{"id":10634,"date":"2023-05-03T10:10:18","date_gmt":"2023-05-03T08:10:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/?p=10634"},"modified":"2023-07-20T14:19:18","modified_gmt":"2023-07-20T12:19:18","slug":"sachsen-legt-eigenes-corona-nachfolgeprogramm-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bildung.sachsen.de\/blog\/index.php\/2023\/05\/03\/sachsen-legt-eigenes-corona-nachfolgeprogramm-auf\/","title":{"rendered":"Sachsen legt eigenes Corona-Nachfolgeprogramm auf"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem das vom Bund finanzierte Programm \u00bbAufholen nach Corona\u00ab zum Ende des Schuljahres 2022\/2023 ausl\u00e4uft, wird Sachsen das Programm mit Landesmitteln fortsetzen. Das hat Kultusminister Christian Piwarz entschieden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u00bbWir haben damit die M\u00f6glichkeit, einzelne Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die noch Unterst\u00fctzung f\u00fcr schulisches Lernen ben\u00f6tigen oder w\u00e4hrend der Corona-Pandemie emotional in eine schwierige Situation gekommen sind, weiterhin individuell und differenziert zu f\u00f6rdern und zu unterst\u00fctzen. Zudem ist das Aufholprogramm in der Schullandschaft breit verankert und wird wegen der flexiblen, eigenverantwortlichen und vielf\u00e4ltigen Nutzungsm\u00f6glichkeiten von Schulen sehr gesch\u00e4tzt\u00ab, begr\u00fcndet Kultusminister Christian Piwarz seine Entscheidung.<\/p>\n<p>Damit erhalten auch im kommenden Schuljahr alle \u00f6ffentlichen allgemeinbildenden Schulen \u00fcber die Landesservicestelle ein Flexibles Lernbudget f\u00fcr erg\u00e4nzende individuelle F\u00f6rderma\u00dfnahmen und Ganztagsangebote. Schulen in freier Tr\u00e4gerschaft erhalten weiterhin die Haushaltsmittel \u00fcber die F\u00f6rderung von Ganztagsangeboten. Alle Schulen k\u00f6nnen sich mit dem Geld weitere Unterst\u00fctzung f\u00fcr unterrichtsintegrierte und unterrichtserg\u00e4nzende F\u00f6rder- und Nachhilfeangebote einkaufen. F\u00fcr solche Angebote werden Externe wie Fachkr\u00e4fte, Studenten oder Senioren gewonnen, die auch von Verb\u00e4nde oder Nachhilfeinstituten vermittelt werden k\u00f6nnen. Insgesamt zehn Millionen Euro pro Schuljahr stehen f\u00fcr das landeseigene Corona Nachfolgeprogramm zur Verf\u00fcgung. Daf\u00fcr wurden Mittel aus der F\u00f6rderung von Ganztagsangeboten und nicht verwendete Gelder aus dem Ganztagsprogramm des Vorjahres genutzt. \u00bbWir streben eine Verst\u00e4tigung des gut angenommenen Aufholprogramms im kommenden Doppelhaushalt an\u00ab, so Piwarz.<\/p>\n<p>Das Bundesprogramm \u00bbAufholen nach Corona\u00ab lief bislang sehr erfolgreich in Sachsen. 89 Prozent aller \u00f6ffentlichen Schulen in Sachsen nutzen das Programm. Mit Unterst\u00fctzung der daf\u00fcr eigens eingerichteten Landesservicestelle im Landesamt f\u00fcr Schule und Bildung wurden f\u00fcr F\u00f6rderma\u00dfma\u00dfnahmen rund 18.600 Dienstleistungsvertr\u00e4ge mit externen Bildungsanbietern geschlossen. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben zum Teil mehrere Angebote wahrgenommen, so dass bislang insgesamt knapp 630.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die F\u00f6rderangebote in Anspruch nahmen.<\/p>\n<p>Ansprechpartner ist die Servicestelle im Landesamt f\u00fcr Schule und Bildung: <a href=\"mailto:LASUB-Servicestelle@lasub.smk.sachsen.de\">LASUB-Servicestelle@lasub.smk.sachsen.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem das vom Bund finanzierte Programm \u00bbAufholen nach Corona\u00ab zum Ende des Schuljahres 2022\/2023 ausl\u00e4uft, wird Sachsen das Programm mit Landesmitteln fortsetzen. 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