedem Verst\u00e4ndnis und jedem Zugang von dem, was Nachrichten und Informationen eigentlich im Sinne eines aufkl\u00e4rerischen Prozesses erreichen sollen\u00ab, so Meinolf Ellers. Unter anderem mit Bildungsangeboten, Unterrichtsmaterialien und Fortbildungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte will UseTheNews diesen \u00bbgravierenden Erosionsprozessen\u00ab begegnen.<\/p>\n<p>Statt zu versuchen, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit gedruckten Zeitungen zu erreichen, m\u00f6chte das Projekt maximal wirksam sein, direkt bei den Jugendlichen sein, sie dort ansprechen sowie von ihnen und mit ihnen lernen. Daf\u00fcr ist UseTheNews auch auf TikTok aktiv. \u00bbWir wissen, wir befinden uns in einem kritischen und zum Teil auch zweifelhaften Umfeld, aber wir k\u00f6nnen diesen Bereich der digitalen Medien doch nicht den Manipulatoren und Propagandisten dieser Welt \u00fcberlassen\u00ab, erkl\u00e4rt Meinolf Ellers.<\/p>\n<h2>Viele Akteure sind gefragt<\/h2>\n<p>Angebote wie die von spreuXweizen und UseTheNews entlasten Schulen und helfen ihnen, die Medienkompetenz der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Zeiten von Fake News und Nachrichtenflut zu st\u00e4rken. \u00bbDen Lehrkr\u00e4ften mangelt es meist an zeitlichen Ressourcen, oder sie haben Ber\u00fchrungs\u00e4ngste\u00ab, so Aline M\u00f6rrath. Meinolf Ellers w\u00fcnscht sich, dass noch mehr Schulen in Sachsen die Angebote nutzen \u2013 und hofft au\u00dferdem auf mehr starke Partnerschaften. Denn Schule allein k\u00f6nne die aktuellen Herausforderungen nicht meistern. Aus Sicht von Neurowissenschaftlerin Maren Urner braucht es viele Akteure, um Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr Nachrichtenmedien zu begeistern. \u00bbDie klassischen Medien m\u00fcssen Inhalte und Formate anbieten, die junge Menschen erreichen und ber\u00fchren. Dabei ist in der Vergangenheit viel falsch gelaufen, weil beispielsweise f\u00fcr die jungen Leute von \u203aalten\u2039 Leuten produziert wurde \u2013 das Jugendwort \u203acringe\u2039 trifft auf viele der so entstandenen Ergebnisse zu\u00ab, erkl\u00e4rt sie. Auch die Elternh\u00e4user sieht Maren Urner in der Verantwortung. Klassische journalistische Medien sollten als \u00bbnormal\u00ab in den Alltag integriert sein. Das m\u00fcsse nicht immer die Tagesschau sein, aber insgesamt seien gemeinsame Routinen wichtig. Meinolf Ellers bringt es auf den Punkt: \u00bbAlles, was wir tun, geht nur gemeinsam mit den Jugendlichen. Nicht \u00fcber sie, nicht neben ihnen, nicht gegen sie. Der zentrale Schl\u00fcssel ist Partizipation, Einbindung, Beteiligung.\u00ab<\/p>\n<h2>Notes<\/h2>\n<ul>\n<li>52 % der befragten* 14- bis 17-J\u00e4hrigen mit niedriger formaler Bildung haben ein geringes Nachrichteninteresse. Sie nutzen keine journalistischen Quellen, nicht journalistische Angebote nur gering. Unter den Jugendlichen mit hoher formaler Bildung z\u00e4hlt lediglich ein Viertel zu den gering Informationsorientierten.<\/li>\n<li>Ab 12 Jahren nutzen alle Kinder regelm\u00e4\u00dfig ein Smartphone.**<\/li>\n<li>111 Minuten verbringen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren im Schnitt pro Tag im Internet.**<\/li>\n<li>60 % der Kinder und Jugendlichen begegnen auf TikTok Inhalten, die bei ihnen Unwohlsein verursachen. Ebenso viele Kinder und Jugendliche w\u00fcnschen sich, diese Inhalte st\u00e4rker in der Schule zu behandeln.***<\/li>\n<li>70 % der befragten Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren nutzen TikTok t\u00e4glich.***<\/li>\n<li>7 von 10 Kindern und Jugendlichen d\u00fcrfen digitale Medien ohne Limit nutzen.**<\/li>\n<\/ul>\n<p>* #UseTheNews; Leibniz-Institut f\u00fcr Medienforschung | Hans-Bredow-Institut; 2021<\/p>\n<p>** Bitkom Research 2022<\/p>\n<p><strong>*** <\/strong>Challenge Accepted; Landesanstalt f\u00fcr Medien NRW, 2024<\/p>\n<p><strong>Weitere spannende Beitr\u00e4ge lesen Sie in der <a href=\"https:\/\/publikationen.sachsen.de\/bdb\/artikel\/44825\" data-auto-event-observed=\"true\">aktuellen Ausgabe unserer KLASSE<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text: Antje Tiefenthal<\/p>\n<p>Fotos: Matthias Rietschel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler m\u00fcssen sich t\u00e4glich mit einer Flut an negativen Nachrichten auseinandersetzen. 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